Japan: Microsoft-Niederlassung von Behörden durchsucht
Mitarbeiter der japanischen Behörden haben heute die Büros der dortigen Niederlassung von Microsoft durchsucht. Das Vorgehen ist Teil von Ermittlungen der Wettbewerbsaufsicht in Japan, in deren Mittelpunkt Microsofts Azure Cloud-Dienste stehen.
Die JFTC vermutet umfangreiche Verstöße gegen ein Gesetz, dass die Entstehung eines Monopols in bestimmten Bereichen unterbinden soll. Dabei prüft man, ob Microsoft mit unfairen Aktivitäten den Wettbewerb behindert, um sich eine führende Position bei Cloud-Diensten zu sichern. Die JFTC will auch entsprechende Auskünfte von Microsofts Hauptquartier in den USA einholen, so Quellen gegenüber dem japanischen Wirtschaftsdienst Nikkei Asia.
Zentral ist dabei auch die Frage, ob die Redmonder ihre marktbeherrschende Position rund um Windows, Windows Server, Microsoft 365 sowie Business-Software ausgenutzt haben, indem man Kunden zur Verwendung von Azure zwingt, weil der Zugang zu den anderen Produkten über andere Cloud-Anbieter künstlich eingeschränkt wird.
Ähnliche Ermittlungen gegen Microsoft gibt es auch in anderen Regionen, darunter auch Europa und die USA. Hierzulande hat der Softwaregigant bereits vermeintliche Eingeständnisse gemacht, indem man die Verwendung von Microsoft-Produkten in Verbindung mit den Cloud-Plattformen anderer Anbieter leichter gemacht hat. Um diese Änderungen zu erzwingen, waren aber ebenfalls erst umfangreiche Ermittlungen und ein Strafverfahren der Regulierungsbehörden nötig.
Siehe auch:
Wettbewerbsaufsicht ermittelt wegen Marktmachtmissbrauch
In Japan hat es heute umfangreiche Durchsuchungen der japanischen Niederlassung von Microsoft gegeben. Die Büros des US-Softwarekonzerns in Tokio wurden von Mitarbeitern der Japan Fair Trade Commission (JFTC) durchforstet, weil die Behörde derzeit prüft, ob Microsofts Geschäftsgebahren den Wechsel von Kunden seiner Cloud-Sparte Azure daran hindert, zu anderen, konkurrierenden Anbietern zu wechseln.Die JFTC vermutet umfangreiche Verstöße gegen ein Gesetz, dass die Entstehung eines Monopols in bestimmten Bereichen unterbinden soll. Dabei prüft man, ob Microsoft mit unfairen Aktivitäten den Wettbewerb behindert, um sich eine führende Position bei Cloud-Diensten zu sichern. Die JFTC will auch entsprechende Auskünfte von Microsofts Hauptquartier in den USA einholen, so Quellen gegenüber dem japanischen Wirtschaftsdienst Nikkei Asia.
Wechsel zu anderen Cloud-Anbietern fast unmöglich
Wie in anderen Regionen geht es auch in Japan vor allem um die Frage, ob Microsoft bei seinen Verträgen für Cloud-Services mit bestimmten Regelungen dafür sorgt, dass die Kunden nicht zu anderen Anbietern wechseln können - oder in einem solchen Fall sehr hohe Gebühren anfallen.Zentral ist dabei auch die Frage, ob die Redmonder ihre marktbeherrschende Position rund um Windows, Windows Server, Microsoft 365 sowie Business-Software ausgenutzt haben, indem man Kunden zur Verwendung von Azure zwingt, weil der Zugang zu den anderen Produkten über andere Cloud-Anbieter künstlich eingeschränkt wird.
Ähnliche Ermittlungen gegen Microsoft gibt es auch in anderen Regionen, darunter auch Europa und die USA. Hierzulande hat der Softwaregigant bereits vermeintliche Eingeständnisse gemacht, indem man die Verwendung von Microsoft-Produkten in Verbindung mit den Cloud-Plattformen anderer Anbieter leichter gemacht hat. Um diese Änderungen zu erzwingen, waren aber ebenfalls erst umfangreiche Ermittlungen und ein Strafverfahren der Regulierungsbehörden nötig.
Zusammenfassung
- Japanische Behörden haben Microsofts Büros in Tokio durchsucht
- Die Ermittlungen der JFTC betreffen Microsofts Azure-Cloud-Dienste
- Es wird geprüft, ob Microsoft den Wechsel zu Konkurrenten erschwert
- Die Behörde vermutet Verstöße gegen ein japanisches Monopolgesetz
- Microsofts Marktmacht bei Windows und Microsoft 365 steht im Fokus
- Auch in Europa und den USA gibt es ähnliche Ermittlungen gegen Microsoft
- In Europa machte Microsoft bereits Zugeständnisse nach Strafverfahren
Siehe auch:
- Japaner baut kuriosen USB-Stick: Groß wie ein Teller, 128 Byte Speicher
- Japaner drängten einst auf Anime-Lara Croft, zum Glück erfolglos
- Kein GTA in Japan: Rockstar hatte große Pläne für Tokio-Ableger
- Triebwerksausfall im All: Japans H3-Rakete verliert Satellit
- Mit "Hau-drauf"-Taktik: 92-jährige Japanerin wird Tekken-Champion
Themen:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema Cloud
Beiträge aus dem Forum
-
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs -
Nextcloud und IONOS bringen am 9. Juni die erste stabile Version
d-hubs -
Droid2PC: Android und Mac sinnvoll ohne Cloud-Zwang verbinden
Droid2PC_DE -
Nextcloud-Server auf einem Raspberry Pi betreiben
d-hubs -
#CloudFest Hackathon :: vom 20-22. März '26
d-hubs -
Datei öffnen dauert 30 Sekunden OneDrive
haylebob -
immich - Open-Source-Software: eine komplette Foto-Cloud
d-hubs -
Nextcloud Talk: MS-Teams Alternat., Open Source & DSGVO-kompatibel
d-hubs -
Office 365 Anmelden geht nicht
nitewish -
OneDrive speicherung von Dateiversionen
SeBu
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- NAS-Systeme:
Neue Nachrichten
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- Optionales Windows-11-Update mit neuer Wiederherstellung gestartet
- Neue Ikea-Smart-Home-Produkte aufgetaucht - das soll bald kommen
- Preis-Kracher im Vodafone-Netz: 70 GB Allnet-Flat für nur 9,99 Euro
- AMD bestätigt Probleme mit FSR-Treiber 26.6.2 auf vielen Windows-PCs
- Apple startet iOS 27 Beta 2 und zeigt, was Nutzer ab Herbst erwartet
- Samsung Galaxy Z Flip8, Fold8 & Fold8 Ultra: Infos zu Farben & Speicher
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!