Nvidia lenkt ein: DLSS 5-Support für GeForce RTX 4000 bestätigt
Ursprünglich sollte Nvidias neue KI-Upscaling-Technik DLSS 5 exklusiv der RTX-5000-Generation vorbehalten bleiben. Doch der Hersteller ändert seinen Plan und bedient nun auch die RTX-4000-Serie. Davor steht allerdings noch viel Optimierungsarbeit an.
Ein Grund für das Umdenken dürfte der Druck aus der Community sein. Zuvor hatten findige Nutzer eine geleakte Version der Software modifiziert und erfolgreich auf älteren Grafikprozessoren zum Laufen gebracht. Die Ausweitung auf die Ada-Lovelace-Architektur (RTX 4000) bietet den klaren Vorteil, dass Anwender nicht zwingend neue Hardware kaufen müssen - deren Preis derzeit mehr als gesalzen ist.
Nvidia konzentriert sich zunächst darauf, die Leistung auf der Blackwell-Architektur (RTX 5000) zu optimieren. Sobald die Entwicklung abgeschlossen ist, beginnen die Arbeiten an der offiziellen Unterstützung für die RTX-4000-Serie.
Software-Entwickler profitieren von der einfachen Integration der Technologie. Das Programm erkennt Objekte in einer Szene automatisch und wendet spezifische Filter auf Gesichter oder Texturen an. Während die Studios zudem tiefe Eingriffsmöglichkeiten und Maskierungsfunktionen erhalten, bleibt die Bedienung für Endanwender natürlich stark vereinfacht. Für Spieler gibt es lediglich einen Schalter zum Ein- und Ausschalten im Menü.
Unklar ist zudem, welche Spiele in naher Zukunft folgen. Ursprünglich angekündigte Titel wie Hogwarts Legacy haben noch keinen festen Termin für ein entsprechendes Update erhalten. Die Technologie muss erst beweisen, dass sie auf einer breiten Hardware-Basis stabil und mit einem vertretbaren Leistungsverlust funktioniert, bevor weitere Einbindungen erfolgen.
Begrüßt ihr Nvidias Entscheidung für die älteren Grafikkarten oder wartet ihr lieber auf die nächste Generation? Teilt eure Gedanken zu DLSS 5 gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
KI-Grafik für ältere Hardware
Nvidia gibt seine neue Technologie Deep Learning Super Sampling 5, kurz DLSS 5, überraschend auch für Grafikkarten der Serie RTX 4000 frei. Ursprünglich sollte die KI-gestützte Bildverbesserung ausschließlich für die RTX-5000-Generation bereitstehen. Der Sinneswandel erfolgte zeitgleich mit der Veröffentlichung des Sportspiels NBA 2K27, das als erster Titel die Technik offiziell unterstützt.Ein Grund für das Umdenken dürfte der Druck aus der Community sein. Zuvor hatten findige Nutzer eine geleakte Version der Software modifiziert und erfolgreich auf älteren Grafikprozessoren zum Laufen gebracht. Die Ausweitung auf die Ada-Lovelace-Architektur (RTX 4000) bietet den klaren Vorteil, dass Anwender nicht zwingend neue Hardware kaufen müssen - deren Preis derzeit mehr als gesalzen ist.
Nvidia konzentriert sich zunächst darauf, die Leistung auf der Blackwell-Architektur (RTX 5000) zu optimieren. Sobald die Entwicklung abgeschlossen ist, beginnen die Arbeiten an der offiziellen Unterstützung für die RTX-4000-Serie.
Nvidias Ankündigung von DLSS 5 für KI-"Verbesserung" der Bildqualität
Leistung und Entwickler-Tools
Ein Nachteil der aktuellen Version ist der hohe Rechenaufwand. In frühen Tests forderte das KI-Modell die Hardware zu stark, was zu spürbaren Leistungseinbußen führte. Spiele-Entwickler konnten die Effizienz seit der ersten Präsentation jedoch massiv steigern. Weitere Leistungssteigerungen sind zwingend notwendig, da die RTX-4000-Modelle keine Hardware-Unterstützung für bestimmte Beschleunigungsfunktionen bieten.Software-Entwickler profitieren von der einfachen Integration der Technologie. Das Programm erkennt Objekte in einer Szene automatisch und wendet spezifische Filter auf Gesichter oder Texturen an. Während die Studios zudem tiefe Eingriffsmöglichkeiten und Maskierungsfunktionen erhalten, bleibt die Bedienung für Endanwender natürlich stark vereinfacht. Für Spieler gibt es lediglich einen Schalter zum Ein- und Ausschalten im Menü.
Zukunft der KI-Bildgebung
Ob auch noch ältere Generationen wie die RTX-3000-Serie ein Update erhalten, bleibt ungewiss. Moddern ist es zwar gelungen, die Software auf den entsprechenden Karten auszuführen, jedoch litten die Ergebnisse unter Abstürzen und unspielbaren Bildraten. Der Fokus liegt vorerst strikt auf den beiden neuesten Generationen, um eine fehlerfreie Darstellung zu gewährleisten.Unklar ist zudem, welche Spiele in naher Zukunft folgen. Ursprünglich angekündigte Titel wie Hogwarts Legacy haben noch keinen festen Termin für ein entsprechendes Update erhalten. Die Technologie muss erst beweisen, dass sie auf einer breiten Hardware-Basis stabil und mit einem vertretbaren Leistungsverlust funktioniert, bevor weitere Einbindungen erfolgen.
Begrüßt ihr Nvidias Entscheidung für die älteren Grafikkarten oder wartet ihr lieber auf die nächste Generation? Teilt eure Gedanken zu DLSS 5 gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Nvidia bringt neue Grafiktechnologie DLSS 5 überraschend für RTX 4000
- Ursprünglich war das Feature nur für die RTX-5000-Serie geplant
- Community-Modifikationen übten im Vorfeld Druck auf Nvidia aus
- Die DLSS-5-Integration erfordert noch Optimierung der Performance
- Ein Support für die noch ältere RTX-3000-Reihe bleibt unsicher
Siehe auch:
- Nvidia-CEO Jensen Huang: Bei Kritik an DLSS 5 "liegen Spieler falsch"
- Nvidia DLSS 5: Neue KI-Grafik sorgt für Flutwelle an Spott und Memes
- Nvidia DLSS 5: Neue Upscaling-Technik greift per KI stark in Spiele ein
- Nvidia DLSS: So sieht es aus, wenn KI aus 38x22 Pixeln 4K-Bilder macht
- Nvidia DLSS 4.5: Teils 24 % FPS-Einbußen bei älteren RTX-Grafikkarten
Thema:
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