EU verbietet Mitarbeitern Nutzung von KI-Bild- und Videogeneratoren
Während die US-Regierung immer wieder mit verrückten Videos auf sich aufmerksam macht, die von generativer Künstlicher Intelligenz erzeugt wurden, greifen die wichtigsten EU-Institutionen durch. Sie untersagen ihren Mitarbeitern die Verwendung von KI-Bild- bzw. Videogeneratoren.
Während das Weiße Haus und andere Institutionen der US-Regierung immer wieder KI-generierte Inhalte verwenden, um mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren, sollen die höchsten Stellen der EU darauf verzichten. Laut dem Magazin Politico beziehen sich die Vorgaben der EU-Stellen auf die Verwendung "vollständig KI-generierter Inhalte" in der Außenkommunikation.
Man stelle mit voller Absicht keine von KI erzeugten Videos und Fotos für Pressevertreter zur Verfügung, wenn es um offizielle Informationen geht, hieß es von einem Sprecher der EU-Kommission. Dadurch solle das Vertrauen der Bürger gefördert werden, wobei Authentizität in der Kommunikation Priorität habe. Zur Optimierung von Inhalten wie etwa der Verbesserung von Bildqualität sei der Einsatz von KI-Technologien aber erlaubt, hieß es weiter.
Das EU-Parlament habe seine Mitarbeiter angewiesen, gegenüber der möglichen Risiken beim Einsatz von KI äußerst vorsichtig zu sein. Angeblich fürchtet man einen massiven Vertrauensverlust, weil durch den Einsatz von KI die Grenze zwischen Wahrheit und Fälschung immer häufiger verschwimmt.
Manche Beobachter sehen in dem Verzicht auf die Verwendung von KI-generierten Bildern und Videos in der öffentlichen Kommunikation der EU aber auch eine verpasste Chance. Mit klar gekennzeichneten und verantwortungsvoll verwendeten KI-Inhalten könne man der Öffentlichkeit auch deutlich machen, wie KI in der Praxis eingesetzt werden kann, ohne damit Schaden anzurichten, so die Argumentation.
Siehe auch:
- EU untersagt Mitarbeitern die Nutzung von KI-Bild- und Videogeneratoren
- Europäische Kommission, Parlament und Europarat sind betroffen
- Die EU setzt damit auf eine gegensätzliche Strategie zur US-Regierung
- Vollständig KI-generierte Inhalte dürfen nicht öffentlich genutzt werden
- Authentizität in der Kommunikation hat für die EU-Kommission Priorität
- KI zur Optimierung wie etwa Verbesserung der Bildqualität bleibt erlaubt
- Kritiker sehen im vollständigen KI-Verzicht auch eine verpasste Chance
Keine öffentliche EU-Kommunikation mit KI
Mitarbeitern der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und des Europarats ist es ausdrücklich untersagt, Bild- und Videoinhalte in der öffentlichen Kommunikation zu verwenden, die mit Hilfe generativer Künstlicher Intelligenz erzeugt wurden. Damit setzt die EU auf eine gegensätzliche Strategie im Vergleich zur Kommunikation der US-Regierung unter Trump.Während das Weiße Haus und andere Institutionen der US-Regierung immer wieder KI-generierte Inhalte verwenden, um mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren, sollen die höchsten Stellen der EU darauf verzichten. Laut dem Magazin Politico beziehen sich die Vorgaben der EU-Stellen auf die Verwendung "vollständig KI-generierter Inhalte" in der Außenkommunikation.
Man stelle mit voller Absicht keine von KI erzeugten Videos und Fotos für Pressevertreter zur Verfügung, wenn es um offizielle Informationen geht, hieß es von einem Sprecher der EU-Kommission. Dadurch solle das Vertrauen der Bürger gefördert werden, wobei Authentizität in der Kommunikation Priorität habe. Zur Optimierung von Inhalten wie etwa der Verbesserung von Bildqualität sei der Einsatz von KI-Technologien aber erlaubt, hieß es weiter.
Das EU-Parlament habe seine Mitarbeiter angewiesen, gegenüber der möglichen Risiken beim Einsatz von KI äußerst vorsichtig zu sein. Angeblich fürchtet man einen massiven Vertrauensverlust, weil durch den Einsatz von KI die Grenze zwischen Wahrheit und Fälschung immer häufiger verschwimmt.
Manche Beobachter sehen in dem Verzicht auf die Verwendung von KI-generierten Bildern und Videos in der öffentlichen Kommunikation der EU aber auch eine verpasste Chance. Mit klar gekennzeichneten und verantwortungsvoll verwendeten KI-Inhalten könne man der Öffentlichkeit auch deutlich machen, wie KI in der Praxis eingesetzt werden kann, ohne damit Schaden anzurichten, so die Argumentation.
Siehe auch:
- Slopoly: KI-generierte Malware klaut tagelang unentdeckt Daten
- OpenAI startet GPT-5.4: Das bietet die neue ChatGPT-KI-Generation
- Google öffnet KI-Modell, das Spiele generiert - Aktien stürzen ab
- Vor Glück weinende Venezolaner? Virales Video ist KI-generierter Fake
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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