Mal nicht Microsoft schuld:
HP, Dell bestätigen Windows-11-Probleme
Nutzer von Windows 11 auf Geräten von HP und Dell kämpfen aktuell mit massiven Systemausfällen und endlosen Neustarts. Ursache für die blauen Bildschirme sind dabei fehlerhafte Updates und Tools der Hardware-Hersteller selbst.
Bei HP-Systemen führt ein im April verteiltes BIOS-Update zu einer endlosen BitLocker-Wiederherstellungsschleife, die vor allem Firmenkunden betrifft. Das Unternehmen gibt an, dass der Fehler auftrete, weil die Aktualisierung mit der laufenden Umstellung auf die neuen Zertifikate für Secure Boot 2023 kollidiere. Das System erkenne eine vermeintliche Manipulation am Startvorgang und fordere bei jedem Neustart den Wiederherstellungsschlüssel an. Betroffene Administratoren müssen die Zertifikate manuell im BIOS konfigurieren.
Dell betont, dass der Vorfall in keinem direkten Zusammenhang mit den Problemen bei HP stehe. Es handele sich um völlig unabhängige Fehlerquellen der jeweiligen Entwickler. Um die Abstürze auf Dell-Rechnern zu beheben, rät der Hersteller zu einer Aktualisierung der Software. Alternativ helfe eine Deinstallation der fehlerhaften Komponente, bis ein fehlerfreier Patch flächendeckend zur Verfügung stehe.
Die Vorfälle verdeutlichen ein grundlegendes Problem im heutigen PC-Markt und speziell bzw. unverschuldet bei Microsoft. Der Redmonder Konzern arbeitet derzeit mit hohem Aufwand daran, Windows 11 von Grund auf zu stabilisieren und die alte Code-Basis zu modernisieren. Gleichzeitig gefährden fehlerhafte Treiber und Hilfsprogramme der Hardware-Partner das Vorhaben. Anwender machen bei Abstürzen meist das Betriebssystem verantwortlich, auch wenn die eigentliche Ursache tief in den fehlerhaften Anpassungen der Gerätehersteller liegt.
Seid ihr von den Abstürzen bei HP oder Dell betroffen? Teilt eure Erfahrungen mit den fehlerhaften Updates gerne in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
OEM-Updates legen Rechner lahm
Seit April 2026 kämpfen zahlreiche Anwender von Windows 11 mit schwerwiegenden Systemausfällen. Konkret erleben Besitzer von Geräten der bekannten Marken HP und Dell derzeit vermehrt Bluescreens und endlose Neustart-Schleifen. Obwohl das Betriebssystem von Microsoft in der Öffentlichkeit häufig für solche Fehler kritisiert wird, sind aktuell fehlerhafte Software- und Firmware-Aktualisierungen der beiden Hardware-Hersteller verantwortlich. Beide Unternehmen haben die massiven Probleme mittlerweile offiziell eingeräumt.Bei HP-Systemen führt ein im April verteiltes BIOS-Update zu einer endlosen BitLocker-Wiederherstellungsschleife, die vor allem Firmenkunden betrifft. Das Unternehmen gibt an, dass der Fehler auftrete, weil die Aktualisierung mit der laufenden Umstellung auf die neuen Zertifikate für Secure Boot 2023 kollidiere. Das System erkenne eine vermeintliche Manipulation am Startvorgang und fordere bei jedem Neustart den Wiederherstellungsschlüssel an. Betroffene Administratoren müssen die Zertifikate manuell im BIOS konfigurieren.
Dell-Tool verursacht Abstürze
Wie Neowin und Windows Latest berichten, kämpft Dell mit einem ähnlichen, aber separaten Vorfall. Hier löst das hauseigene Wartungsprogramm SupportAssist die Fehler aus. Die Version 5.5.16.0 des Dienstes SupportAssist Remediation verursache regelmäßige Systemabstürze, die in einem blauen Bildschirm enden. Der Fehler trete etwa alle 30 Minuten auf und mache ein produktives Arbeiten unmöglich.Dell betont, dass der Vorfall in keinem direkten Zusammenhang mit den Problemen bei HP stehe. Es handele sich um völlig unabhängige Fehlerquellen der jeweiligen Entwickler. Um die Abstürze auf Dell-Rechnern zu beheben, rät der Hersteller zu einer Aktualisierung der Software. Alternativ helfe eine Deinstallation der fehlerhaften Komponente, bis ein fehlerfreier Patch flächendeckend zur Verfügung stehe.
Die Vorfälle verdeutlichen ein grundlegendes Problem im heutigen PC-Markt und speziell bzw. unverschuldet bei Microsoft. Der Redmonder Konzern arbeitet derzeit mit hohem Aufwand daran, Windows 11 von Grund auf zu stabilisieren und die alte Code-Basis zu modernisieren. Gleichzeitig gefährden fehlerhafte Treiber und Hilfsprogramme der Hardware-Partner das Vorhaben. Anwender machen bei Abstürzen meist das Betriebssystem verantwortlich, auch wenn die eigentliche Ursache tief in den fehlerhaften Anpassungen der Gerätehersteller liegt.
Seid ihr von den Abstürzen bei HP oder Dell betroffen? Teilt eure Erfahrungen mit den fehlerhaften Updates gerne in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Seit April 2026 sorgen Updates von HP und Dell für massive Systemausfälle
- Bei HP-Rechnern löst ein neues BIOS-Update endlose BitLocker-Schleifen aus
- Konflikte mit Secure Boot 2023 führen bei HP zu Fehlern beim Startvorgang
- Dells Wartungstool SupportAssist verursacht alle 30 Minuten Systemabstürze
- Betroffene Dell-Nutzer sollten das Programm deinstallieren oder updaten
- Oft wird Microsoft für Fehler verantwortlich gemacht, die bei Partnern liegen
Siehe auch:
- Windows 11 ohne Bing-Zwang: Warum die Suche jetzt schneller wird
- Windows 11: Juni-Update erhöht Leistung, gibt Nutzern mehr Kontrolle
- Windows 11: Microsoft will das Kontextmenü grundlegend überarbeiten
- Windows 11 bekommt einen Button zum Entfernen aller KI-Modelle
- Windows 11 ist auf und davon - Windows-Nutzerzahlen im Mai 2026
Thema:
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- Windows 11: Installationsmedium mit eigenen Treibern - so geht's
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