Akkuprobleme: Anker ruft millionenfach verkaufte Powerbank zurück
Der Elektronikhersteller Anker hat einen Rückruf für ein älteres Powerbank-Modell gestartet, das über Jahre hinweg millionenfach verkauft wurde. Auslöser dessen sind mehrere Fälle, in denen es zu Kurzschlüssen und Erhitzungen des Akkus kam.
Den US-Kunden, die ein betroffenes Modell besitzen, bietet Anker zwei Entschädigungsoptionen an: Entweder einen Einkaufsgutschein im Wert von 30 Dollar für den hauseigenen Onlineshop (der ursprüngliche Kaufpreis lag bei etwa 27 Dollar), oder eine modernisierte Ersatz-Powerbank mit 10.000 mAh Kapazität (Modell A1388). Dieses neue Modell verfügt über ein Display zur Ladeanzeige und ein integriertes USB-C-Ladekabel in Form einer Trageschlaufe.
Um an der Rückrufaktion teilzunehmen, verlangt Anker den Nachweis, dass Nutzer tatsächlich über ein solches Modell verfügen. Dafür müssen zwei Fotos eingereicht werden: eines der Powerbank, auf der das Wort "recall" oder "recalled" zusammen mit dem Einreichungsdatum deutlich mit einem Permanentmarker aufgeschrieben ist, sowie eines, das die Modell- und Seriennummer auf der Unterseite des Geräts zeigt. Ein Kaufbeleg wird ebenfalls erbeten, ist aber keine zwingende Voraussetzung - denn diesen dürfte kaum jemand über Jahre aufbewahren.
Der Vorfall ist auch ein allgemeiner Hinweis darauf, dass Akkus mit zunehmendem Alter problematisch werden können. Wer regelmäßig Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus nutzt, sollte auf Warnzeichen wie starke Hitzeentwicklung oder sichtbare Ausbeulungen achten und diese Batterien fachgerecht entsorgen.
Siehe auch:
Vorerst nur USA
Betroffen sind tragbare Akkus des Modells "Powercore 10000", die vor fast zehn Jahren erstmals auf den Markt gekommen sind und über viele Jahre hinweg verkauft wurden. Der Rückruf betrifft laut Anker die Modellnummer A1263 und gilt aktuell erst einmal nur in den USA. Allerdings wurden die Geräte auch in vielen anderen Ländern, inklusive Deutschland, verkauft. Ob auch hierzulande ein Rückruf durchgeführt wird, ist derzeit aber noch unklar.Den US-Kunden, die ein betroffenes Modell besitzen, bietet Anker zwei Entschädigungsoptionen an: Entweder einen Einkaufsgutschein im Wert von 30 Dollar für den hauseigenen Onlineshop (der ursprüngliche Kaufpreis lag bei etwa 27 Dollar), oder eine modernisierte Ersatz-Powerbank mit 10.000 mAh Kapazität (Modell A1388). Dieses neue Modell verfügt über ein Display zur Ladeanzeige und ein integriertes USB-C-Ladekabel in Form einer Trageschlaufe.
Um an der Rückrufaktion teilzunehmen, verlangt Anker den Nachweis, dass Nutzer tatsächlich über ein solches Modell verfügen. Dafür müssen zwei Fotos eingereicht werden: eines der Powerbank, auf der das Wort "recall" oder "recalled" zusammen mit dem Einreichungsdatum deutlich mit einem Permanentmarker aufgeschrieben ist, sowie eines, das die Modell- und Seriennummer auf der Unterseite des Geräts zeigt. Ein Kaufbeleg wird ebenfalls erbeten, ist aber keine zwingende Voraussetzung - denn diesen dürfte kaum jemand über Jahre aufbewahren.
Achtung bei alten Akkus
Nach erfolgter Überprüfung empfiehlt Anker, das betroffene Gerät bei einer geeigneten Sammelstelle für Lithium-Ionen-Batterien zu entsorgen. Vom Wegwerfen in den Hausmüll, in herkömmlichen Recyclingbehältern oder Batteriesammelboxen in Supermärkten wird ausdrücklich abgeraten.Der Vorfall ist auch ein allgemeiner Hinweis darauf, dass Akkus mit zunehmendem Alter problematisch werden können. Wer regelmäßig Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus nutzt, sollte auf Warnzeichen wie starke Hitzeentwicklung oder sichtbare Ausbeulungen achten und diese Batterien fachgerecht entsorgen.
Zusammenfassung
- Anker ruft millionenfach verkauftes Powerbank-Modell 'Powercore 10000' zurück
- Mehrere Fälle von Kurzschlüssen und Akkuerhitzung lösten den Rückruf aus
- Betroffen ist Modellnummer A1263, die vor etwa zehn Jahren erstmals erschien
- US-Kunden erhalten wahlweise einen 30-Dollar-Gutschein oder Ersatz-Powerbank
- Teilnahme am Rückruf erfordert Fotos mit Kennzeichnung und Seriennummer
- Ältere Lithium-Ionen-Akkus können generell problematisch werden
- Fachgerechte Entsorgung der betroffenen Powerbanks wird dringend empfohlen
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