CES 2026: MacBook Pro mit Touchscreen und Stylus-Support gezeigt
Ein Magnet-Aufsatz soll MacBooks per USB-C in Touch-Geräte verwandeln. "Magic Screen" verspricht Touch- und Stiftbedienung ohne Umbau und zeigt das Zubehör bei der CES - noch bevor Apple selbst Touch-MacBooks auf den Markt bringt.
Eine Hardware-Lösung eines Drittanbieters soll diese Lücke nun schließen und bestehenden Apple-Laptops kurzfristig Touch-Funktionalität verleihen. Das Zubehör mit dem Namen "Magic Screen" wird direkt auf dem Display angebracht und erweitert es um eine Touch-Bedienung.
Für grundlegende Gesten wie Tippen, Scrollen oder Zoomen sind laut Hersteller keine zusätzlichen Treiber erforderlich, da das Zubehör als Standard-Eingabegerät erkannt wird. Für erweiterte Funktionen ist jedoch eine separate Software notwendig. Wie das Startup Intricuit auf der CES in Las Vegas zeigte, richtet sich das Produkt vor allem an Kreative.
Zum Lieferumfang gehört ein Stylus, der drucksensitives Zeichnen unterstützt und über eine sogenannte Hover-Funktion verfügt.
Dabei wird der Mauszeiger bereits angezeigt, bevor der Stift das Display berührt. Dieses Verhalten ist von Apples iPad-Pro-Modellen bekannt. Der integrierte Akku des Stifts soll laut Hersteller eine Laufzeit von bis zu 100 Stunden ermöglichen.
Für den mobilen Einsatz muss der Touch-Aufsatz stets ...
... abgenommen werden, damit nichts kaputt geht.
Um die Stabilität zu erhöhen, bietet der Hersteller ein spezielles Folio-Case an, das den Bildschirm von hinten abstützt. Dadurch wird das System jedoch deutlich voluminöser und verliert an Mobilität. Ein weiterer kritischer Punkt betrifft den Transport des Geräts. Aufgrund der sehr engen Spaltmaße aktueller Apple-Laptops darf das MacBook nicht geschlossen werden, solange der Magic Screen montiert ist.
Andernfalls drohen Schäden am Display oder an den Scharnieren. Eine mechanische Sperre am unteren Rand des Aufsatzes soll ein unbeabsichtigtes Zuklappen verhindern.
Start über Kickstarter
Der Vertrieb des Magic Screen erfolgt zunächst über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter, wie Circuit angekündigt hat. Der Einstiegspreis für Unterstützer liegt bei 139 US-Dollar, was derzeit etwa 119 Euro entspricht. Laut einem Bericht von 9to5Mac ist die Auslieferung der ersten Geräte bereits für das erste Quartal 2026 vorgesehen. Unterstützt werden aktuelle MacBook-Pro-Modelle in 14 und 16 Zoll sowie das MacBook Air in 13 und 15 Zoll.
Würdet ihr euer MacBook mit einem solchen Aufsatz versehen oder wartet ihr lieber auf ein natives Touch-Modell von Apple? Schreibt uns eure Meinung jetzt in die Kommentare!
Siehe auch:
Touchscreen für MacBooks nachrüsten
Seit Jahren kursieren Gerüchte über MacBooks mit nativer Touch-Unterstützung. Berichten zufolge könnte Apple dieses Konzept noch in diesem Jahr erstmals umsetzen. Bis dahin bleibt die Bedienung aktueller Modelle auf Maus, Trackpad und Tastatur beschränkt.Eine Hardware-Lösung eines Drittanbieters soll diese Lücke nun schließen und bestehenden Apple-Laptops kurzfristig Touch-Funktionalität verleihen. Das Zubehör mit dem Namen "Magic Screen" wird direkt auf dem Display angebracht und erweitert es um eine Touch-Bedienung.
