Resident Evil Requiem: Diskussionen, ob der Denuvo-Crack besser läuft
Der Kopierschutz Denuvo im neuen Horrorspiel Resident Evil Requiem wurde bereits kurz nach Release vollständig geknackt. Während Piraten jubeln, streitet die Community darüber, ob die illegale Version tatsächlich eine bessere Performance liefert.
Ein Bypass trickst die Software aus, indem er ihr eine legitime Kopie vorspielt. Anwender müssen dafür oft tiefgreifende Sicherheitsfunktionen in Windows deaktivieren. Der nun veröffentlichte Crack neutralisiert die Denuvo-Routinen hingegen komplett. Für das Entwicklerunternehmen Irdeto bedeutet das einen Rückschlag.
Die Messungen zeigen laut dem Bericht zudem, dass der Bedarf an Videospeicher um bis zu zwei Gigabyte sinkt. Gleichzeitig wird der reguläre Arbeitsspeicher um knapp ein Gigabyte entlastet. Auch die Auslastung des Hauptprozessors zeigt weniger Schwankungen, was für ein flüssigeres Spielgefühl sorgt. Gerade Rechner mit schwächeren Prozessoren könnten von der fehlenden Denuvo-Hintergrundlast profitieren.
Andere Beobachter und Teile der Community widersprechen den angeblichen Verbesserungen jedoch vehement. Sie argumentieren, dass Resident Evil Requiem von Capcom ohnehin sehr gut optimiert ist. Auf den meisten Systemen läuft die reguläre Kaufversion absolut flüssig, sodass im normalen Spielbetrieb keine spürbaren Nachteile durch das DRM-System existieren. Der tatsächliche Nutzen des Cracks für die reine Leistung bleibt somit umstritten.
Spielt ihr Resident Evil Requiem am PC und merkt etwas vom Kopierschutz? Denkt ihr, Entwickler sollten DRM nach einem Crack sofort entfernen? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Denuvo-Kopierschutz geknackt
Rund 40 Tage nach der Veröffentlichung von Resident Evil Requiem hat ein Hacker namens voices38 den umstrittenen Kopierschutz Denuvo vollständig entfernt. Das Horrorspiel von Capcom zirkuliert damit auf den einschlägigen Seiten im Netz. Zuvor existierte für den Titel lediglich ein sogenannter Bypass über einen Hypervisor. Das Verfahren umging das Digital Rights Management zwar, entfernte die Software aber nicht aus dem eigentlichen Programmcode.Ein Bypass trickst die Software aus, indem er ihr eine legitime Kopie vorspielt. Anwender müssen dafür oft tiefgreifende Sicherheitsfunktionen in Windows deaktivieren. Der nun veröffentlichte Crack neutralisiert die Denuvo-Routinen hingegen komplett. Für das Entwicklerunternehmen Irdeto bedeutet das einen Rückschlag.
Bessere Performance ohne DRM
Unter PC-Spielern wird derzeit intensiv diskutiert, ob die entfernte Sicherheitssoftware zu einer flüssigeren Darstellung führt. Hierbei gehen die Meinungen stark auseinander. Wie ein Bericht von Tom's Hardware aufzeigt, deuten erste Analysen auf messbare Hardware-Vorteile hin. Ein populärer Testlauf auf YouTube bescheinigt der geknackten Fassung in Bezug auf Frames pro Sekunde eine leichte Steigerung von rund fünf Prozent.Die Messungen zeigen laut dem Bericht zudem, dass der Bedarf an Videospeicher um bis zu zwei Gigabyte sinkt. Gleichzeitig wird der reguläre Arbeitsspeicher um knapp ein Gigabyte entlastet. Auch die Auslastung des Hauptprozessors zeigt weniger Schwankungen, was für ein flüssigeres Spielgefühl sorgt. Gerade Rechner mit schwächeren Prozessoren könnten von der fehlenden Denuvo-Hintergrundlast profitieren.
Andere Beobachter und Teile der Community widersprechen den angeblichen Verbesserungen jedoch vehement. Sie argumentieren, dass Resident Evil Requiem von Capcom ohnehin sehr gut optimiert ist. Auf den meisten Systemen läuft die reguläre Kaufversion absolut flüssig, sodass im normalen Spielbetrieb keine spürbaren Nachteile durch das DRM-System existieren. Der tatsächliche Nutzen des Cracks für die reine Leistung bleibt somit umstritten.
Frust bei zahlenden Kunden
Für ehrliche Käufer bleibt die Situation aber dennoch potenziell frustrierend, da sie weiterhin die womöglich leistungshungrige Software mitausführen müssen. Es bleibt abzuwarten, ob Capcom den Kopierschutz nun offiziell per Update entfernt. In der Vergangenheit haben viele Studios den Schritt gewählt, sobald ein Titel ohnehin illegal zirkulierte.Spielt ihr Resident Evil Requiem am PC und merkt etwas vom Kopierschutz? Denkt ihr, Entwickler sollten DRM nach einem Crack sofort entfernen? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Hacker voices38 knackt den Denuvo-Kopierschutz von Resident Evil Requiem
- Der veröffentlichte Crack entfernt die Routinen anstatt sie nur zu umgehen
- Erste Tests zeigen eine höhere Bildrate und weniger Verbrauch an RAM-Speicher
- Kritiker bezweifeln spürbare Vorteile aufgrund der guten Spieloptimierung
- Bisherige Käufer müssen das Spiel weiter mit dem aktiven Schutz ausführen
- Es ist noch unklar, ob Capcom den Kopierschutz nun per Update entfernt
Siehe auch:
- Was Gaming-Piraterie wirklich kostet und wann ein Kopierschutz hilft
- Performance-Bremse: 'Humankind'-Macher bauen Denuvo wieder aus
- Denuvo schießt scharf gegen Hater: 'Toxische, hasserfüllte Umgebung'
- Verhasster Denuvo-Kopierschutz: Cracks gelingen immer schneller
- Assassin's Creed Origins: Ubisoft dementiert, dass CPU durch DRM leidet
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