Trump-Schlachtschiff vor dem Aus:
US-Kongress stoppt Rüstungsprojekt

Der US-Kongress blockiert den Bau des ersten Schlachtschiffs der geplanten Trump-Klasse. Die Marine darf Verträge erst schließen, wenn neuartige Waffen wie Laser und Hyperschallraketen ausgereift sind. Dem Rüstungsprojekt droht damit das Aus.
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US Navy

Zukunft der Trump-Klasse ungewiss

Im Mai 2026 hat der US-Kongress einen neuen Gesetzesentwurf zum Verteidigungshaushalt vorgelegt, der den Bau des ersten Schlachtschiffs der Trump-Klasse vorerst und womöglich dauerhaft stoppt. Die US-Marine darf erst dann Konstruktionsverträge abschließen, wenn die geplanten Waffensysteme einen nachweislich ausreichenden Reifegrad erreicht haben. Experten zweifeln nun zunehmend daran, ob das atomgetriebene Schiff jemals gebaut wird.

Das Konzept sieht vor, die rund 35.000 Tonnen schweren Schiffe mit neuester Technologie auszustatten. Das Arsenal soll elektromagnetische Railguns, Hyperschallraketen und neuartige Laserwaffen umfassen. Viele der Technologien befinden sich jedoch noch in einem frühen Entwicklungsstadium und das bereitet den Experten sowie Abgeordneten Sorgen. Die geplante Laserwaffe soll etwa eine Leistung von 300 Kilowatt erbringen, aktuelle Systeme der Marine auf Zerstörern erreichen aktuell lediglich 60 Kilowatt. USS Defiant

Technik bremst Rüstungsprojekt

Wie The Warzone berichtet, liegt zudem das Railgun-Programm der Marine nach jahrelangen Tests und ungelösten technischen Problemen größtenteils auf Eis. Auch die vorgesehenen Hyperschallraketen absolvieren voraussichtlich erst im kommenden Jahr erste Tests auf See. Der aktuelle Gesetzesentwurf fordert nun konkrete Zertifizierungen für die Einsatzbereitschaft aller ungetesteten Systeme, bevor weitere Gelder fließen.

Befürworter des Projekts argumentieren mit der massiven Feuerkraft und der nuklearen Antriebstechnik, die eine weltweite Präsenz ohne Tankstopps verspricht. Kritiker bemängeln hingegen die hohen Kosten und die taktische Anfälligkeit. Große Überwasserschiffe gelten in der modernen Kriegsführung als anfällige Ziele für feindliche Drohnen und U-Boote. Auch die Kosten sind ein massiver Faktor: Das erste Schiff der Klasse sollte allein rund 17 Milliarden Dollar (etwa 14,6 Milliarden Euro) kosten. USS Defiant

Fokus auf Machbarkeit

Die US-Marine plant die offizielle Bestellung des ersten Schiffs für das Haushaltsjahr 2028. Bis zum Jahr 2055 sollen weitere Einheiten folgen. Halten die Abgeordneten an den strengen Vorgaben fest, drohen dem Programm erhebliche Verzögerungen und womöglich das komplette Aus.

Es bleibt abzuwarten, ob die immensen finanziellen Mittel nicht letztendlich umgeleitet werden. Analysten halten es für möglich, dass das Budget in Zukunft eher in kleinere, unbemannte und flexiblere Waffensysteme fließt. Ein komplettes Aus für die Trump-Klasse wird angesichts der technischen Hürden und der strikten Haltung des US-Kongresses immer wahrscheinlicher.

Glaubt ihr, dass das Schlachtschiff jemals gebaut wird oder siegt am Ende die Vernunft? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Der US-Kongress stoppt den Bau des ersten Schlachtschiffs der Trump-Klasse
  • Neue Verträge dürfen erst nach dem Nachweis reifer Waffensysteme folgen
  • Probleme bei Railguns und Laserwaffen verzögern den geplanten Fortschritt
  • Hohe Kosten und die Anfälligkeit gegenüber Drohnen sorgen für Kritik
  • Gelder könnten künftig eher in unbemannte und flexiblere Systeme fließen
  • Befürworter loben die nukleare Antriebstechnik für weltweite Einsätze

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