Highlight
Nvidia DLSS: So sieht es aus, wenn KI aus 38x22 Pixeln 4K-Bilder macht
Nvidias Upscaling-Technologie DLSS gilt als mächtiges Werkzeug für mehr FPS, doch wo liegen ihre Grenzen? In einem Experiment generiert Super Sampling selbst aus völligem Pixelbrei noch erstaunliche Bilder.
Ein aktueller Härtetest ist genau dieser Frage nachgegangen und hat die interne Render-Auflösung auf ein extremes Minimum reduziert, um die Fähigkeiten der modernen Bildrekonstruktion auf die Probe zu stellen. Ziel war es herauszufinden, ab welchem Punkt die KI kapituliert und nur noch abstrakte Kunst statt Spielgrafik liefert.
Auf YouTube ansehen
Das Resultat ist erwartungsgemäß kein perfektes Bild, sondern eine stark verwaschene Darstellung. Dennoch ist es bemerkenswert, dass das Super Sampling aus diesen wenigen farbigen Blöcken überhaupt noch zusammenhängende Strukturen, Objekte und Geometrie rekonstruieren kann, wo ohne KI-Hilfe nur Pixelbrei zu sehen wäre.
DLSS macht selbst aus 136 x 76 Pixeln ...
... erkennbare Bilder
Ab wann ein Spiel tatsächlich nutzbar wird, hängt stark von der individuellen Wahrnehmung ab. Eine spielbare Darstellung beginnt laut 2kliksphilip bei etwa 20 Prozent der nativen Auflösung. Das entspricht im Test mit dem Titel Kingdom Come: Deliverance II etwa 764 x 430 Pixeln. Ab diesem Wert schafft es der Algorithmus, ein Bild zu erzeugen, das aus gewisser Distanz scharf genug wirkt, um Spielinhalte sinnvoll zu erfassen. Dabei wird deutlich, wie stark sich die Technologie seit den frühen Versionen weiterentwickelt hat.
Bei einer nativen Auflösung von 764 x 430 Pixeln liefert DLSS ab
Die Frameraten steigen also nicht linear ins Unendliche, da die CPU mit der Vorbereitung der Frames nicht mehr hinterherkommt. Die Grafikkarte wartet in diesem Szenario quasi auf Daten des Prozessors, wodurch die GPU-Auslastung sinkt, ohne dass mehr Bilder pro Sekunde auf dem Monitor landen.
Zudem zeigt der Test, dass Konkurrenztechnologien wie AMD FSR oder Intel XeSS ähnliche Wege gehen, wobei Nvidias proprietärer Ansatz durch die Nutzung dedizierter Tensor-Cores in solchen extremen Szenarien oft die stabileren Bilder bietet. Wie auch Nvidias CEO Jensen Huang zuletzt verlauten ließ, gehört die Zukunft dem "Neural Rendering".
Klassische Rasterisierung dürfte nur noch das grobe Gerüst liefern, während KI-Modelle die finalen Texturen und Details in Echtzeit generieren. Die Grenze zwischen gerenderter Geometrie und KI-Halluzination verschwimmt damit zunehmend.
Nutzt ihr Upscaling-Technologien wie DLSS oder FSR in euren Spielen oder bevorzugt ihr die native Auflösung? Wir sind gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
KI-Skalierung am Limit
Anfang 2026 hatte Nvidia mit DLSS 4.5 die neueste Version seines Deep Learning Super Samplings vorgestellt. In einer Zeit, in der Grafikkarten aufgrund von Speichermangel teurer und schlechter verfügbar werden, hat sich das KI-Upscaling als Standardlösung etabliert, um PC-Spiele flüssig in hohen Auflösungen darzustellen. Doch wie mächtig ist das Tool wirklich und wie viele Bildinformationen benötigt die künstliche Intelligenz, um ein annehmbares Bild zu rekonstruieren?Ein aktueller Härtetest ist genau dieser Frage nachgegangen und hat die interne Render-Auflösung auf ein extremes Minimum reduziert, um die Fähigkeiten der modernen Bildrekonstruktion auf die Probe zu stellen. Ziel war es herauszufinden, ab welchem Punkt die KI kapituliert und nur noch abstrakte Kunst statt Spielgrafik liefert.
Auf YouTube ansehenArbeit mit extremen Niedrigauflösungen
Das Experiment von YouTuber 2kliksphilip verdeutlicht die Arbeitsweise der Technologie. So wurde die interne Auflösung von Spielen zunächst mittels der Modifikation "Special K" auf lediglich ein Prozent der Ausgabeauflösung heruntergeschraubt. Bei einer 4K-Ausgabe (3840 x 2160 Pixel) bedeutet das, dass die Grafikkarte nativ nur 38 x 22 Pixel berechnet. Diese Auflösung nutzte DLSS dann, um das Bild wieder hochzuskalieren.Das Resultat ist erwartungsgemäß kein perfektes Bild, sondern eine stark verwaschene Darstellung. Dennoch ist es bemerkenswert, dass das Super Sampling aus diesen wenigen farbigen Blöcken überhaupt noch zusammenhängende Strukturen, Objekte und Geometrie rekonstruieren kann, wo ohne KI-Hilfe nur Pixelbrei zu sehen wäre.
