Apple iPhone Fold: Laut neuer Preisprognose teurer als ein MacBook

Apples erstes Falt-Smartphone wird wohl doch kein Schnäppchen. Neue Ana­lysen deuten auf Kosten hin, die selbst einige Laptop-Modelle aus Cupertino übertreffen. Statt über den Preis will Apple Käufer wohl mit einzigartiger Technologie und Qualität überzeugen.
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Preisprognose klettert wieder auf über 2000 Euro

Apple ist bereits vom Erfolg seines kommenden iPhone Fold überzeugt und erhöhte erst Anfang September die Verkaufsprognosen. Das Vertrauen in das kommende Foldable könnte daher stammen, dass es den Ingenieuren des Unternehmens mittlerweile angeblich gelungen ist, die Displayfalte im aufgeklappten Zustand komplett zu eliminieren. Neuen Informationen zufolge soll das Gerät entgegen früherer Gerüchte daher jedoch auch ein entsprechendes Preisschild tragen.

Eine aktuelle Prognose für den geplanten Marktstart im Jahr 2026 beziffert den wahrscheinlichen Preis jetzt auf 2399 US-Dollar (etwa 2100 Euro). Damit würde das Gerät in derselben Preisliga spielen wie ein 16-Zoll-MacBook Pro. Natürlich wäre das iPhone Fold damit das Modell im Smartphone-Portfolio des Herstellers mit dem höchsten Einstiegspreis.


Teure Komponenten und Fertigung

Diese massive Erhöhung gegenüber früheren Schätzungen, die teilweise noch von 1800 US-Dollar (gut 1550 Euro) ausgegangen waren, resultiert primär aus den enormen Hardware-Kosten. Die Eliminierung der sichtbaren Falte im Display sowie die Langlebigkeit der Scharniere erfordert den Einsatz spezieller Herstellungsverfahren und Materialien wie Flüssigmetall. Hinzu kommen global steigende Preise für Komponenten wie Arbeitsspeicher, die im Vergleich zum Vorjahr bereits um bis zu 75 Prozent angezogen haben.

Wie Arthur Liao von Fubon Research in seiner aktuellen Analyse (via Interesting) darlegt, basiert die jetzige Preiskalkulation auf einer genauen Untersuchung der Lieferkette und Apples üblichen Margenzielen. Liao zufolge dürfte das iPhone Fold als technologisches Aushängeschild fungieren, da der restliche Smartphone-Markt 2026 seiner Prognose zufolge abkühlen wird. Der Analyst geht davon aus, dass Apple im ersten Jahr rund 5,4 Millionen Einheiten absetzen könnte. Das ist im Vergleich zu den üblichen iPhone-Absatzzahlen eine konservative Schätzung, die den Status des iPhone Folds als Nischenprodukt für Enthusiasten unterstreicht.

Mit einem Preis von fast 2400 US-Dollar läge das iPhone Fold deutlich über den etablierten Wettbewerbern. Das Samsung Galaxy Z Fold bewegt sich auf dem US-Markt üblicherweise im Bereich von 1700 US-Dollar (etwa 1475 Euro). Auch das Google Pixel Fold liegt mit rund 1800 US-Dollar (etwa 1550 Euro) spürbar darunter. Apple scheint hier also bewusst nicht über den Preis, sondern über einen kompromisslosen Premium-Anspruch konkurrieren zu wollen, der sich gezielt von der Android-Konkurrenz abhebt.

Kamera-Ausstattung und Release

Ein weiteres Detail der Analyse von Fubon Research betrifft die geplante Kamera-Ausstattung. Während für die iPhone-18-Pro-Modelle, die ebenfalls für 2026 erwartet werden, eine innovative Linse mit variabler Blende im Gespräch ist, könnte das iPhone Fold hier das Nachsehen haben. Es wird vermutet, dass Apple beim Falt-Modell aus Platz- und Gewichtsgründen auf ein bewährtes Dual-Kamera-System (Weitwinkel und Ultra-Weitwinkel) setzt, statt die neueste experimentelle Optik zu verbauen.

Momentan wird das iPhone Fold im Herbst 2026 erwartet. Das Gerät soll gerade erst den rein experimentellen Status verlassen haben und sich auf die Phasen des Engineering Validation Tests (EVT) und des Design Validation Tests (DVT) zubewegen. Eine Massenproduktion könnte dann im kommenden Sommer starten.

Würdet ihr für ein faltbares iPhone über 2000 Euro investieren oder ist bei diesem Preis die Schmerzgrenze für ein Smartphone überschritten? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare.
Zusammenfassung
  • Apples iPhone Fold könnte 2026 für ca. 2399 US-Dollar erscheinen
  • Deutlich teurer als frühere Schätzungen und Konkurrenzprodukte
  • Höhere Kosten durch spezielle Materialien und faltenfreies Display
  • Analysten prognostizieren 5,4 Millionen verkaufte Einheiten im ersten Jahr
  • Gerät setzt auf Premium-Anspruch statt Preiskampf mit Android-Konkurrenz
  • Aus Platz- und Gewichtsgründen wohl nur Dual-Kamera-System verbaut
  • Massenproduktion könnte im Sommer 2026 beginnen

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