Speicherkrise: SK Hynix meldet 5x mehr Gewinn
Nach Samsung hat mit SK Hynix auch der zweitgrößte Speicherhersteller einen gigantischen Anstieg seines Profits gemeldet. Aufgrund der hohen Preise und enormer Nachfrage aus dem KI-Markt verfünffachte man den Gewinn und stellte einen neuen Rekord auf.
Allein in der Zeit von Januar bis März erzielte SK Hynix nach eigenen Angaben einen operativen Gewinn in Höhe von 37,6 Billionen Won, was umgerechnet 21,7 Milliarden Euro entspricht. Im Vergleich zu den umgerechnet 4,2 Milliarden Euro Gewinn von SK Hynix im ersten Quartal 2025, konnte man den Profit somit fast verfünffachen.
Als Hauptgrund für das enorme Gewinnwachstum nannte SK Hynix natürlich die Nachfrage rund um High-Bandwidth-Memory (HBM), wobei man bereits für die nächsten drei Jahre mehr Speicher hätte verkaufen können, als das Unternehmen in dieser Zeit überhaupt produzieren kann. SK Hynix geht davon aus, dass die Preise "auf absehbare Zeit" auch weiterhin steigen.
Laut dem taiwanischen Marktforschungsunternehmen TrendForce stiegen die Vertragspreise für DRAM-Chips im ersten Quartal 2026 gegenüber dem vorigen Quartal um fast 83 Prozent. Bei NAND-Speicher legten die Preise sogar um rund 160 Prozent zu - innerhalb von drei Monaten wohlgemerkt. Auch im laufenden Quartal ist mit einem weiteren enormen Anstieg zu rechnen, wobei TrendForce mit einer leichten Abschwächung gegenüber den letzten Monaten rechnet.
Siehe auch:
Gewinnanstieg um fast 500 Prozent
SK Hynix profitiert wie Micron und Samsung enorm von der großen Nachfrage rund um seine Speicherprodukte. Der südkoreanische Konzern verkündete erst kürzlich, dass man allen Mitarbeitern in diesem Jahr einen Bonus in Höhe von umgerechnet 400.000 Euro zahlen wird. Jetzt veröffentlichte das Unternehmen seine jüngsten Geschäftszahlen, die deutlich machen, wie viel Geld der KI-Boom und die daraus resultierende Speicherkrise einbringen.Allein in der Zeit von Januar bis März erzielte SK Hynix nach eigenen Angaben einen operativen Gewinn in Höhe von 37,6 Billionen Won, was umgerechnet 21,7 Milliarden Euro entspricht. Im Vergleich zu den umgerechnet 4,2 Milliarden Euro Gewinn von SK Hynix im ersten Quartal 2025, konnte man den Profit somit fast verfünffachen.
Umsatzplus von fast 200 Prozent
Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 198 Prozent, setzte das Unternehmen doch zuletzt 52,6 Billionen Won um, was fast 30,4 Milliarden Euro entspricht. Hier wird allerdings auch deutlich welche gigantische Gewinnmarge SK Hynix derzeit hat.Als Hauptgrund für das enorme Gewinnwachstum nannte SK Hynix natürlich die Nachfrage rund um High-Bandwidth-Memory (HBM), wobei man bereits für die nächsten drei Jahre mehr Speicher hätte verkaufen können, als das Unternehmen in dieser Zeit überhaupt produzieren kann. SK Hynix geht davon aus, dass die Preise "auf absehbare Zeit" auch weiterhin steigen.
Laut dem taiwanischen Marktforschungsunternehmen TrendForce stiegen die Vertragspreise für DRAM-Chips im ersten Quartal 2026 gegenüber dem vorigen Quartal um fast 83 Prozent. Bei NAND-Speicher legten die Preise sogar um rund 160 Prozent zu - innerhalb von drei Monaten wohlgemerkt. Auch im laufenden Quartal ist mit einem weiteren enormen Anstieg zu rechnen, wobei TrendForce mit einer leichten Abschwächung gegenüber den letzten Monaten rechnet.
Zusammenfassung
- SK Hynix verfünffacht seinen Gewinn dank enormer KI-Nachfrage
- Operativer Gewinn lag bei 21,7 Milliarden Euro im ersten Quartal
- Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um beeindruckende 198 Prozent
- High-Bandwidth-Memory ist der Haupttreiber des Gewinnwachstums
- HBM-Nachfrage übersteigt die Produktionskapazität der nächsten drei Jahre
- DRAM-Vertragspreise stiegen im ersten Quartal 2026 um 83 Prozent
- Alle Mitarbeiter erhalten einen Bonus von umgerechnet 400.000 Euro
Siehe auch:
- Speicherkrise: Auch neue Macs werden sich nun wohl verspäten
- AMD reagiert auf Speicherkrise: Alte CPU kommt als Neuauflage zurück
- Speicherhersteller: Kunden kaufen lieber weniger RAM als kleine SSDs
- Speicherkrise trifft Surface: Microsoft schraubt Preise kräftig nach oben
- IDC: PC-Verkäufe im ersten Quartal 2026 trotz Speicherkrise gestiegen
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