Gaming Copilot gestrichen:
Xbox beendet das ungeliebte KI-Experiment
Eigentlich sollte die Microsoft-KI Copilot den Gamern auf Microsoft-Konsolen sowie dem PC helfen, spielerelevante Fragen zu beantworten. Doch das Interesse daran war gering, ja nicht existent. Nun zieht das Xbox-Team die Notbremse.
Das Vorhaben ist nun jedoch Geschichte: Wie die kürzlich ernannte Chefin von Microsoft Gaming, Asha Sharma, in einem Beitrag auf der Plattform X mitteilte, passe das Feature nicht mehr zur künftigen Ausrichtung der Marke. Der Dienst auf Mobilgeräten werde schrittweise eingestellt, während die Entwicklung für die Xbox-Konsolen komplett gestoppt wird.
Sharma erklärte, dass "Xbox schneller agieren, die Verbindung zur Community vertiefen und Hürden für Spieler sowie Entwickler abbauen" müsse. Daher werde man Funktionen ausmustern, die nicht mit dem neuen Kurs übereinstimmen. Überraschenderweise äußerte sich Sharma nicht zur Game-Bar-Version für Windows, die sich weiterhin in der Beta-Phase befindet und manuell deaktiviert werden kann. Ob das Tool für PC-Spieler langfristig erhalten bleibt, ist derzeit unklar.
Die personellen Veränderungen betreffen wesentliche Kernbereiche der Plattformentwicklung. So übernimmt Jared Palmer, der ehemalige Vizepräsident für Produkte bei CoreAI, künftig die Verantwortung für die Bereiche Technik und Infrastruktur bei Xbox. Gleichzeitig leitet Tim Allen, zuvor Vizepräsident für Design und Forschung in der KI-Abteilung, ab sofort das gesamte Design-Team der Gaming-Sparte. Zudem führt Evan Chaki, ehemals General Manager bei CoreAI, nun ein Team von Entwicklern an, das die Spieleentwicklung vereinfachen und beschleunigen soll.
Asha Sharma selbst übernahm im Februar 2026 die Nachfolge der bisherigen Xbox-Spitze um Phil Spencer und Sarah Bond, obwohl sie zuvor keine direkte Erfahrung in der Gaming-Branche vorweisen konnte.
Das deckt sich mit Sharmas früherem Versprechen, dass Spiele stets von Menschen geschaffene Kunstwerke bleiben sollen, die lediglich durch innovative Technologien unterstützt werden. Das Vorgehen der neuen Führung wird in der Community überwiegend positiv aufgenommen, da viele Spieler eine Überfrachtung mit KI-Funktionen befürchteten.
Sharma setzt damit eine Reihe drastischer Veränderungen fort, zu denen auch die Preissenkung für den Xbox Game Pass und die Umstrukturierung der Abonnementdienste gehören. Gleichzeitig treibt das Team die Entwicklung der nächsten Konsole unter dem Codenamen Project Helix voran, die laut Sharma eine führende Performance bieten soll.
Was meint ihr: Ist das Ende des Gaming Copilot auf Konsolen der richtige Schritt, oder hättet ihr euch über einen KI-Assistenten beim Spielen gefreut? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare
Siehe auch:
Aus für den Gaming-Helfer
Im September 2025 stellte Microsoft den Gaming Copilot als (angeblich) wegweisenden KI-Assistenten vor, der Spielern in schwierigen Passagen helfen und kontextbezogene Ratschläge direkt auf dem Bildschirm liefern sollte. Nach einer ersten Testphase, die auf Mobilgeräten startete, war die Integration für die aktuelle Konsolengeneration eigentlich für das laufende Jahr geplant.Das Vorhaben ist nun jedoch Geschichte: Wie die kürzlich ernannte Chefin von Microsoft Gaming, Asha Sharma, in einem Beitrag auf der Plattform X mitteilte, passe das Feature nicht mehr zur künftigen Ausrichtung der Marke. Der Dienst auf Mobilgeräten werde schrittweise eingestellt, während die Entwicklung für die Xbox-Konsolen komplett gestoppt wird.
Sharma erklärte, dass "Xbox schneller agieren, die Verbindung zur Community vertiefen und Hürden für Spieler sowie Entwickler abbauen" müsse. Daher werde man Funktionen ausmustern, die nicht mit dem neuen Kurs übereinstimmen. Überraschenderweise äußerte sich Sharma nicht zur Game-Bar-Version für Windows, die sich weiterhin in der Beta-Phase befindet und manuell deaktiviert werden kann. Ob das Tool für PC-Spieler langfristig erhalten bleibt, ist derzeit unklar.
Neuzugänge aus der KI-Sparte
Der strategische Schwenk geht mit einer umfassenden personellen Umstrukturierung der Xbox-Plattform einher. Sharma, die vor ihrer Ernennung zur Xbox-Chefin im Februar 2026 als Präsidentin der CoreAI-Abteilung bei Microsoft tätig war, holt namhafte Experten aus ihrem früheren Team in die Gaming-Sparte. Das neue Team soll eine Balance zwischen etablierten Xbox-Entwicklern und neuen Impulsen von außen herstellen, um das Geschäft wieder auf Kurs zu bringen.Xbox im April 2026: Update liefert viele neue Gestaltungsmöglichkeiten
Die personellen Veränderungen betreffen wesentliche Kernbereiche der Plattformentwicklung. So übernimmt Jared Palmer, der ehemalige Vizepräsident für Produkte bei CoreAI, künftig die Verantwortung für die Bereiche Technik und Infrastruktur bei Xbox. Gleichzeitig leitet Tim Allen, zuvor Vizepräsident für Design und Forschung in der KI-Abteilung, ab sofort das gesamte Design-Team der Gaming-Sparte. Zudem führt Evan Chaki, ehemals General Manager bei CoreAI, nun ein Team von Entwicklern an, das die Spieleentwicklung vereinfachen und beschleunigen soll.
Asha Sharma selbst übernahm im Februar 2026 die Nachfolge der bisherigen Xbox-Spitze um Phil Spencer und Sarah Bond, obwohl sie zuvor keine direkte Erfahrung in der Gaming-Branche vorweisen konnte.
Ein neuer Fokus für Xbox
Obwohl die Verpflichtung von KI-Spezialisten auf den ersten Blick im Widerspruch zur Einstellung des Gaming Copilot zu stehen scheint, deutet das auf eine Verschiebung der Prioritäten hin. Anstatt KI in direkt sichtbaren Kundenfunktionen zu implementieren, soll sie primär im Hintergrund arbeiten - etwa zur Optimierung von Entwicklerwerkzeugen oder der Infrastruktur.Das deckt sich mit Sharmas früherem Versprechen, dass Spiele stets von Menschen geschaffene Kunstwerke bleiben sollen, die lediglich durch innovative Technologien unterstützt werden. Das Vorgehen der neuen Führung wird in der Community überwiegend positiv aufgenommen, da viele Spieler eine Überfrachtung mit KI-Funktionen befürchteten.
Sharma setzt damit eine Reihe drastischer Veränderungen fort, zu denen auch die Preissenkung für den Xbox Game Pass und die Umstrukturierung der Abonnementdienste gehören. Gleichzeitig treibt das Team die Entwicklung der nächsten Konsole unter dem Codenamen Project Helix voran, die laut Sharma eine führende Performance bieten soll.
Was meint ihr: Ist das Ende des Gaming Copilot auf Konsolen der richtige Schritt, oder hättet ihr euch über einen KI-Assistenten beim Spielen gefreut? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare
Zusammenfassung
- Microsoft stellt den Gaming Copilot für Xbox-Konsolen komplett ein
- Asha Sharma sieht das Feature nicht mehr im Einklang mit der Markenstrategie
- Der KI-Assistent wurde im September 2025 als wegweisend vorgestellt
- Neue Xbox-Chefin holt KI-Experten aus ihrer früheren CoreAI-Abteilung
- KI soll künftig im Hintergrund bei Entwicklerwerkzeugen eingesetzt werden
- Die Community reagiert überwiegend positiv auf das Ende des Copilot
- Xbox treibt zudem die neue Konsole mit dem Codenamen Project Helix voran
Siehe auch:
- Microsoft deaktiviert Sidebar-Apps in Edge-Browser, aber Copilot bleibt
- Windows 11: Enterprise-Admins können Copilot nun von PC entfernen
- Microsoft räumt Windows 11 auf - Copilot-Logo fliegt aus mehreren Apps
- Microsoft Copilot: Die Doppelmoral bei KI - Verantwortung, nein danke!
- Automatischer Start der Microsoft-365-Copilot-App vorerst gestoppt
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