iPhone Air verkauft sich schlecht - Apple drosselt angeblich Produktion

Apple plant angeblich die Produktion des iPhone Air um eine Million Einheiten zurückzufahren. Während sich die anderen Varianten der iPhone-17-Serie rekordverdächtig verkaufen, gibt es für das extra-schlanke Smartphone kaum einen Markt - mit einer Ausnahme.
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iPhone Air-Produktion wird gedrosselt

Nachdem Samsung beim Galaxy S25 Edge nur magere Verkäufe vorzuweisen hat, sollen die Koreaner den direkten Nachfolger des extra-dünnen Smartphones jetzt sogar komplett gestrichen haben und für die S26-Serie zu einem traditionellen Lineup zurückkehren. Und auch Apple plant laut einem aktuellen Bericht die Produktion des iPhone Air aufgrund enttäuschender Verkaufszahlen um eine Million Einheiten zu reduzieren. Apples dünnster iPhone-Vertreter scheint demnach ebenfalls deutlich hinter den Erwartungen zurückzubleiben.

Die anderen Modelle der iPhone-17-Serie weisen währenddessen höhere Verkaufszahlen als ihre Vorgänger im gleichen Zeitraum des Vorjahres auf. Laut The Elec (via Mac Rumors) plant Apple daher, die Produktion dieser Modelle um zwei Millionen Einheiten zu erhöhen. Die Gesamtprognose für die iPhone 17-Serie wurde von 88 Millionen auf 94 Millionen Einheiten für Anfang 2026 angehoben. Das iPhone Air stellt also einen deutlichen Ausreißer dar.


China als Lichtblick

Völlig anders präsentiert sich die Situation in China, wo das iPhone Air erst kürzlich in den Vorverkauf ging. Aufgrund regulatorischer Probleme mit der eSIM-Technologie musste Apple den Marktstart dort verschieben. Das Warten scheint sich für das Unternehmen von CEO Tim Cook jedoch gelohnt zu haben. So war das iPhone Air chinesischen Medien (via 9to5Mac) zufolge binnen Minuten landesweit ausverkauft.

Alle Konfigurationen des schlanken Smartphones zeigen mittlerweile Lieferzeiten von ein bis zwei Wochen an, nachdem ursprünglich eine Auslieferung bis zum 22. Oktober versprochen wurde. Die Begeisterung in China könnte verschiedene Gründe haben. Historisch gesehen reagiert der chinesische Markt besonders positiv auf dramatische Design-Neuerungen von Apple. Das iPhone Air mit seiner ultra-dünnen Bauweise von nur 5,64 Millimetern und dem eSIM-only-Design stellt genau eine solche Innovation dar.

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Kompromisse des schlanken Designs

Das iPhone Air bringt aufgrund seiner dünnen Bauweise jedoch einige technische Kompromisse mit sich, die zu den enttäuschenden Verkaufszahlen außerhalb Chinas beigetragen haben könnten. Käufer müssen eine eSIM verwenden, da kein Platz im Gehäuse für eine physische SIM-Karte bleibt. Zusätzlich mussten die Apple-Ingenieure den Akku verkleinern, um die schlanke Form des Handys zu ermöglichen.

Das Gerät verfügt daher nur über eine reduzierte Akkukapazität von etwa 2.740 mAh im Vergleich zu den 3.274 mAh des iPhone 17 Pro. Auch die Kamera-Ausstattung wurde vereinfacht. Statt des Triple-Kamera-Systems der Pro-Modelle setzt Apple beim Air auf eine Dual-Kamera-Lösung. All diese Einschränkungen und der dennoch recht hohe Preis könnten westliche Nutzer abgeschreckt haben, die mehr Wert auf Funktionalität als Design legen.

Keine Zukunft?

Dass auch Samsung Probleme beim Verkauf seiner dünnen Smartphones hat und kommendes Jahr wohl wieder auf ein Lineup ohne entsprechendes Gerät setzt, unterstreicht die Herausforderungen, denen sich solche Handys am Markt stellen müssen. Außerhalb Chinas scheint die Nachfrage für solche Kompromiss-Geräte momentan begrenzt zu sein.

Was sind eure Erfahrungen mit dünnen Smartphones? Sind die Kompromisse den schlanken Formfaktor wert? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!

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Zusammenfassung
  • Apple reduziert angeblich iPhone-Air-Produktion um eine Million Einheiten
  • iPhone Air verkauft sich weltweit schlecht, in China jedoch ausverkauft
  • Andere iPhone-17-Modelle übertreffen Verkaufszahlen der Vorgänger
  • Gesamtprognose für iPhone-17-Serie auf 94 Millionen Einheiten erhöht
  • Ultra-dünnes Air-Design erfordert technische Kompromisse bei Ausstattung
  • Abstriche bei Akkukapazität und Kamera könnten westliche Nutzer abschrecken
  • Dünnes Galaxy S25 Edge von Samsung verkauft sich ebenfalls schleppend

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