Steam Controller: Easter Egg bringt das Valve-Gamepad zum Schreien

Nutzer des neuen Steam Controllers haben ein verstecktes Easter Egg entdeckt. Fällt das Eingabegerät auf den Boden, ertönt unter bestimmten Voraussetzungen der berühmte Wilhelmsschrei. Die Umsetzung erfolgt über eine unerwartete Hardware-Komponente.
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Valve / Techy Talk

Geheimes Feature im neuen Gamepad

Käufer des neuen Steam Controllers von Valve haben eine versteckte Funktion entdeckt, die man als klassisches Easter Egg bezeichnen kann. Das für 100 Euro erhältliche PC-Eingabegerät gibt einen akustischen Schrei ab, wenn es aus geringer Höhe auf den Boden fällt. Bei dem ausgelösten Geräusch handelt es sich um den sogenannten Wilhelmsschrei. Das ist ein bekannter Soundeffekt aus der Filmindustrie von 1951, der in zahlreichen Produktionen, darunter Star Wars, Indiana Jones, The Lord of the Rings und mehr als 400 weiteren Filmen vorkommt.

Um das Easter Egg auszulösen, muss das Gamepad mit einem Computer verbunden sein. Auf dem System muss zudem Steam im Big Picture Mode laufen. Fällt der Controller dann auf eine Oberfläche, registrieren die verbauten Gyrosensoren den Sturz und lösen das Audiosignal aus. Es gibt eine Abklingzeit von etwa einer Minute, bevor der Schrei erneut provoziert werden kann.

Valve hat sich für eine ungewöhnliche technische Lösung entschieden. Wie PC Gamer berichtet, verbirgt sich hinter der Umsetzung ein Trick der Hardware-Ingenieure. Das Gerät verfügt nämlich über keinen dedizierten Lautsprecher. Stattdessen nutzten die Entwickler die großen haptischen Motoren im Inneren, um den Sound abzuspielen.

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Hardware-Motoren statt Lautsprecher

Die Verantwortlichen haben die Motoren so programmiert, dass ihre feinen mechanischen Schwingungen den menschlichen Schrei akustisch simulieren. Das Vorgehen der Klangerzeugung bringt verschiedene Vor- und Nachteile mit sich. Ein positiver Aspekt ist, dass Valve keine zusätzlichen Bauteile integrieren musste. Das spart Platz im Gehäuse und senkt die Produktionskosten des Eingabegeräts.

Die Kehrseite der Technik ist eine limitierte Audioqualität. Der erzeugte Wilhelmsschrei ist verhältnismäßig leise und klingt durch die mechanische Erzeugung leicht blechern. Zudem besteht beim Ausprobieren die reale Gefahr, das Eingabegerät durch harte Aufprälle dauerhaft zu beschädigen. Die Mechanik im Inneren ist komplex und empfindlich gegenüber starken physischen Erschütterungen.

Vorsicht beim Ausprobieren geraten

Wer das versteckte Feature selbst testen möchte, sollte entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen. Es ist ratsam, den Controller ausschließlich auf weiche Untergründe wie dicke Kissen fallen zu lassen. Harte Böden könnten die empfindlichen TMR-Joysticks oder die verbauten Sensoren zerstören. Also: Testen nur auf eigene Gefahr!

Habt ihr das Easter Egg beim neuen Steam Controller schon selbst ausprobiert oder haltet ihr solche Funktionen für unnötige Spielereien? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
  • Valves neuer Steam Controller spielt bei einem Sturz den Wilhelmsschrei
  • Für den Effekt muss Steam im Big Picture Mode auf dem Computer laufen
  • Verbaute Gyrosensoren im Gerät registrieren den Fall auf den Untergrund
  • Haptische Motoren erzeugen den Ton durch feine mechanische Schwingungen
  • Diese technische Lösung spart Platz im Gehäuse und senkt Produktionskosten
  • Nutzer sollten das Gerät nur auf Kissen fallen lassen, um Schäden zu vermeiden

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