Nvidia RTX 5090 fast ausverkauft - Kommt wirklich bald die RTX 6090?
Die Nvidia GeForce RTX 5090 ist in den USA jetzt praktisch nicht mehr erhältlich. Wer noch ein Exemplar ergattern möchte, muss extrem hohe Summen zahlen. Die Preise dürften aufgrund geringer Verfügbarkeit auch in Deutschland noch weiter steigen.
Statt der ursprünglichen unverbindlichen Preisempfehlung von 1999 US-Dollar verlangen die wenigen Dritthändler, die die Karte noch anbieten, auf Plattformen wie Amazon mittlerweile zwischen 6000 und 10.000 US-Dollar (etwa 5200 bis 8660 Euro).
Der Preisanstieg wird durch eine extreme Nachfrage aus dem KI-Sektor verursacht. Da professionelle KI-Beschleuniger noch teurer und ebenfalls schwer zu beschaffen sind, weichen mittlerweile immer mehr Unternehmen auf reguläre Hardware aus. Besonders chinesische Firmen erwerben die Gaming-Grafikkarten in großen Mengen, um bestehende Handelsbeschränkungen für Server-Chips der US-Regierung zu umgehen. Ein Mangel an GDDR7-Speicherbausteinen verschärft die derzeitige Knappheit der Karten zusätzlich.
Das Gerücht über den baldigen Start der RTX 6090 passt ebenfalls zu der momentanen Situation. So fährt Nvidia die Produktion seiner aktuellen GPU-Generation immer einige Monate vor dem Erscheinen seiner neuen Chips zurück, was zu einer Verknappung am Markt führt. Allerdings sind im Vergleich zu vergangenen Generationswechseln noch keine entsprechenden Informationen über eine Produktionsdrosselung bei der RTX 5090 durchgesickert.
Gleichzeitig lockt der lukrative Zweitmarkt vermehrt Betrüger an. Es häufen sich Berichte über manipulierte Grafikkarten auf Plattformen wie eBay. Bei diesen Fälschungen wurden der eigentliche Rechenkern und die Speicherbausteine zuvor entfernt. Kunden sollten bei günstigen Angeboten daher besonders auf der Hut sein.
Habt ihr den Kauf einer neuen Grafikkarte aufgrund der Situation aktuell auf Eis gelegt? Oder kauft ihr lieber jetzt, bevor es noch teurer wird? Teilt eure Gedanken zur Marktentwicklung gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Künstliche Intelligenz treibt Preise
Gerade macht das Gerücht die Runde, dass Nvidia schon zu Jahresbeginn 2027 die RTX-60-Serie auf den Markt bringen könnte. Dazu passt, dass die GeForce RTX 5090 in den USA nun so gut wie nicht mehr erhältlich ist. In den vergangenen Wochen sind die Preise für die leistungsstärkste Endkunden-GPU von Nvidia daher auf ein astronomisches Level gestiegen.Statt der ursprünglichen unverbindlichen Preisempfehlung von 1999 US-Dollar verlangen die wenigen Dritthändler, die die Karte noch anbieten, auf Plattformen wie Amazon mittlerweile zwischen 6000 und 10.000 US-Dollar (etwa 5200 bis 8660 Euro).
Der Preisanstieg wird durch eine extreme Nachfrage aus dem KI-Sektor verursacht. Da professionelle KI-Beschleuniger noch teurer und ebenfalls schwer zu beschaffen sind, weichen mittlerweile immer mehr Unternehmen auf reguläre Hardware aus. Besonders chinesische Firmen erwerben die Gaming-Grafikkarten in großen Mengen, um bestehende Handelsbeschränkungen für Server-Chips der US-Regierung zu umgehen. Ein Mangel an GDDR7-Speicherbausteinen verschärft die derzeitige Knappheit der Karten zusätzlich.
Kühler landen als Restposten im Netz
Wie VideoCardz berichtet, werden ganze Paletten der RTX 5090 oft direkt an Systembauer für KI-Server geliefert, bevor normale Endkunden überhaupt Zugriff darauf erhalten. In asiatischen Fabriken demontieren Arbeiter dann die originalen Kühler der Karten und rüsten die Platinen speziell für den Server-Betrieb um. Die ungenutzten Kühler landen anschließend oft zu niedrigen Preisen auf diversen Online-Marktplätzen.Das Gerücht über den baldigen Start der RTX 6090 passt ebenfalls zu der momentanen Situation. So fährt Nvidia die Produktion seiner aktuellen GPU-Generation immer einige Monate vor dem Erscheinen seiner neuen Chips zurück, was zu einer Verknappung am Markt führt. Allerdings sind im Vergleich zu vergangenen Generationswechseln noch keine entsprechenden Informationen über eine Produktionsdrosselung bei der RTX 5090 durchgesickert.
Vorsicht vor Betrug beim Hardware-Kauf
Die angespannte Lage führt bei großen US-Händlern wie Best Buy oder Newegg dennoch zu leeren Lagern. Einzelne Karten sind völlig vergriffen, sodass Käufern oft nur teure Pakete bleiben, die zusätzlich Mainboards oder Netzteile enthalten. Der stationäre Händler Micro Center bildet eine Ausnahme. Das Unternehmen verkauft seine Hardware ausschließlich vor Ort an physische Kunden und verhindert so automatisierte Massenkäufe durch Bots.Gleichzeitig lockt der lukrative Zweitmarkt vermehrt Betrüger an. Es häufen sich Berichte über manipulierte Grafikkarten auf Plattformen wie eBay. Bei diesen Fälschungen wurden der eigentliche Rechenkern und die Speicherbausteine zuvor entfernt. Kunden sollten bei günstigen Angeboten daher besonders auf der Hut sein.
Auch in Deutschland teuer
Deutsche Kunden zahlten bereits zur Veröffentlichung der RTX 5090 mehr als US-Käufer. Hierzulande betrug die UVP zum Start des Blackwell-Flaggschiffs 2330 Euro. Für diesen Preis war die Karte jedoch seither nur in Ausnahmefällen zu haben. Ein Blick auf den aktuellen Markt zeigt, dass deutsche Interessenten mindestens 5500 Euro auf den Tisch legen müssen. Die aktuelle Entwicklung in den USA lässt befürchten, dass die Preise auch hierzulande noch weiter steigen und die Verfügbarkeit sinkt.Habt ihr den Kauf einer neuen Grafikkarte aufgrund der Situation aktuell auf Eis gelegt? Oder kauft ihr lieber jetzt, bevor es noch teurer wird? Teilt eure Gedanken zur Marktentwicklung gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Die Nvidia Geforce RTX 5090 ist in den USA kaum noch verfügbar
- Reseller verlangen teils bis zu 10.000 Dollar für die Karte
- Serverbauer kaufen Kontingente auf und rüsten GPUs für Rechenzentren um
- Fehlender GDDR7-Speicher verstärkt die weltweite Knappheit zusätzlich
- Gerüchte über einen baldigen Start der RTX-60-Serie passen zur Knappheit
- In Deutschland klettert der Marktpreis inzwischen auf über 5500 Euro
Siehe auch:
- Nvidia plant Start der GeForce-RTX-60-Serie angeblich doch für H1/2027
- Vorsicht, Betrugsmasche: RTX-5090-Karten werden ohne Chips verkauft
- Nvidia lenkt ein: DLSS 5-Support für GeForce RTX 4000 bestätigt
- Nächste RTX 5090 geht in Flammen auf - Jetzt trifft es auch Fertig-PCs
- Genial oder dämlich? Modder löten Stromkabel direkt auf RTX-5090-PCB
Thema:
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