Spiele verschenken bei Steam? Dieses Update ändert jetzt alles

Wer PC-Spiele per Steam verschenken möchte, stolperte bisher oft über hohe Hürden. Ein neues Update der Plattform ändert das nun grundlegend. Käufe als Gast und der Versand per E-Mail machen den Prozess deutlich flexibler für alle Nutzer.
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WinFuture / KI-generiert

Neue Wege für digitale Präsente

Valve hat ein Update für seine Vertriebsplattform Steam veröffentlicht, das den Kauf von Geschenken umbaut. Ab sofort können Nutzer PC-Spiele erwerben und verschenken, ohne selbst ein Benutzerkonto zu besitzen. Das erleichtert es vor allem Personen außerhalb der Gaming-Community, digitale Präsente an Verwandte oder Bekannte zu überreichen. Bisher scheiterten solche Vorhaben oft an der Notwendigkeit eines eigenen Profils.

In der Vergangenheit war der Gastzugang auf Hardware und Guthabenkarten beschränkt. Nun lassen sich sämtliche Titel direkt per E-Mail an den Empfänger senden. Eine vorherige Freundschaftsanfrage auf der Plattform ist dafür nicht mehr notwendig, was den Überraschungseffekt erhöht. Der Beschenkte erhält einen Link und muss sich nach dem Anklicken lediglich anmelden, um den Titel seiner digitalen Bibliothek hinzuzufügen. SteamSpiele-Geschenke von Steam einfach per E-Mail versenden

Grenzen und regionale Hürden

Wie das Unternehmen in einem Blog-Beitrag erklärt, gibt es bei der E-Mail-Zustellung jedoch technische Einschränkungen. Käufer und Empfänger müssen zwingend im selben Land leben. So soll verhindert werden, dass Preisunterschiede zwischen verschiedenen Wirtschaftsräumen ausgenutzt werden. Zudem lassen sich die Lieferungen nicht für ein Datum in der Zukunft planen.

Werden die Präsente nicht innerhalb von 30 Tagen eingelöst, erfolgt eine automatische Rückerstattung an den Käufer. Für grenzüberschreitende Geschenke bietet das System eine separate Lösung. Befinden sich beide Parteien auf der Freundesliste, berechnet die Software den Kaufpreis automatisch anhand der Region des Empfängers. Bisher mussten Nutzer dafür Guthabenkarten verwenden.

Sortierbare Wunschlisten

Begleitet werden die Neuerungen von überarbeiteten Wunschlisten. Spieler können ihre favorisierten Titel nun in spezifische Kategorien einteilen. Das Update bringt hierbei einige zentrale Funktionen mit sich:

  • Gefilterte Kategorien: Nutzer teilen nun gefilterte Kategorien anstelle der kompletten Liste.
  • Gastkauf: Der direkte Kauf als Gast über den geteilten Wunschlisten-Link ist möglich.
  • Demo-Markierung: Spiele mit verfügbarer Demoversion erhalten eine grüne Markierung.
  • Benachrichtigungen: Bei Veröffentlichung neuer Testversionen verschickt das System Benachrichtigungen.

Klickt ein Gast auf einen geteilten Link und wählt ein Spiel aus, wird der Besitzer der Liste automatisch als Empfänger im Warenkorb hinterlegt. Das vereinfacht den Prozess erheblich, schränkt aber die traditionelle Möglichkeit ein, physische Grußkarten mit einem gedruckten Code zu überreichen. Steam hatte die Option wegen Betrugsrisiken bereits zuvor entfernt.

Wie findet ihr die neuen Funktionen für Geschenke auf der Plattform? Werdet ihr den Kauf als Gast nutzen? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren mit uns!

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Zusammenfassung
  • Steam-Spiele können nun ohne eigenes Benutzerkonto verschenkt werden
  • Der Versand der digitalen Geschenke erfolgt direkt per E-Mail-Link
  • Käufer und Empfänger müssen für den Versand im selben Land leben
  • Nicht eingelöste Präsente werden nach 30 Tagen automatisch erstattet
  • Die Plattform bietet nun zudem neu strukturierte Wunschlisten an

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