Flug muss landen, weil Powerbank im Gepäck ein Handy geladen hat

Eine Reisende wollte ihr Handy auf einem EasyJet-Flug im Koffer laden, löste damit aber einen ungeplanten Zwischenstopp aus. Die aktive Powerbank im Frachtraum und die damit einhergehende Brandgefahr zwang die Piloten zur Landung in Italien.
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WinFuture/KI-generiert

Zwischenstopp wegen Brandgefahr

Ein Flug der Fluggesellschaft EasyJet von Hurghada nach London musste vor Kurzem unvorhergesehen in Rom landen. Der Pilot entschied sich zu dem Schritt, nachdem eine Passagierin der Besatzung mitteilte, dass sich in ihrem aufgegebenen Gepäck ein ladendes Mobiltelefon an einer Powerbank befinde. Die Umleitung erfolgte als reine Vorsichtsmaßnahme, um die Sicherheit an Bord zu gewährleisten.

Die Mitnahme von tragbaren Ladegeräten ist im Luftverkehr streng reguliert. Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus bergen das Risiko einer thermischen Überlastung. Wenn derartige Batterien beschädigt werden oder überhitzen, können sie in Brand geraten. Denn der Ort spielt hier eine wesentliche Rolle: Ein Feuer im Frachtraum ist für die Besatzung erheblich schwerer zu bekämpfen als in der Passagierkabine. Daher verbieten internationale Richtlinien das Laden von Geräten im aufgegebenen Gepäck.


Verschärfte Regeln für Akkus

Wie BBC News berichtet, setzen Fluggesellschaften die Akku-Richtlinien strikt um. Bei EasyJet gelten für Passagiere klare Vorgaben für den Transport mobiler Stromspeicher. Pro Person sind maximal zwei Powerbanks erlaubt, die ausschließlich im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Ihre Kapazität darf 160 Wattstunden nicht überschreiten. Die aktive Nutzung während des Fluges ist komplett untersagt. Die meisten Airlines handhaben das ähnlich restriktiv.

Im März wurden globale Vorgaben für den Umgang mit Powerbanks eingeführt. Ziel ist es, die Wahrscheinlichkeit von Batteriebränden zu minimieren. Daten zufolge kam es im Jahr 2024 weltweit zweimal wöchentlich zu Zwischenfällen mit Lithium-Batterien. Dazu zählen auch Vorfälle, bei denen Passagiere tragbare Ladegeräte im Frachtraum meldeten. Die strengen Maßnahmen haben einen konkreten Hintergrund. Im Januar 2025 zerstörte ein Feuer ein Flugzeug in Südkorea, wobei drei Menschen leicht verletzt wurden. Ermittler machten eine Powerbank als wahrscheinliche Ursache aus.

Für die Passagiere des EasyJet-Fluges nach London endete der Zwischenfall glimpflich. Das Flugzeug landete sicher am Flughafen Rom-Fiumicino in Italien. Die Reisenden erhielten Hotelzimmer sowie Verpflegung und konnten ihre Reise am nächsten Morgen mit einem Ersatzflug fortsetzen.

Achtet ihr beim Kofferpacken auf die Vorgaben für Akkus? Teilt eure Erfahrungen mit den strengen Flugregeln gerne in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
  • EasyJet-Flug von Hurghada nach London musste ungeplant in Rom landen
  • Grund war eine Powerbank, die brandgefährlich ein Handy im Koffer lud
  • Die aktive Nutzung von Powerbanks im Frachtraum ist strikt verboten
  • Internationale Richtlinien erlauben nur maximal zwei Powerbanks im Handgepäck
  • Die Akkukapazität darf 160 Wattstunden nicht überschreiten
  • Im Jahr 2024 kam es zweimal wöchentlich zu Zwischenfällen mit Lithium-Akkus
  • Betroffene Passagiere erhielten Hotelzimmer und Verpflegung

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