iPhones gefragt: Apple erobert nach zehn Jahren Marktführung zurück
Apple hat es mit seinen jüngsten iPhone-Generationen geschafft, den Nerv der Nutzer zu treffen. Nach mehr als zehn Jahren steht das Unternehmen nun davor, den Spitzenplatz auf dem Smartphone-Markt zurückzuerobern.
Ein zentraler Grund für den Aufschwung liegt laut den Analysten im Beginn einer neuen Austauschphase. Viele Verbraucher, die während der Hochphase der Corona-Pandemie neue Geräte gekauft hatten, stehen nun vor einem Upgrade. Hinzu kommt ein lebhafter Handel mit gebrauchten iPhones: Zwischen 2023 und dem zweiten Quartal 2025 wechselten weltweit rund 358 Millionen generalüberholte Geräte den Besitzer. Und das ist eine Nutzergruppe, die in den nächsten Jahren ebenfalls verstärkt zu aktuellen Modellen greifen dürfte.
Auch externe Faktoren spielen Apple in die Hände. Die jüngste Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China schafft ein freundlicheres Marktumfeld, während ein schwächerer Dollar insbesondere in Schwellenländern für zusätzliche Kaufimpulse sorgt. All das führt laut Counterpoint dazu, dass Apple im laufenden Jahr voraussichtlich an Samsung vorbeiziehen wird. Für 2025 prognostizieren die Marktforscher ein iPhone-Absatzplus von rund zehn Prozent. Das wären deutlich mehr als die erwarteten 4,6 Prozent des südkoreanischen Konkurrenten.
Apple selbst zeigt sich ebenfalls optimistisch. Der Konzern hatte bereits im Oktober erklärt, dass die Umsätze schneller anziehen als erwartet. Im wichtigen Weihnachtsquartal könnten die Erlöse demnach nahe an die Marke von 140 Milliarden Dollar heranreichen, ein Wert, der an frühere Rekordergebnisse anschließt. Siehe auch:
- Apple steht kurz vor der Rückeroberung der Marktführung bei Smartphones
- iPhone-17-Reihe verzeichnet zweistellige Zuwachsraten in USA und China
- Viele Nutzer stehen nach coronabedingten Käufen vor einem Geräte-Upgrade
- Handel mit gebrauchten iPhones floriert mit 358 Millionen Geräten seit 2023
- Entspannung im US-China-Handelskonflikt schafft günstigeres Marktumfeld
- Apple könnte 2025 einen Marktanteil von 19,4 Prozent erreichen
- Analysten erwarten neue Produktkategorien wie ein faltbares iPhone für 2026
Günstige Faktoren
Wie die Marktforscher von Counterpoint Research laut eines Bloomberg-Berichts ermittelten, profitiert der US-Konzern derzeit von einer ungewöhnlich starken Nachfrage nach der im September vorgestellten iPhone-17-Reihe. Sowohl in den USA als auch in China, den beiden wichtigsten Absatzmärkten des Unternehmens, verzeichnen die aktuellen Modelle zweistellige Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr.Ein zentraler Grund für den Aufschwung liegt laut den Analysten im Beginn einer neuen Austauschphase. Viele Verbraucher, die während der Hochphase der Corona-Pandemie neue Geräte gekauft hatten, stehen nun vor einem Upgrade. Hinzu kommt ein lebhafter Handel mit gebrauchten iPhones: Zwischen 2023 und dem zweiten Quartal 2025 wechselten weltweit rund 358 Millionen generalüberholte Geräte den Besitzer. Und das ist eine Nutzergruppe, die in den nächsten Jahren ebenfalls verstärkt zu aktuellen Modellen greifen dürfte.
Auch externe Faktoren spielen Apple in die Hände. Die jüngste Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China schafft ein freundlicheres Marktumfeld, während ein schwächerer Dollar insbesondere in Schwellenländern für zusätzliche Kaufimpulse sorgt. All das führt laut Counterpoint dazu, dass Apple im laufenden Jahr voraussichtlich an Samsung vorbeiziehen wird. Für 2025 prognostizieren die Marktforscher ein iPhone-Absatzplus von rund zehn Prozent. Das wären deutlich mehr als die erwarteten 4,6 Prozent des südkoreanischen Konkurrenten.
Stärke soll anhalten
Insgesamt soll der globale Smartphonemarkt im kommenden Jahr um 3,3 Prozent wachsen. Apple könnte dabei einen Marktanteil von 19,4 Prozent erreichen und damit erstmals seit 2011 wieder auf Platz Eins stehen. Doch dabei soll es nicht bleiben: Analyst Yang Wang rechnet damit, dass Apple seine Führungsposition bis mindestens 2029 verteidigen kann. Neue Produktkategorien sollen den Trend zusätzlich stützen, darunter ein für 2026 erwartetes faltbares iPhone sowie ein preisgünstigeres iPhone 17e. Für 2027 wird zudem ein umfassendes Redesign der iPhone-Familie erwartet.Apple selbst zeigt sich ebenfalls optimistisch. Der Konzern hatte bereits im Oktober erklärt, dass die Umsätze schneller anziehen als erwartet. Im wichtigen Weihnachtsquartal könnten die Erlöse demnach nahe an die Marke von 140 Milliarden Dollar heranreichen, ein Wert, der an frühere Rekordergebnisse anschließt. Siehe auch:
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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