DeepL greift mit Live-Sprachübersetzung Google und Microsoft an
Das Kölner Unternehmen DeepL greift mit DeepL Voice den Markt für Echtzeit-Sprachübersetzungen an. Die neue Software übersetzt Gespräche in Videocalls live in über 40 Sprachen. Dafür stehen Erweiterungen für Teams und Zoom bereit.
Die neue Suite umfasst verschiedene Werkzeuge für den Geschäftsalltag und soll nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe passen. Zu den Kernfunktionen gehören:
Die Programmierschnittstelle erlaubt es Firmen, die Technologie in eigene Anwendungen zu integrieren.
Wie das Unternehmen in einer DeepL-Pressemitteilung schreibt, unterstützt das System zum Start über 40 Sprachen (alle 24 EU-Sprachen sowie Vietnamesisch, Thailändisch, Arabisch, Norwegisch, Hebräisch, Bengalisch und Tagalog). Eine zentrale Herausforderung bei der Entwicklung war die Balance zwischen geringer Latenzzeit und hoher Genauigkeit. Aktuell wandelt das System die Sprache zunächst in Text um. Zukünftig plant der Anbieter ein direktes End-to-End-Modell ohne Zwischenschritte.
Ein Vorteil der neuen Lösung von DeepL liegt in der Anpassbarkeit an spezifische Fachbegriffe von Firmen. Die Kunden können eigene Glossare hochladen, damit das System technische Begriffe richtig erkennt. Allerdings müssen die Unternehmen abwägen, ob sie sich auf einen Drittanbieter verlassen oder bestehende Bordmittel ihrer Konferenzsoftware nutzen.
Um den Einstieg zu erleichtern, geht das Unternehmen flexibel auf verschiedene Kundengrößen ein. Für kleine Teams bietet der Anbieter ein Self-Service-Modell an. Interessierte können die Funktionen direkt testen. Größere Firmen mit komplexeren Anforderungen werden hingegen vorerst auf eine Warteliste gesetzt, bis die Kapazitäten für große Rollouts bereitstehen.
Nutzt ihr bereits Echtzeit-Übersetzer in euren Videocalls oder vertraut ihr auf eigene Sprachkenntnisse? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
DeepL startet mit Sprachübersetzung
DeepL hat eine neue Produktreihe für die Echtzeit-Sprachübersetzung vorgestellt. Mit dem Produkt DeepL Voice zielt der deutsche Anbieter darauf ab, mündliche Kommunikationshürden in internationalen Firmen abzubauen. Das System übersetzt gesprochene Sprache live während virtueller Meetings oder persönlicher Unterhaltungen.Die neue Suite umfasst verschiedene Werkzeuge für den Geschäftsalltag und soll nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe passen. Zu den Kernfunktionen gehören:
- Erweiterungen für die Videokonferenzdienste Zoom und Microsoft Teams.
- Lösungen für mobile Endgeräte und webbasierte Unterhaltungen.
- Eine Programmierschnittstelle für Entwickler.
Die Programmierschnittstelle erlaubt es Firmen, die Technologie in eigene Anwendungen zu integrieren.
Wie das Unternehmen in einer DeepL-Pressemitteilung schreibt, unterstützt das System zum Start über 40 Sprachen (alle 24 EU-Sprachen sowie Vietnamesisch, Thailändisch, Arabisch, Norwegisch, Hebräisch, Bengalisch und Tagalog). Eine zentrale Herausforderung bei der Entwicklung war die Balance zwischen geringer Latenzzeit und hoher Genauigkeit. Aktuell wandelt das System die Sprache zunächst in Text um. Zukünftig plant der Anbieter ein direktes End-to-End-Modell ohne Zwischenschritte.
Harter Kampf um den B2B-Markt
Der Markt für professionelle Übersetzungssoftware ist stark umkämpft. Während Microsoft und Google bereits eigene Live-Übersetzungen in ihre Dienste einbauen, drängen auch immer mehr Start-ups in den Sektor.Ein Vorteil der neuen Lösung von DeepL liegt in der Anpassbarkeit an spezifische Fachbegriffe von Firmen. Die Kunden können eigene Glossare hochladen, damit das System technische Begriffe richtig erkennt. Allerdings müssen die Unternehmen abwägen, ob sie sich auf einen Drittanbieter verlassen oder bestehende Bordmittel ihrer Konferenzsoftware nutzen.
Um den Einstieg zu erleichtern, geht das Unternehmen flexibel auf verschiedene Kundengrößen ein. Für kleine Teams bietet der Anbieter ein Self-Service-Modell an. Interessierte können die Funktionen direkt testen. Größere Firmen mit komplexeren Anforderungen werden hingegen vorerst auf eine Warteliste gesetzt, bis die Kapazitäten für große Rollouts bereitstehen.
Nutzt ihr bereits Echtzeit-Übersetzer in euren Videocalls oder vertraut ihr auf eigene Sprachkenntnisse? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
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