VW ID Polo/VW ID.2X: Der T-Cross soll schon im Frühjahr starten
Der neue VW ID.2X verspricht moderne Technik mit bis zu 175 kW Ladeleistung und einem Preis von unter 30.000 Euro. Doch für den günstigen Einstieg müssen Käufer Abstriche machen: Das steckt hinter der Ankündigung aus Wolfsburg.
Mit einem angestrebten Einstiegspreis von deutlich unter 30.000 Euro positioniert sich das Fahrzeug in einem Preissegment, das nun Erst-Elektro-Käufer ansprechen soll. Als technische Basis dient dabei die weiterentwickelte "MEB Entry"-Plattform, eine Modifikation des bekannten Modularen E-Antriebs-Baukastens, die speziell für den Frontantrieb in der Kompaktklasse optimiert wurde.
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Für den Alltagseinsatz sind zwei Batteriegrößen vorgesehen, die unterschiedliche Nutzerszenarien abdecken. Den Einstieg bildet ein Akku mit 38 Kilowattstunden Kapazität, bei dem voraussichtlich die kostengünstigere Lithium-Eisen-Phosphat-Zellchemie (LFP) zum Einsatz kommt. Für Langstreckenfahrer steht eine Variante mit 56 Kilowattstunden bereit mit Reichweiten von bis zu 420 Kilometern nach WLTP.
Ein Highlight für Technik-Enthusiasten ist die Ladeperformance: Die größere Batterie soll Ladeleistungen von bis zu 175 Kilowatt unterstützen, wodurch der Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent in etwa 20 Minuten abgeschlossen sein könnte. Zudem wird erwartet, dass das Fahrzeug die Funktion "Vehicle to Load" unterstützt, um externe Geräte mit Strom zu versorgen.
Allerdings scheint der Rotstift bei der Materialauswahl angesetzt worden zu sein, um die aggressive Preisgestaltung zu ermöglichen. Im Innenraum dominiert harter Kunststoff, was die haptische Qualität im Vergleich zu höheren Klassen etwas schmälert. Das Interieur wirkt durch große Glasflächen dennoch luftig und modern, muss sich aber in puncto Wertigkeit der Konkurrenz stellen.
Würdet ihr für den Stadtverkehr auf einen günstigeren Stromer mit kleinerem LFP-Akku setzen oder ist die maximale Reichweite für euch unverzichtbar? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren.
Elektrischer T-Cross-Nachfolger
Volkswagen bereitet derzeit die nächste wichtige Stufe seiner Elektrifizierungsstrategie vor, doch das Namenschaos geht weiter. Im kommenden Frühjahr wird der elektrische Nachfolger des erfolgreichen T-Cross offiziell vorgestellt, voraussichtlich unter dem Namen ID.2X.Mit einem angestrebten Einstiegspreis von deutlich unter 30.000 Euro positioniert sich das Fahrzeug in einem Preissegment, das nun Erst-Elektro-Käufer ansprechen soll. Als technische Basis dient dabei die weiterentwickelte "MEB Entry"-Plattform, eine Modifikation des bekannten Modularen E-Antriebs-Baukastens, die speziell für den Frontantrieb in der Kompaktklasse optimiert wurde.
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Technische Daten und Ladeleistung
Technisch markiert das Fahrzeug eine Abkehr vom Heckantrieb der größeren ID-Modelle. Der an der Vorderachse montierte Elektromotor leistet laut aktuellen Informationen in der Topversion bis zu 155 kW (211 PS), was für sportliche Fahrleistungen sorgen dürfte. Diese Informationen stammen von Edison.Für den Alltagseinsatz sind zwei Batteriegrößen vorgesehen, die unterschiedliche Nutzerszenarien abdecken. Den Einstieg bildet ein Akku mit 38 Kilowattstunden Kapazität, bei dem voraussichtlich die kostengünstigere Lithium-Eisen-Phosphat-Zellchemie (LFP) zum Einsatz kommt. Für Langstreckenfahrer steht eine Variante mit 56 Kilowattstunden bereit mit Reichweiten von bis zu 420 Kilometern nach WLTP.
Ein Highlight für Technik-Enthusiasten ist die Ladeperformance: Die größere Batterie soll Ladeleistungen von bis zu 175 Kilowatt unterstützen, wodurch der Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent in etwa 20 Minuten abgeschlossen sein könnte. Zudem wird erwartet, dass das Fahrzeug die Funktion "Vehicle to Load" unterstützt, um externe Geräte mit Strom zu versorgen.
