Google öffnet KI-Modell, das Spiele generiert - Aktien stürzen ab
Google hat mit der Freigabe des Zugriffs auf "Project Genie" für erste Kunden für einen Schock in der Spielebranche gesorgt. Mit dem Prototypen eines Systems, das ganze virtuelle Welten aus einzelnen Anfragen generiert, könnte man die die Spieleentwicklung revolutionieren.
Die Kurse der Aktien von Take-Two und Roblox fielen laut Reuters jeweils um neun Prozent, während Unity Software, der Hersteller der Unity Game Engine ganze 19 Prozent verlor. Die Aktionäre der Firmen sehen die bisherigen Geschäftsmodelle offenbar durch "Project Genie" in Gefahr, denn damit lassen sich nach Angaben von Google Spielwelten mit Hilfe von einfachen Anfragen in Form von Text, Videos oder Bildern generieren.
In einem Werbevideo zeigte Google unter anderen, wie man ein Bild hochladen oder eine konkrete Anfrage an das System stellen kann, einen Spielcharakter generieren lassen und dann zumindest in begrenztem Umfang mit der ad-hoc generierten Welt interagieren kann. Dabei werden alle visuellen Inhalte offenbar nach und nach generiert, statt einfach nur ein 3D-Modell zu schaffen, durch das sich der Spieler bewegen kann.
Noch gelten auch für die Nutzer eines Abonnements für Google AI Ultra einige Einschränkungen. So können die von "Project Genie" generierten "Welten" teilweise noch nicht ganz realistisch wirken oder Probleme bei der Physik-Simulation enthalten. Außerdem soll es noch Verzögerungen bei der Steuerung der Spielcharaktere geben können. Das wohl wichtigste Limit: die Spielewelten können jeweils nur für maximal 60 Sekunden generiert werden.
Weil bei der Verwendung von "Project Genie" aber alles aufgezeichnet wird, könnten Spieleentwickler das System unter anderem für das Erkunden von Ideen und Konzepten nutzen. Sollten sich Spielefans künftig mit Hilfe von KI-Modellen wie "Project Genie" einfach ihre eigenen Welten erstellen können, dürfte dies für viele Firmen der Spielebranche zu einem großen Problem werden, schließlich entwickeln sie ihre Titel oft über Jahre und mit Kosten von hunderten Millionen Euro.
Siehe auch:
Ende der Spieleentwicklung wie wir sie kennen?
Investoren von Rockstar Games, Take Two Interactive oder auch der Firma hinter der beliebten Unity Engine, mussten heute einen herben Rückschlag verkraften. Die Aktienkurse einiger wichtiger Firmen aus der Spielebranche brachen heftig ein, nachdem Google gestern Abend die Verfügbarkeit eines "experimentellen Forschungs-Prototypen" von "Project Genie" für Google AI Ultra Abonnenten bekanntgab.Die Kurse der Aktien von Take-Two und Roblox fielen laut Reuters jeweils um neun Prozent, während Unity Software, der Hersteller der Unity Game Engine ganze 19 Prozent verlor. Die Aktionäre der Firmen sehen die bisherigen Geschäftsmodelle offenbar durch "Project Genie" in Gefahr, denn damit lassen sich nach Angaben von Google Spielwelten mit Hilfe von einfachen Anfragen in Form von Text, Videos oder Bildern generieren.
Google generiert 3D-Welten aus einfachen Eingaben
"Project Genie" ist nach Angaben von Google ausdrücklich darauf ausgelegt, mit Hilfe von Genie 3, dem im letzten Jahr vorgestellten Sprachmodell für die Generierung von spielbaren 3D-Welten, sowie seiner diversen anderen KI-Modelle wie Nano Banana Pro und Gemini, eine möglichst einfache Erstellung von 3D-Umgebungen mit Spielcharakteren zu ermöglichen.In einem Werbevideo zeigte Google unter anderen, wie man ein Bild hochladen oder eine konkrete Anfrage an das System stellen kann, einen Spielcharakter generieren lassen und dann zumindest in begrenztem Umfang mit der ad-hoc generierten Welt interagieren kann. Dabei werden alle visuellen Inhalte offenbar nach und nach generiert, statt einfach nur ein 3D-Modell zu schaffen, durch das sich der Spieler bewegen kann.
Noch sind die KI-Welten nur max. 60 Sekunden spielbar
"Im Gegensatz zu erkundbaren Erlebnissen in statischen 3D-Schnappschüssen generiert Genie 3 den Weg vor Ihnen in Echtzeit, während Sie sich bewegen und mit der Welt interagieren. Es simuliert Physik und Interaktionen für dynamische Welten", erklärte Google am Donnerstag in einem Blog-Eintrag.Noch gelten auch für die Nutzer eines Abonnements für Google AI Ultra einige Einschränkungen. So können die von "Project Genie" generierten "Welten" teilweise noch nicht ganz realistisch wirken oder Probleme bei der Physik-Simulation enthalten. Außerdem soll es noch Verzögerungen bei der Steuerung der Spielcharaktere geben können. Das wohl wichtigste Limit: die Spielewelten können jeweils nur für maximal 60 Sekunden generiert werden.
Weil bei der Verwendung von "Project Genie" aber alles aufgezeichnet wird, könnten Spieleentwickler das System unter anderem für das Erkunden von Ideen und Konzepten nutzen. Sollten sich Spielefans künftig mit Hilfe von KI-Modellen wie "Project Genie" einfach ihre eigenen Welten erstellen können, dürfte dies für viele Firmen der Spielebranche zu einem großen Problem werden, schließlich entwickeln sie ihre Titel oft über Jahre und mit Kosten von hunderten Millionen Euro.
Zusammenfassung
- Googles 'Project Genie' ermöglicht KI-generierte Spielwelten per Textanfrage
- Aktienkurse großer Spielefirmen wie Take-Two und Unity brachen stark ein
- Das System nutzt verschiedene KI-Modelle zur Erstellung interaktiver 3D-Welten
- Generierung erfolgt in Echtzeit mit simulierter Physik und Interaktionen
- Aktuelle Einschränkungen umfassen eine maximale Generierungszeit von 60 Sekunden
- Entwickler können das System für Konzepterkundung und Ideenfindung nutzen
- KI-generierte Spielwelten könnten traditionelle Spieleentwicklung revolutionieren
Siehe auch:
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