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USA verbieten Drohnen von DJI & Co:
Verbraucher starten Panikkäufe

Die US-Regulierungsbehörde für Telekommunikation hat endgültig ein Verbot für den Verkauf und die Einfuhr von Drohnen aus chine­sischer Fertigung verhängt. Das Verbot betrifft unter anderem den Marktführer DJI, dessen Kunden jetzt Panikkäufe starten.
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DJI

FCC verbietet Zulassung von Drohnen aus nicht-amerikanischer Fertigung

In den USA können ab sofort keine neuen DJI-Drohnen mehr auf den Markt kommen. Neben DJI ist unter anderem auch dessen kleinerer Konkurrent Autel betroffen. Die US Federal Communications Commission (FCC) setzt mit dem ab Anfang 2026 gültigen Verkaufsverbot für Drohnen aus chinesischer Fertigung Pläne um, die schon seit fast zehn Jahren bestehen.

Bei Reddit und in anderen sozialen Medien diskutieren Drohnen-Fans seit geraumer Zeit, wie sie nun die Möglichkeit haben, ihrem Hobby oder Beruf weiter nachzugehen. Die Nachfrage rund um Drohnen aus chinesischer und anderer ausländischer Produktion dürfte jetzt stark steigen, da scheint man sich einig zu sein.

Das Verbot betrifft alle Drohnen und deren wichtige Komponenten, die außerhalb der USA gefertigt wurden. Offenbar gilt es somit nicht nur für Produkte aus China, sondern auch für Erzeugnisse aus allen anderen Ländern als den USA. Als Begründung nennt die FCC ganz offiziell eine potenzielle Gefährdung der "nationalen Sicherheit", da die Produkte von ausländischen Kräften für Spionage und Sabotage genutzt werden könnten.

FCC will Drohnenfertigung in den USA fördern

Die Fertigung von "Unmanned Aerial Systems" (UAS) müsse in den USA erfolgen, erklärte FCC-Chef Brendan Carr. Die Einfuhr von derartigen Produkten und deren Komponenten werde deshalb gestoppt. Dies schließt auch Akkus, Controller, Navigationssysteme, Motoren und andere Komponenten ein, die außerhalb der Vereinigten Staaten gefertigt werden.


Neben DJI und Autel dürften auch diverse andere Drohnenanbieter aus aller Welt massiv von dem neuen Zulassungsverbot für ihre Produkte betroffen sein. Die FCC hat die Drohnen ausländischer Hersteller nun auf eine Liste von Produkten gesetzt, die nicht von ihr für die Nutzung in den USA zertifiziert werden dürfen. Carr betonte allerdings, dass dies nur für neue Geräte gelte.

Risikoprüfung durch das Pentagon möglich

Produkte, die bereits eine FCC-Zulassung für den US-Markt erhalten haben, dürfen somit auch weiterhin im amerikanischen Handel vermarktet werden - ganz unabhängig davon, wo sie gefertigt werden. Ferner gibt es zumindest theoretisch auch noch eine weitere Option, wie Drohnen und Zubehör bzw. Komponenten aus dem Ausland durch die FCC zugelassen werden können.

Carrs Angaben zufolge können die Hersteller eine Prüfung durch das US-Verteidigungs- bzw. das US-Heimatschutzministerium beantragen. Sollten diese feststellen, dass die Produkte kein Risiko darstellen, sei der Weg frei für eine Prüfung durch die FCC mit anschließender Zulassung.

Die Behörde wird unter der aktuellen US-Regierung zunehmend auch zum Werkzeug zur Durchsetzung politischer Ansichten, zumal der FCC-Chef erst kürzlich erklärt hatte, die Behörde sei definitiv nicht mehr unabhängig, sondern diene nun dazu, den Willen des derzeitigen US-Präsidenten durchzusetzen. Im Fall der Drohnen aus ausländischer Fertigung liefen die Bemühungen rund um das jetzt erfolgte Verbot aber bereits unter der Vorgängerregierung.
Zusammenfassung
  • US-Behörde FCC verbietet den Verkauf und Import chinesischer Drohnen
  • Verkaufsverbot gilt ab 2026 und betrifft vor allem Marktführer DJI und Autel
  • Begründung: Potenzielle Gefährdung der nationalen Sicherheit durch Spionage
  • Alle Drohnenkomponenten müssen künftig in den USA gefertigt werden
  • Bereits zugelassene Modelle dürfen weiterhin vermarktet werden
  • Prüfung durch US-Verteidigungs- oder Heimatschutzministerium als Ausnahmeweg
  • Kritiker sehen FCC zunehmend als politisches Werkzeug der US-Regierung

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