Allerdings scheint der Rotstift bei der Materialauswahl angesetzt worden zu sein, um die aggressive Preisgestaltung zu ermöglichen. Im Innenraum dominiert harter Kunststoff, was die haptische Qualität im Vergleich zu höheren Klassen etwas schmälert. Das Interieur wirkt durch große Glasflächen dennoch luftig und modern, muss sich aber in puncto Wertigkeit der Konkurrenz stellen.
Produktion und Wettbewerb
Der ID.2X ist Teil einer breiter angelegten Modelloffensive und wird voraussichtlich im spanischen Pamplona gefertigt, wo der Konzern die Produktion seiner kleinen Elektrofahrzeuge bündelt. Flankiert wird der Marktstart vom noch günstigeren ID. Polo (ID.2all), der als klassischer Kleinwagen unterhalb von 25.000 Euro starten soll.Würdet ihr für den Stadtverkehr auf einen günstigeren Stromer mit kleinerem LFP-Akku setzen oder ist die maximale Reichweite für euch unverzichtbar? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren.
Was ist der VW ID. 2X (ID. Cross)?
Das ID. Cross Concept (Serienname voraussichtlich ID. 2X) gilt als elektrischer Nachfolger des T-Cross. Als Crossover-Modell zielt er darauf ab, Verbrenner-Kunden mit robuster Optik und höherer Sitzposition in die Elektrowelt zu holen.
Er basiert auf der MEB+ Plattform und ordnet sich in der Größe (4,16 Meter Länge) und im Preis oberhalb des kommenden ID. Polo, aber unterhalb des ID.3 ein. Die offizielle Premiere ist für das Frühjahr 2026 geplant.
Er basiert auf der MEB+ Plattform und ordnet sich in der Größe (4,16 Meter Länge) und im Preis oberhalb des kommenden ID. Polo, aber unterhalb des ID.3 ein. Die offizielle Premiere ist für das Frühjahr 2026 geplant.
Preis und Marktstart des ID. 2X?
Der Marktstart ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen. Preislich soll sich das Modell laut Quellen "deutlich unter 30.000 Euro" bewegen, womit VW gezielt das preisaggressive Einstiegssegment adressiert.
Damit liegt der ID. 2X preislich spürbar über dem geplanten ID. Polo (unter 25.000 Euro), bietet jedoch mehr Raum und die auf dem Markt beliebte SUV-Form. Er ist Teil einer Modellfamilie, zu der auch der Cupra Raval und Škoda Epiq gehören.
Damit liegt der ID. 2X preislich spürbar über dem geplanten ID. Polo (unter 25.000 Euro), bietet jedoch mehr Raum und die auf dem Markt beliebte SUV-Form. Er ist Teil einer Modellfamilie, zu der auch der Cupra Raval und Škoda Epiq gehören.
Welche Reichweite bietet der Akku?
VW plant offenbar zwei Batteriegrößen: einen Einstiegsakku mit 38 kWh und eine alltagstauglichere Variante mit 56 kWh. Letztere soll eine WLTP-Reichweite von bis zu 420 Kilometern ermöglichen.
Für Pendler und IT-Profis im Außendienst dürfte die große Batterie die einzig sinnvolle Wahl sein, da der kleine Akku im Realbetrieb schnell an Grenzen stoßen könnte. Geladen wird über den Ladeanschluss an der Front.
Für Pendler und IT-Profis im Außendienst dürfte die große Batterie die einzig sinnvolle Wahl sein, da der kleine Akku im Realbetrieb schnell an Grenzen stoßen könnte. Geladen wird über den Ladeanschluss an der Front.
Wie wintertauglich ist der kleine Akku?
Hier ist Vorsicht geboten: Der geplante 38-kWh-Akku ist primär für den Stadtverkehr gedacht. Berichten zufolge könnte die reale Reichweite dieses Akkus im Winter auf unter 250 Kilometer sinken.
Für Nutzer mit regelmäßigem Fahrbedarf oder ohne eigene Wallbox empfiehlt sich daher dringend der Griff zur 56-kWh-Variante, um auch bei Kälte und Autobahnfahrten genügend Reserven für den Arbeitsalltag zu haben.
