Windows 11: Enterprise-Admins können Copilot nun von PC entfernen
Microsoft gibt IT-Administratoren mehr Kontrolle über Windows 11. Mit den aktuellen Sicherheitsupdates vom April 2026 führt das Unternehmen eine neue Richtlinie ein, um den KI-Assistenten Copilot von Firmenrechnern gezielt zu entfernen.
Administratoren können die Anpassung über den Gruppenrichtlinien-Editor, Microsoft Intune oder den System Center Configuration Manager, kurz SCCM, vornehmen. Die Deinstallation erfolgt jedoch nicht pauschal, sondern ist an spezifische Voraussetzungen gebunden. Der Assistent wird nur dann vom System entfernt, wenn sowohl Microsoft 365 Copilot als auch die Standardversion des Programms auf dem jeweiligen Endgerät vorhanden sind.
Zudem darf der Anwender die Software nicht selbst manuell installiert haben. Eine weitere zwingende Bedingung ist, dass das Programm in den vergangenen 28 Tagen nicht gestartet wurde. Sind die Kriterien erfüllt, verläuft der Entfernungsprozess laut Hersteller im Hintergrund und ohne Unterbrechung der Arbeitsabläufe. Die Nutzer behalten jedoch die Freiheit, die Anwendung zu einem späteren Zeitpunkt wieder manuell zu installieren.
Wie BleepingComputer meldet, ist die neue Richtlinie Teil einer umfassenderen Strategieanpassung. Der Softwarekonzern hat bereits im vergangenen Monat damit aufgehört, die Anwendung automatisch auf Systemen mit entsprechenden Desktop-Clients zu installieren. Eine offizielle Begründung für den plötzlichen Stopp der automatischen Verteilung steht aber bislang aus.
Ein Nachteil der neuen Regelung ist die hohe Komplexität der Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit die Richtlinie überhaupt greift. Gleichzeitig löst das Unternehmen mit dem Rückzieher bestehende Sicherheitsprobleme. Im Februar wurde bekannt, dass ein Fehler in der Software dazu führte, dass vertrauliche E-Mails ungewollt zusammengefasst wurden.
Dabei umging das Programm interne Richtlinien zur Verhinderung von Datenverlusten, die eigentlich sensible Informationen schützen sollen. Durch die neue Möglichkeit zur Deinstallation können IT-Verantwortliche nun proaktiv handeln und potenzielle Sicherheitsrisiken in sensiblen Unternehmensbereichen minimieren, bis die Software fehlerfrei arbeitet.
Nutzt ihr den KI-Assistenten im Arbeitsalltag oder seid ihr froh über die Möglichkeit zur Deinstallation? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen zu dem Thema gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Neue Richtlinie für Windows 11
Mit den Sicherheitsupdates vom April 2026 erhalten IT-Abteilungen die offizielle Möglichkeit, den KI-Assistenten von Microsoft auf verwalteten Endgeräten zu deinstallieren. Die Funktion richtet sich an Rechner mit den Editionen Enterprise, Professional und Education, auf denen das Update 25H2 oder 24H2 läuft. Das Update trägt die Bezeichnung KB5083769 und bringt neben der Richtlinie weitere Systemanpassungen mit sich.Administratoren können die Anpassung über den Gruppenrichtlinien-Editor, Microsoft Intune oder den System Center Configuration Manager, kurz SCCM, vornehmen. Die Deinstallation erfolgt jedoch nicht pauschal, sondern ist an spezifische Voraussetzungen gebunden. Der Assistent wird nur dann vom System entfernt, wenn sowohl Microsoft 365 Copilot als auch die Standardversion des Programms auf dem jeweiligen Endgerät vorhanden sind.
Zudem darf der Anwender die Software nicht selbst manuell installiert haben. Eine weitere zwingende Bedingung ist, dass das Programm in den vergangenen 28 Tagen nicht gestartet wurde. Sind die Kriterien erfüllt, verläuft der Entfernungsprozess laut Hersteller im Hintergrund und ohne Unterbrechung der Arbeitsabläufe. Die Nutzer behalten jedoch die Freiheit, die Anwendung zu einem späteren Zeitpunkt wieder manuell zu installieren.
Wie BleepingComputer meldet, ist die neue Richtlinie Teil einer umfassenderen Strategieanpassung. Der Softwarekonzern hat bereits im vergangenen Monat damit aufgehört, die Anwendung automatisch auf Systemen mit entsprechenden Desktop-Clients zu installieren. Eine offizielle Begründung für den plötzlichen Stopp der automatischen Verteilung steht aber bislang aus.
Rückzieher bei KI-Integration
Der Hersteller scheint seine Pläne für eine tiefe Verankerung seiner künstlichen Intelligenz im Betriebssystem zu überdenken. Ursprünglich angekündigte Funktionen, wie die Integration des Assistenten in die Systembenachrichtigungen, die Einstellungen oder den Datei-Explorer, wurden offenbar komplett gestrichen. Das bietet Unternehmen den Vorteil, ihre IT-Umgebungen standardisiert und ohne unerwünschte KI-Tools zu betreiben.Ein Nachteil der neuen Regelung ist die hohe Komplexität der Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit die Richtlinie überhaupt greift. Gleichzeitig löst das Unternehmen mit dem Rückzieher bestehende Sicherheitsprobleme. Im Februar wurde bekannt, dass ein Fehler in der Software dazu führte, dass vertrauliche E-Mails ungewollt zusammengefasst wurden.
Dabei umging das Programm interne Richtlinien zur Verhinderung von Datenverlusten, die eigentlich sensible Informationen schützen sollen. Durch die neue Möglichkeit zur Deinstallation können IT-Verantwortliche nun proaktiv handeln und potenzielle Sicherheitsrisiken in sensiblen Unternehmensbereichen minimieren, bis die Software fehlerfrei arbeitet.
Nutzt ihr den KI-Assistenten im Arbeitsalltag oder seid ihr froh über die Möglichkeit zur Deinstallation? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen zu dem Thema gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- IT-Abteilungen können ab April 2026 den KI-Assistenten nun deinstallieren
- Die Verwaltung erfolgt über den Gruppenrichtlinien-Editor oder via Intune
- Für eine Löschung darf die Software 28 Tage lang nicht gestartet worden sein
- Microsoft streicht geplante Funktionen zur tiefen Systemverankerung der KI
- Sicherheitsrisiken durch Fehler bei der Datenverarbeitung werden minimiert
- Das neue Update KB5083769 ist für verwaltete Windows-Editionen verfügbar
- Der Löschprozess verläuft unbemerkt im Hintergrund ohne Arbeitsstopp
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