Perplexity: KI-Browser "Comet" jetzt für alle und auf Dauer kostenlos

Der KI-Entwickler Perplexity hat seinen neuen Browser Comet, der bislang nur zahlenden Nutzern vorbehalten war, kostenlos für alle verfügbar gemacht. Das Unternehmen positioniert das Programm als ernst zu nehmende Alternative zu Googles Chrome.
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KI-Agents integriert

"Das Internet ist besser mit Comet", wirbt Perplexity selbstbewusst. Der Browser unterscheidet sich von klassischen Konkurrenten dadurch, dass KI-Dienste nicht nur als Zusatz integriert sind. Comet verbindet die hauseigenen KI-Suchfunktionen von Perplexity mit einem persönlichen Assistenten, der laut Unternehmen "gemeinsam mit dem Nutzer durchs Netz reist". Ziel sei es, alltägliche Aufgaben zu vereinfachen - von der Reiseplanung über den Online-Einkauf bis hin zur Organisation des Alltags.

Gestartet war Comet bereits im Juli, allerdings zunächst ausschließlich für Abonnenten des Premiumangebots Perplexity Max, das rund 200 Dollar pro Monat kostet. Später erhielten ausgewählte Nutzer des günstigeren Pro-Tarifs sowie einige geladene Testpersonen Zugriff. Laut Perplexity befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits Millionen Interessenten auf der Warteliste. Ab sofort ist der Browser ohne jegliches Abonnement nutzbar, teilte das Unternehmen mit - und das soll so bleiben.


Parallel dazu kündigte das Unternehmen Details zu Comet Plus an, einem Zusatzangebot, das Zugriff auf ausgewählte Medieninhalte bietet. Die Plattform erinnert an Apple News Plus und umfasst Partnerschaften mit namhaften Verlagen wie CNN, Condé Nast, Fortune, Le Figaro, Le Monde, The Los Angeles Times und The Washington Post. Für Abonnenten der Pro- und Max-Tarife ist Comet Plus im Preis enthalten, alle anderen Nutzer können den Dienst für rund fünf Dollar im Monat hinzubuchen.

Viel Konkurrenz

Mit der Öffnung von Comet verstärkt sich der Wettbewerb um den KI-Browser der Zukunft. Neben Perplexity experimentieren auch andere Anbieter mit Browsern, in die KI-Agenten eingebaut sind. Google hat seine KI Gemini tief in Chrome integriert, die Browser Company setzt beim Arc-Browser auf das KI-System Dia, und Opera präsentierte kürzlich seinen neuen KI-Browser Neon. Die meisten entsprechenden Angebote sind insbesondere für Privatnutzer aber viel zu teuer.

Perplexity-Chef Aravind Srinivas sieht Comet gegenüber den Wettbewerbern im Vorteil: Die Software solle nicht nur Fragen beantworten, sondern das gesamte Internet-Erlebnis neu definieren - "ein Begleiter statt ein Werkzeug", wie er es formuliert.

Download Comet - KI-Webbrowser von Perplexity
Zusammenfassung
  • Perplexity macht KI-Browser Comet für alle Nutzer kostenlos verfügbar
  • Comet kombiniert KI-Suchfunktionen mit persönlichem Assistenten
  • Zuvor war der Browser nur für Premium-Abonnenten zu ca. 200 Dollar nutzbar
  • Comet Plus bietet für ca. fünf Dollar monatlich Zugang zu Medieninhalten
  • Perplexity tritt in Wettbewerb mit Google Chrome, Opera Neon und Arc-Browser
  • Der Browser soll als Begleiter das gesamte Internet-Erlebnis neu definieren

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