Für Nutzer mit regelmäßigem Fahrbedarf oder ohne eigene Wallbox empfiehlt sich daher dringend der Griff zur 56-kWh-Variante, um auch bei Kälte und Autobahnfahrten genügend Reserven für den Arbeitsalltag zu haben.
Gibt es wieder echte Tasten?
Ja, Volkswagen kehrt bei der Bedienung zur Vernunft zurück. Physische Tasten sollen die Steuerung der Klimaautomatik erleichtern, und auch für Spiegel sowie Fensterheber gibt es wieder klassische Schalter an der Fahrertür.
Zentrales Element bleibt dennoch ein 13-Zoll-Touchscreen für das Infotainment, ergänzt durch ein 11-Zoll-Digitalcockpit. Dies dürfte die Kritik an der Bedienergonomie (z.B. unbeleuchtete Slider) früherer ID.-Modelle entschärfen.
Zentrales Element bleibt dennoch ein 13-Zoll-Touchscreen für das Infotainment, ergänzt durch ein 11-Zoll-Digitalcockpit. Dies dürfte die Kritik an der Bedienergonomie (z.B. unbeleuchtete Slider) früherer ID.-Modelle entschärfen.
Welche Leistung hat die MEB+ Basis?
Der ID. 2X nutzt die weiterentwickelte MEB+ Plattform mit Frontantrieb. Der Elektromotor an der Vorderachse soll bis zu 155 kW (211 PS) leisten, was für einen Kleinwagen sehr sportliche Fahrleistungen verspricht.
Das Fahrwerk gilt als ausgewogener Kompromiss zwischen Komfort und Präzision. In der Serie dürften allerdings kleinere Räder als die riesigen 21-Zoll-Felgen der Studie zum Einsatz kommen, was dem Abrollkomfort zugutekommt.
Das Fahrwerk gilt als ausgewogener Kompromiss zwischen Komfort und Präzision. In der Serie dürften allerdings kleinere Räder als die riesigen 21-Zoll-Felgen der Studie zum Einsatz kommen, was dem Abrollkomfort zugutekommt.
Wie viel Platz bietet der Innenraum?
Trotz kompakter Außenmaße wird ein Kofferraumvolumen von satten 450 Litern erwartet, ergänzt durch einen kleinen 25-Liter-Frunk für das Ladekabel. Der Innenraum soll für vier Personen gut nutzbar sein.
Ein praktisches Highlight für den Transport von sperrigem Equipment: Angeblich lassen sich die Sitzreihen zu einer fast ebenen Liegefläche umklappen. Ob dieses Feature der Studie tatsächlich in Serie geht, bleibt abzuwarten.
Ein praktisches Highlight für den Transport von sperrigem Equipment: Angeblich lassen sich die Sitzreihen zu einer fast ebenen Liegefläche umklappen. Ob dieses Feature der Studie tatsächlich in Serie geht, bleibt abzuwarten.
Unterschied zum ID. Polo?
Während der ID. Polo als klassischer Kleinwagen und direkter Nachfolger des Polo fungiert (Einstieg unter 25.000 Euro), ist der ID. 2X als Crossover höher positioniert und bietet eine SUV-ähnliche Optik.
Technisch basieren beide auf der MEB+ Architektur, doch der ID. 2X bietet mehr Platz und "Pure Positive"-Design. Beide sollen Assistenzsysteme wie den Travel Assist mit automatischem Spurwechsel in die Kompaktklasse bringen.
Technisch basieren beide auf der MEB+ Architektur, doch der ID. 2X bietet mehr Platz und "Pure Positive"-Design. Beide sollen Assistenzsysteme wie den Travel Assist mit automatischem Spurwechsel in die Kompaktklasse bringen.
Zusammenfassung
Siehe auch:- VW ID.2X kommt 2026 mit Preisen unter 30.000 Euro auf den Markt
- Basis ist die weiterentwickelte MEB Entry-Plattform mit Frontantrieb
- Verfügbar sind zwei Batteriegrößen mit 38 oder 56 Kilowattstunden
- Ladeleistung von bis zu 175 kW ermöglicht schnelles Aufladen
- Überarbeitetes Bedienkonzept bringt physische Tasten zurück
- Trotz kompakter Größe bietet der Wagen 450 Liter Kofferraumvolumen
- Parallele Einführung des noch günstigeren ID Polo unter 25.000 Euro
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