Düstere Aussichten: PC-Verkäufe sinken 2026 wohl um fast 10%
Marktforscher sehen für den PC-Markt im nächsten Jahr noch dunklere Wolken aufziehen als 2025. Weil die Preise für Laptops und fertige Desktop-Systeme in den kommenden Monaten wohl durch steigende Speicherkosten ebenfalls zulegen, werden sinkende Verkaufszahlen prognostiziert.
Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC wird dieser Trend wie schon häufiger prognostiziert auch im nächsten Jahr weiter anhalten, wobei man bei IDC von einem Anstieg der PC-Preise um sechs bis acht Prozent ausgeht. Gleichzeitig dürften die Geräte zudem mit weniger Speicher ab Werk ausgeliefert werden, da die Hersteller so ihre ohnehin knappen Gewinnmargen erhalten wollen, ohne die Preise noch stärker zu erhöhen.
Mit Blick auf den PC-Markt scheint die Lage vor allem deshalb ironisch, weil die Hersteller eigentlich davon ausgingen, dass man mit dem Vertrieb von "AI-PCs", auf denen Sprachmodelle lokal betrieben werden können, einen Ausweg aus der nach dem Ende der Coronavirus-Pandemie stark gesunkenen Nachfrage gefunden hatte. Gerade diese Systeme benötigen aber eben auch mehr Speicher, der nun aber gerade wegen der Nachfrage aus dem Markt für gigantische KI-Rechenzentren die Geräte unerschwinglich werden lässt.
Insgesamt geht IDC davon aus, dass nur die großen Hersteller, welche über langjährige Lieferverträge verfügen und genügend Rücklagen gebildet haben, einige Zeit der aktuell schwierigen Marktlage widerstehen können. Für alle anderen Anbieter dürfte es im Jahr 2026 nicht nur deutlich teurer werden. Gleichzeitig werden die Hersteller wohl auch deutlich weniger Experimente wagen und vor allem darauf bedacht sein, ihr Überleben zu sichern und die Kosten zu drücken.
Siehe auch:
Gerade ging es ein wenig aufwärts ...
Dass es um den Markt für mobile und feststehende PCs aufgrund der durch den KI-Boom ausgelösten Speicherkrise alles andere als gut bestellt ist, ist wohl längst kein Geheimnis mehr. Zuletzt hatte Framework, wo man modulare, leicht reparierbare Laptops und mittlerweile auch Desktops anbietet, den Preis für Arbeitsspeicher bereits auf 10 Dollar pro Gigabyte angehoben und auch anderswo steigen die Preise.Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC wird dieser Trend wie schon häufiger prognostiziert auch im nächsten Jahr weiter anhalten, wobei man bei IDC von einem Anstieg der PC-Preise um sechs bis acht Prozent ausgeht. Gleichzeitig dürften die Geräte zudem mit weniger Speicher ab Werk ausgeliefert werden, da die Hersteller so ihre ohnehin knappen Gewinnmargen erhalten wollen, ohne die Preise noch stärker zu erhöhen.
... und schon kommt der nächste Hammer
Im schlechtesten Fall werden die Preissteigerungen auch massive Auswirkungen auf die Verkaufszahlen haben. So erwartet IDC einen Rückgang der verkauften PC-Stückzahlen um bis zu 8,9 Prozent, wenn das negativste Szenario eintritt. Auch bei Smartphones geht IDC übrigens von einer ähnlichen Entwicklung aus: sollten sich die schlechtesten Prognosen bewahrheiten, steigen die Gerätepreise bei Smartphones 2026 laut IDC um sechs bis acht Prozent, während die weltweiten Verkaufszahlen um etwas mehr als fünf Prozent fallen werden.Mit Blick auf den PC-Markt scheint die Lage vor allem deshalb ironisch, weil die Hersteller eigentlich davon ausgingen, dass man mit dem Vertrieb von "AI-PCs", auf denen Sprachmodelle lokal betrieben werden können, einen Ausweg aus der nach dem Ende der Coronavirus-Pandemie stark gesunkenen Nachfrage gefunden hatte. Gerade diese Systeme benötigen aber eben auch mehr Speicher, der nun aber gerade wegen der Nachfrage aus dem Markt für gigantische KI-Rechenzentren die Geräte unerschwinglich werden lässt.
Insgesamt geht IDC davon aus, dass nur die großen Hersteller, welche über langjährige Lieferverträge verfügen und genügend Rücklagen gebildet haben, einige Zeit der aktuell schwierigen Marktlage widerstehen können. Für alle anderen Anbieter dürfte es im Jahr 2026 nicht nur deutlich teurer werden. Gleichzeitig werden die Hersteller wohl auch deutlich weniger Experimente wagen und vor allem darauf bedacht sein, ihr Überleben zu sichern und die Kosten zu drücken.
Zusammenfassung
- PC-Markt sieht 2026 mit Preissteigerungen von 6-8% düsteren Zeiten entgegen
- Speicherkrise durch KI-Boom führt zu drastisch steigenden Kosten bei Komponenten
- IDC prognostiziert Rückgang der PC-Verkaufszahlen um bis zu 8,9 Prozent
- Geräte werden voraussichtlich ab Werk mit weniger Speicher ausgeliefert
- Smartphones könnten ähnliche Preissteigerungen und Absatzrückgänge erleben
- Ironischerweise benötigen neue KI-PCs mehr vom nun knappen und teuren Speicher
- Nur große Hersteller mit langfristigen Lieferverträgen können am Markt bestehen
Siehe auch:
- Jetzt also doch: Windows 10-Ende lässt den PC-Markt kräftig wachsen
- Drohende Zölle und Windows 10-Ende: PC-Markt wächst deutlich
- Marktanteile PC-Grafikkarten: Intel ist jetzt total irrelevant geworden
- Kaum mehr als Nische: KI-PCs werden dem PC-Markt nicht helfen
- Minimales Plus: Weltweiter PC-Markt ist hart auf Grund aufgeschlagen
Thema:
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Komplettsysteme:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - Gestern 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - Vorgestern 14:50 Uhr -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
Rizo - Vorgestern 11:14 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - Vorgestern 08:52 Uhr -
KDE kommt mit Plasma 6.7
d-hubs - 18.06. 20:26 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen