Nvidia RTX 50 Super: 2026 erstmals seit 30 Jahren keine neuen GPUs
Laut einem Medienbericht wird es in diesem Jahr erstmals seit Jahrzehnten keine neuen Grafikkartenmodelle von Nvidia für den Einsatz in Desktop-PCs geben. Der Grund dafür ist eine Entscheidung des Managements, die die gewinnträchtigen GPUs für KI-Anwendungen bevorzugt.
Dies berichtet das Magazin The Information unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Grafikspezialisten. Ferner beabsichtigt Nvidia die Produktionsmengen der Grafikchips für Gaming-Anwendungen deutlich zusammenzustreichen. Dies dürfte eine erneute Verknappung damit natürlich auch steigende Preise bedeuten, schließlich ist die Nachfrage ohnehin weiterhin hoch und die Grafikkarten der aktuellen RTX-50-Serie sind schlecht verfügbar.
Dass sich Nvidia lieber dafür entscheidet, angesichts der enormen Nachfrage rund um seine KI-Chips und der dadurch ausgelösten Knappheit bei den dafür benötigten Speicherchips lieber die profitableren Produkte zu bevorzugen, scheint angesichts der jüngst gemeldeten Rekordumsätze aus Produkten für Rechenzentren aus wirtschaftlicher Sicht logisch.
Zuletzt hatte der Konzern gemeldet, dass man im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 51,2 Milliarden Dollar aus derartigen Produkten schöpfte - bei einem Gesamtumsatz von 57 Milliarden Dollar. Zwar legten die Einnahmen aus dem Vertrieb von Gaming-GPUs im gleichen Zeitraum um 30 Prozent zu, ihr Anteil am Gesamtumsatz wurde jedoch aufgrund des KI-Booms immer kleiner.
Siehe auch:
Nvidia streicht Release der RTX 50 Super
Eigentlich wurde zur CES 2026 die Einführung der Nvidia RTX 50 Super als diesjährige Auffrischung der aktuellen GPU-Serie des weltweit führenden Herstellers von Zusatzgrafikkarten erwartet. Daraus wurde bekanntermaßen nichts. Jetzt ist zu hören, dass Nvidia sich schon im Dezember 2025 gegen den Launch der RTX 50 Super Serie entschied, um stattdessen angesichts der Speicherkrise lieber KI-Chips zu priorisieren.Dies berichtet das Magazin The Information unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Grafikspezialisten. Ferner beabsichtigt Nvidia die Produktionsmengen der Grafikchips für Gaming-Anwendungen deutlich zusammenzustreichen. Dies dürfte eine erneute Verknappung damit natürlich auch steigende Preise bedeuten, schließlich ist die Nachfrage ohnehin weiterhin hoch und die Grafikkarten der aktuellen RTX-50-Serie sind schlecht verfügbar.
RTX 60 erst 2028?
Eine weitere Folge der jüngsten Entscheidungen des Nvidia-Managements zugunsten seiner KI-Chips könnte laut dem Bericht auch eine Verschiebung der nachfolgenden Gaming-GPUs der nächsten Generation sein. Angeblich war bisher ein Beginn der Massenfertigung der GPUs der RTX-60-Serie ab Ende 2027 angedacht, doch nun läuft wohl alles darauf hinaus, dass Nvidia die nächste Grafikkartengeneration erst im Jahr 2028 auf den Markt bringt.Dass sich Nvidia lieber dafür entscheidet, angesichts der enormen Nachfrage rund um seine KI-Chips und der dadurch ausgelösten Knappheit bei den dafür benötigten Speicherchips lieber die profitableren Produkte zu bevorzugen, scheint angesichts der jüngst gemeldeten Rekordumsätze aus Produkten für Rechenzentren aus wirtschaftlicher Sicht logisch.
Zuletzt hatte der Konzern gemeldet, dass man im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 51,2 Milliarden Dollar aus derartigen Produkten schöpfte - bei einem Gesamtumsatz von 57 Milliarden Dollar. Zwar legten die Einnahmen aus dem Vertrieb von Gaming-GPUs im gleichen Zeitraum um 30 Prozent zu, ihr Anteil am Gesamtumsatz wurde jedoch aufgrund des KI-Booms immer kleiner.
Zusammenfassung
- Erstmals seit 30 Jahren bringt Nvidia keine neuen Desktop-GPUs heraus
- Management entschied im Dezember 2025 gegen Launch der RTX 50 Super
- Speicherkrise führt zur Priorisierung von profitableren KI-Chips
- Produktionsmengen für Gaming-Grafikchips werden deutlich reduziert
- Massenfertigung der RTX-60-Serie wird voraussichtlich auf 2028 verschoben
- KI-Chips brachten Nvidia im dritten Quartal 51,2 Milliarden Dollar ein
Siehe auch:
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