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Denuvo wurde für alle Games gecrackt, Online-Checks als Antwort

Hacker haben den umstrittenen PC-Kopierschutz Denuvo flächen­deckend ausgehebelt. Nun reagieren erste Publisher wie 2K Games mit harten Gegenmaßnahmen, die ehrliche Käufer treffen. Spieler müssen künftig alle 14 Tage zwingend online gehen.
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Denuvo-Schutz flächendeckend geknackt

Im Katz-und-Maus-Spiel zwischen Publishern und Piraten gibt es eine neue Entwicklung zugunsten der letzteren. Denn verschiedene Hacker-Gruppen haben nun vermeldet, dass sämtliche PC-Spiele mit dem Kopierschutz Denuvo erfolgreich modifiziert worden seien. Nach über einem Jahrzehnt des Wettrüstens gelang Entwicklern von Cracks das vollständige Entfernen der Software oder die Nutzung eines sogenannten Hypervisor-basierten Bypasses. Dadurch lassen sich aktuelle Singleplayer-Titel gecrackt komplett ohne gültige Lizenz spielen.

Konkret simuliert der Bypass eine korrekte Lizenzprüfung auf Kernel-Ebene. Für Anwender bringt das Vorgehen jedoch erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich. Um modifizierte Spiele zu starten, müssen Nutzer tiefgreifende Windows-Sicherheitsfunktionen wie die Speicherintegrität deaktivieren und unsignierte Treiber aus dem Netz installieren. Das wird so manchem aber nichts ausmachen, denn Spieler berichten häufig, dass das Entfernen von Denuvo die allgemeine Systemleistung und die Bildraten in Videospielen spürbar verbessert.


Die Handhabung der Bypasses wurde in den vergangenen Monaten stark vereinfacht. Während Nutzer früher noch Einstellungen im UEFI-BIOS des Mainboards verändern mussten, reicht es heute aus, die Kernisolierung von Windows temporär abzuschalten. Dennoch bleibt das Risiko bestehen, sich über modifizierte Dateien Schadsoftware einzufangen, da die Herkunft der Cracks oft unklar ist.

Reaktion der Spiele-Publisher

Die Spieleindustrie lässt das Vorgehen der Hacker nicht unbeantwortet. Wie Tom's Hardware berichtet, implementieren Denuvo und der Publisher 2K Games als Gegenmaßnahme bei Spielen wie NBA 2K26 einen serverseitigen Check. Der Vorgang erfordert eine regelmäßige Internetverbindung, um ein Autorisierungs-Token zu erneuern. Der Bypass der Hacker kann diese Server-Kommunikation in der Praxis nicht simulieren, da die direkte Antwort der Denuvo-Server fehlt.

Für reguläre Käufer bringt das neue System handfeste Nachteile mit sich. Wer das Spiel 14 Tage lang nicht startet, muss zwingend online gehen, bevor der Titel wieder nutzbar ist. Das betrifft besonders Anwender von Handheld-Konsolen wie dem Steam Deck, die häufig offline unterwegs sind. Auch bei Serverausfällen seitens Denuvo bleiben ehrliche Kunden von ihren erworbenen Einzelspieler-Titeln vorübergehend ausgeschlossen.

Wie steht ihr zu dem neuen Online-Zwang bei Singleplayer-Spielen? Nehmt ihr die Einschränkungen für einen strengeren Kopierschutz in Kauf? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Hackergruppen haben den Denuvo-Schutz für alle PC-Spiele erfolgreich umgangen
  • Ein neuer Bypass simuliert die nötige Lizenzprüfung direkt auf Kernel-Ebene
  • Nutzer müssen für die Cracks zentrale Sicherheitsfunktionen deaktivieren
  • Spieler berichten von deutlich besseren Bildraten ohne die Schutzsoftware
  • Publisher führen als Gegenmaßnahme nun regelmäßige Online-Checks zur Pflicht
  • Ehrliche Käufer leiden unter dem Zwang zur ständigen Internetverbindung

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