Kaum mehr als Nische: KI-PCs werden dem PC-Markt nicht helfen
Microsofts Marketing-Abteilung hat zuletzt eine Menge Rummel um die neuen KI-PCs veranstaltet. Der Computer-Branche werden die neuen Produkte aber nicht wirklich weiterhelfen - dafür sind ihre Verkaufspotenziale derzeit noch viel zu klein.
Aktuell geht man davon aus, dass die neuen Rechner, die besonders auf die Zusammenarbeit mit KI-Algorithmen ausgelegt sind, im Laufe des Jahres rund 8 Millionen Mal verkauft werden können. Bei rund 260 Millionen Desktops und Notebooks, die insgesamt über die Ladentische gehen werden, macht das einen Anteil von gerade einmal rund 3 Prozent aus.
Trotzdem haben die neuen Geräte mit den ARM-Prozessoren von Qualcomm einen positiven Effekt - zumindest aus Sicht der Hersteller: Verbraucher, die sich für diese Geräte entscheiden, sind bereit, tiefer in die Tasche zu greifen. Während die Systeme zwar das Verkaufsvolumen nach Stückzahlen nicht nach oben treiben, erhöhen sie zumindest den durchschnittlichen Verkaufspreis ein wenig.
Wie sich die KI-PC-Sparte zukünftig entwickelt, bleibt abzuwarten. Beim Chip-Designer ARM war man zuletzt noch sehr optimistisch und sprach sogar davon, den x86-Konkurrenten die Hälfte des Windows-Marktes wegzunehmen. Bei der IDC geht man hingegen davon aus, dass 20 Prozent eher ein realistisches Ziel sind.
Microsoft Surface Laptop und Surface Pro bei nbb.com:
Siehe auch:
3 Prozent Marktanteil
Die verschiedenen Marktforschungs-Unternehmen gehen für dieses Jahr von einem leichten Wachstum des PC-Marktes aus. So rechnet die IDC mit einem Plus von 2,6 Prozent für den Weltmarkt ohne China. Bloomberg Research kommt in seinen jüngsten Prognosen auf ein Wachstum um 3 Prozent.Aktuell geht man davon aus, dass die neuen Rechner, die besonders auf die Zusammenarbeit mit KI-Algorithmen ausgelegt sind, im Laufe des Jahres rund 8 Millionen Mal verkauft werden können. Bei rund 260 Millionen Desktops und Notebooks, die insgesamt über die Ladentische gehen werden, macht das einen Anteil von gerade einmal rund 3 Prozent aus.
Trotzdem haben die neuen Geräte mit den ARM-Prozessoren von Qualcomm einen positiven Effekt - zumindest aus Sicht der Hersteller: Verbraucher, die sich für diese Geräte entscheiden, sind bereit, tiefer in die Tasche zu greifen. Während die Systeme zwar das Verkaufsvolumen nach Stückzahlen nicht nach oben treiben, erhöhen sie zumindest den durchschnittlichen Verkaufspreis ein wenig.
KI kein Kaufgrund
Die Marktforscher stellen dabei aber klar, dass die neuen KI-Funktionen bisher noch wenig als Verkaufsargument taugen. Wenn sich die Nutzer für ein entsprechendes Gerät entscheiden, ist fast immer die Akkulaufzeit und der stromsparende und dadurch wenig durch Lüfterlärm beeinflusste Betrieb ausschlaggebend.Wie sich die KI-PC-Sparte zukünftig entwickelt, bleibt abzuwarten. Beim Chip-Designer ARM war man zuletzt noch sehr optimistisch und sprach sogar davon, den x86-Konkurrenten die Hälfte des Windows-Marktes wegzunehmen. Bei der IDC geht man hingegen davon aus, dass 20 Prozent eher ein realistisches Ziel sind.
Microsoft Surface Laptop und Surface Pro bei nbb.com:
Abgelaufen, war bis zum 14.07.2024
Microsoft Surface Laptop (13.8-Zoll, Touch, Qualcomm Snapdragon X Plus, 16 GB RAM, 256 GB SSD, Windows 11)
Microsoft Surface Laptop (13.8-Zoll, Touch, Qualcomm Snapdragon X Plus, 16 GB RAM, 256 GB SSD, Windows 11) Original-Preis
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Abgelaufen, war bis zum 14.07.2024
Microsoft Surface Pro (13-Zoll, Touch, Qualcomm Snapdragon X Plus, 16 GB RAM, 256 GB SSD, Windows 11)
Microsoft Surface Pro (13-Zoll, Touch, Qualcomm Snapdragon X Plus, 16 GB RAM, 256 GB SSD, Windows 11) Original-Preis
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Zusammenfassung
- Microsofts Marketing macht viel Wirbel um neue KI-PCs
- IDC prognostiziert 2,6% Wachstum des PC-Marktes
- Bloomberg sieht ein Wachstum von 3 Prozent
- Neue KI-Rechner könnten 8 Millionen Mal verkauft werden
- KI-PCs machen nur 3 Prozent des Gesamtmarktes aus
- ARM-Prozessoren steigern den durchschnittlichen Verkaufspreis
- Akkulaufzeit und geringer Lärm wichtiger als KI-Funktionen
- Zukunft der KI-PCs ungewiss, ARM bleibt optimistisch
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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