CES 2026: MacBook Pro mit Touchscreen und Stylus-Support
Präsentation auf der CES und Features
Das technische Prinzip ist vergleichsweise einfach. Eine transparente Scheibe wird magnetisch vor dem Display von MacBook Air oder MacBook Pro befestigt und per USB-C-Kabel mit dem Gerät verbunden. Die Scheibe fungiert als Digitizer, der Berührungen und Stifteingaben erkennt und an macOS weiterleitet.Für grundlegende Gesten wie Tippen, Scrollen oder Zoomen sind laut Hersteller keine zusätzlichen Treiber erforderlich, da das Zubehör als Standard-Eingabegerät erkannt wird. Für erweiterte Funktionen ist jedoch eine separate Software notwendig. Wie das Startup Intricuit auf der CES in Las Vegas zeigte, richtet sich das Produkt vor allem an Kreative.
Zum Lieferumfang gehört ein Stylus, der drucksensitives Zeichnen unterstützt und über eine sogenannte Hover-Funktion verfügt.
Dabei wird der Mauszeiger bereits angezeigt, bevor der Stift das Display berührt. Dieses Verhalten ist von Apples iPad-Pro-Modellen bekannt. Der integrierte Akku des Stifts soll laut Hersteller eine Laufzeit von bis zu 100 Stunden ermöglichen.
Für den mobilen Einsatz muss der Touch-Aufsatz stets ...
... abgenommen werden, damit nichts kaputt geht.
Nachrüstung birgt Tücken
Die Nachrüstung bringt allerdings auch konstruktionsbedingte Nachteile mit sich. Da Laptop-Scharniere nicht für regelmäßige Berührungen des Displays ausgelegt sind, beginnt der Bildschirm bei Eingaben sichtbar nachzuschwingen.Um die Stabilität zu erhöhen, bietet der Hersteller ein spezielles Folio-Case an, das den Bildschirm von hinten abstützt. Dadurch wird das System jedoch deutlich voluminöser und verliert an Mobilität. Ein weiterer kritischer Punkt betrifft den Transport des Geräts. Aufgrund der sehr engen Spaltmaße aktueller Apple-Laptops darf das MacBook nicht geschlossen werden, solange der Magic Screen montiert ist.
Andernfalls drohen Schäden am Display oder an den Scharnieren. Eine mechanische Sperre am unteren Rand des Aufsatzes soll ein unbeabsichtigtes Zuklappen verhindern.
Start über Kickstarter
Der Vertrieb des Magic Screen erfolgt zunächst über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter, wie Circuit angekündigt hat. Der Einstiegspreis für Unterstützer liegt bei 139 US-Dollar, was derzeit etwa 119 Euro entspricht. Laut einem Bericht von 9to5Mac ist die Auslieferung der ersten Geräte bereits für das erste Quartal 2026 vorgesehen. Unterstützt werden aktuelle MacBook-Pro-Modelle in 14 und 16 Zoll sowie das MacBook Air in 13 und 15 Zoll.
Würdet ihr euer MacBook mit einem solchen Aufsatz versehen oder wartet ihr lieber auf ein natives Touch-Modell von Apple? Schreibt uns eure Meinung jetzt in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Neue Hardware-Lösung 'Magic Screen' verleiht MacBooks Touch-Funktionalität
- Transparente Scheibe wird magnetisch befestigt und per USB-C angeschlossen
- Drucksensitiver Stylus mit Hover-Funktion und 100 Stunden Akkulaufzeit
- Nachteile: Display schwingt nach und darf nicht zugeklappt werden
- Folio-Case erhöht Stabilität, reduziert jedoch die Mobilität
- Preislich ab 139 US-Dollar über Kickstarter-Kampagne erhältlich
- Auslieferung für das erste Quartal 2026 geplant
Siehe auch:
- Apple: MacBook für klar unter 1000 Euro soll bald in Produktion gehen
- Apple soll MacBook Pro mit Touchscreen für Ende 2026 planen
- Support-Ende: Apple stuft drei MacBooks und ein iPhone als veraltet ein
- iPhone 17 Air in Sky Blue aufgetaucht: Apple setzt auf MacBook-Farbe
- Hölle friert zu: Erstes Touch-MacBook existiert - nur nicht von Apple
Thema:
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