DLSS macht selbst aus 136 x 76 Pixeln ...
... erkennbare Bilder
Temporal Feedback und die 20-Prozent-Hürde
Möglich wird das durch die Analyse von Bewegungsvektoren und Informationen aus vorherigen Frames, dem sogenannten Temporal Feedback. Die KI "rät" nicht einfach, sondern berechnet auf Basis von Zeit und Bewegung, wie das hochauflösende Bild aussehen müsste. Dennoch treten bei extrem niedrigen Auflösungen spezifische Probleme auf. Feine Details wie etwa Vegetation können flimmern oder ganz verschwinden, da sie im winzigen Quellbild schlicht nicht mehr existieren.Ab wann ein Spiel tatsächlich nutzbar wird, hängt stark von der individuellen Wahrnehmung ab. Eine spielbare Darstellung beginnt laut 2kliksphilip bei etwa 20 Prozent der nativen Auflösung. Das entspricht im Test mit dem Titel Kingdom Come: Deliverance II etwa 764 x 430 Pixeln. Ab diesem Wert schafft es der Algorithmus, ein Bild zu erzeugen, das aus gewisser Distanz scharf genug wirkt, um Spielinhalte sinnvoll zu erfassen. Dabei wird deutlich, wie stark sich die Technologie seit den frühen Versionen weiterentwickelt hat.
Bei einer nativen Auflösung von 764 x 430 Pixeln liefert DLSS ab
CPU wird zum Bremsklotz
Obwohl extreme Skalierungen technisch faszinierend sind, bringen sie für den Endanwender in der Praxis kaum noch Performance-Vorteile. Bei internen Auflösungen von unter 720p wird in der Regel nicht mehr die Grafikkarte, sondern der Prozessor eines Systems zum limitierenden Faktor.Die Frameraten steigen also nicht linear ins Unendliche, da die CPU mit der Vorbereitung der Frames nicht mehr hinterherkommt. Die Grafikkarte wartet in diesem Szenario quasi auf Daten des Prozessors, wodurch die GPU-Auslastung sinkt, ohne dass mehr Bilder pro Sekunde auf dem Monitor landen.
Zudem zeigt der Test, dass Konkurrenztechnologien wie AMD FSR oder Intel XeSS ähnliche Wege gehen, wobei Nvidias proprietärer Ansatz durch die Nutzung dedizierter Tensor-Cores in solchen extremen Szenarien oft die stabileren Bilder bietet. Wie auch Nvidias CEO Jensen Huang zuletzt verlauten ließ, gehört die Zukunft dem "Neural Rendering".
Klassische Rasterisierung dürfte nur noch das grobe Gerüst liefern, während KI-Modelle die finalen Texturen und Details in Echtzeit generieren. Die Grenze zwischen gerenderter Geometrie und KI-Halluzination verschwimmt damit zunehmend.
Nutzt ihr Upscaling-Technologien wie DLSS oder FSR in euren Spielen oder bevorzugt ihr die native Auflösung? Wir sind gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- YouTuber unterzieht DLSS 4.5 einem Härtetest mit niedrigen Auflösungen
- Experimente zeigen erkennbare Strukturen selbst bei extremer Reduktion
- Ab etwa 20 Prozent der Zielauflösung wird die Darstellung ansehnlich
- Bei zu niedrigen Auflösungen wird der Prozessor zum limitierenden Faktor
- KI-Upscaling nutzt Bewegungsvektoren und Temporal Feedback zur Rekonstruktion
- Nvidias Ansatz bietet dank Tensor-Cores oft stabilere Bilder als die Konkurrenz
- Die Zukunft des Renderings liegt in der Kombination aus Rasterisierung und KI
Siehe auch:
- Nvidia RTX 50 Super: 2026 erstmals seit 30 Jahren keine neuen GPUs
- Windows-11-Patch bremst RTX-GPUs - Nvidia untersucht FPS-Einbrüche
- Nvidia macht Grafikkarten mit 8 GB VRAM wohl wieder zum Standard
- GeForce: Nvidia veröffentlicht neue Treiber für etliche alte Grafikkarten
- Nvidia streicht Partner-Rabatte: RTX-Grafikkarten werden noch teurer
Thema:
Nvidia Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Nvidia
- AMD Radeon RX 6700 XT: So schlägt sich die betagte Grafikkarte heute
- Alter Gaming-PC: So lässt sich ein i7-8700K per GPU-Upgrade retten
- Etoe Seal Pro: Günstiger Beamer mit einigen Stärken im Test
- Ultimea Poseidon E100: Solider Full-HD-LED-Beamer im Test
- Firebat Huan 16 Pro: Gaming-Notebook mit klaren Schwächen im Test
Neue Nvidia-Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- PCIe:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- EU-Kommission lässt Initiative zum Schutz älterer Videospiele abblitzen
- Wallpaper Engine: Hintergründe gefährden Steam-Gamer durch Malware
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
Videos
Neueste Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen