Was bei OpenAI richtig kostet, ist hier umsonst:
Perplexity greift an
Perplexity AI erweitert sein Angebot mit einem kostenlosen Deep-Research-Tool. Im Gegensatz zu OpenAIs kostenpflichtigem Dienst ermöglicht es allen Nutzern umfangreiche KI-gestützte Recherchen, die weit über normale Anfragen hinausgehen.
Das Besondere an Perplexitys Angebot: Während Nutzer bei OpenAI für vergleichbare Dienste tief in die Tasche greifen müssen - zunächst war für Deep Research mit ChatGPT sogar ein Pro-Abonnement für 200 Dollar (etwa 190 Euro) monatlich erforderlich - stellt Perplexity sein Deep-Research-Tool auch kostenlos zur Verfügung. Für Gratis-Nutzer sind die Deep Research-Anfragen beschränkt, ein Abo erweitert den Zugriff deutlich.
So aktiviert man Deep Research bei Perplexity
Wie der Financial Express berichtet, hat diese Entwicklung sogar die Aufmerksamkeit von OpenAI-CEO Sam Altman auf sich gezogen. Er lobte Perplexity-Gründer Aravind Srinivas für den Start eines konkurrenzfähigen Tools - nicht ohne sich mit dem Konkurrenten einen kleinen Schlagabtausch zu liefern.
Technische Details liefert das Unternehmen bisher nicht - aller Voraussicht nach kommt aber eine mehrstufige Pipeline zum Einsatz, wie sie auch andere Unternehmen nutzen:
In puncto Genauigkeit liegt Perplexitys Tool laut dem "Humanity's Last Exam"-Ranking mit 21,1 Prozent zwar hinter OpenAIs Lösung (26,6 Prozent), übertrifft aber andere namhafte Konkurrenten wie Googles Gemini Thinking (6,2 Prozent) und Grok-2 (3,8 Prozent) deutlich. Perplexity argumentiert, dass ihr Angebot trotz leichter Einbußen bei der Präzision "um Größenordnungen schneller und günstiger" sei als das von ChatGPT.
Die Deep-Research-Funktion ist aktuell über die Perplexity-Website verfügbar und soll bald auch für iOS, Android und Mac ausgerollt werden. Nutzer können zwischen verschiedenen Modi wählen, wobei "Deep Research" für besonders anspruchsvolle Aufgaben konzipiert ist.
Trotz rechtlicher Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung urheberrechtlich geschützter Materialien, treibt Perplexity seine Innovationen voran. Das Unternehmen hat bereits Vereinbarungen mit einigen Medienunternehmen getroffen, um Inhalte fair zu nutzen und zu vergüten.
Die Entwicklung solcher Tools wirft auch Fragen zur Qualitätssicherung und Verifizierung der generierten Informationen auf. Perplexity arbeitet dafür weiter hinter den Kulissen an Mechanismen zur Quellenüberprüfung und Datenvalidierung, um die Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu gewährleisten.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Habt ihr Deep-Research-Tools schon ausprobiert? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
KI-Recherche für alle: Perplexitys neue Funktion
Perplexity AI hat kürzlich sein neues "Deep Research"-Tool vorgestellt. Diese Funktion verspricht, Aufgaben, die vor nicht allzu langer Zeit noch stundenlange Recherchearbeit benötigt hätten, auf wenige Minuten zu reduzieren. Im Vergleich zu normalen Anfragen werden deutlich mehr Quellen berücksichtigt und Schritte für die Ausgabe durchlaufen.Das Besondere an Perplexitys Angebot: Während Nutzer bei OpenAI für vergleichbare Dienste tief in die Tasche greifen müssen - zunächst war für Deep Research mit ChatGPT sogar ein Pro-Abonnement für 200 Dollar (etwa 190 Euro) monatlich erforderlich - stellt Perplexity sein Deep-Research-Tool auch kostenlos zur Verfügung. Für Gratis-Nutzer sind die Deep Research-Anfragen beschränkt, ein Abo erweitert den Zugriff deutlich.
So aktiviert man Deep Research bei Perplexity
Wie der Financial Express berichtet, hat diese Entwicklung sogar die Aufmerksamkeit von OpenAI-CEO Sam Altman auf sich gezogen. Er lobte Perplexity-Gründer Aravind Srinivas für den Start eines konkurrenzfähigen Tools - nicht ohne sich mit dem Konkurrenten einen kleinen Schlagabtausch zu liefern.
Technische Finessen und Leistungsvergleich
Das Deep-Research-Tool von Perplexity arbeitet ähnlich wie ein menschlicher Forscher: Es führt zahlreiche Suchanfragen durch, analysiert Hunderte von Quellen und verarbeitet die Informationen, um schließlich einen umfassenden Bericht zu generieren. Dieser kann als PDF exportiert oder als Perplexity-Seite geteilt werden.Technische Details liefert das Unternehmen bisher nicht - aller Voraussicht nach kommt aber eine mehrstufige Pipeline zum Einsatz, wie sie auch andere Unternehmen nutzen:
- Query Expansion: Nutzt BERT-basierte Modelle zur semantischen Erweiterung der initialen Suchanfrage.
- Multi-Source Retrieval: Greift auf diverse Datenbanken zu, darunter wissenschaftliche Repositories (z.B. arXiv, PubMed), Nachrichtenarchive und Web-Indizes.
- Cross-Document Coreference Resolution: Identifiziert und verknüpft Informationen über mehrere Dokumente hinweg.
- Information Extraction: Verwendet Named Entity Recognition (NER) und Relation Extraction zur Strukturierung von Kernaussagen.
- Fact Checking: Implementiert einen Algorithmus zur Überprüfung der Konsistenz zwischen verschiedenen Quellen.
- Report Generation: Synthetisiert die gesammelten Informationen mittels abstrakter Zusammenfassung in einem kohärenten Bericht.
In puncto Genauigkeit liegt Perplexitys Tool laut dem "Humanity's Last Exam"-Ranking mit 21,1 Prozent zwar hinter OpenAIs Lösung (26,6 Prozent), übertrifft aber andere namhafte Konkurrenten wie Googles Gemini Thinking (6,2 Prozent) und Grok-2 (3,8 Prozent) deutlich. Perplexity argumentiert, dass ihr Angebot trotz leichter Einbußen bei der Präzision "um Größenordnungen schneller und günstiger" sei als das von ChatGPT.
Die Deep-Research-Funktion ist aktuell über die Perplexity-Website verfügbar und soll bald auch für iOS, Android und Mac ausgerollt werden. Nutzer können zwischen verschiedenen Modi wählen, wobei "Deep Research" für besonders anspruchsvolle Aufgaben konzipiert ist.
Ausblick und Branchenentwicklung
Die Einführung von Deep Research durch Perplexity reiht sich in einen Trend ein, bei dem führende KI-Unternehmen zunehmend fortschrittliche Recherche-Tools entwickeln. Google und OpenAI haben bereits ähnliche Funktionen vorgestellt, was die wachsende Bedeutung KI-gestützter Informationsverarbeitung unterstreicht.Trotz rechtlicher Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung urheberrechtlich geschützter Materialien, treibt Perplexity seine Innovationen voran. Das Unternehmen hat bereits Vereinbarungen mit einigen Medienunternehmen getroffen, um Inhalte fair zu nutzen und zu vergüten.
Die Entwicklung solcher Tools wirft auch Fragen zur Qualitätssicherung und Verifizierung der generierten Informationen auf. Perplexity arbeitet dafür weiter hinter den Kulissen an Mechanismen zur Quellenüberprüfung und Datenvalidierung, um die Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu gewährleisten.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Habt ihr Deep-Research-Tools schon ausprobiert? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Perplexity AI bietet kostenloses Deep-Research-Tool für alle Nutzer an
- Das Tool ermöglicht umfangreiche KI-gestützte Recherchen in kurzer Zeit
- Konkurrenzprodukt von OpenAI ist deutlich teurer (ca. 190 Euro pro Monat)
- Die Lösung von Perplexity arbeitet ähnlich wie ein menschlicher Forscher
- Technisch basiert das Tool vermutlich auf einer mehrstufigen Pipeline
- In Genauigkeit liegt Perplexity hinter OpenAI, aber vor anderen Konkurrenten
- Entwicklung wirft Fragen zu Urheberrecht und Qualitätssicherung auf
Siehe auch:
- Künstliche Intelligenz: Telekom schenkt Kunden Perplexity AI Pro-Abo
- Perplexity: Startup möchte Google angreifen - erhält Geld von Bezos
- Elon Musk will OpenAI kaufen - für fast 100 Milliarden Dollar
- OpenAI wird 2025 eigenes Chipdesign fertigstellen, TSMC produziert
- ChatGPT-Suche nun ohne Login: OpenAI öffnet KI-Tool für alle
Thema:
Videos zum Thema KI
- KI hält in Kameras Einzug: Was sie dort tut und was es bringt
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Super Bowl 2026: Claude verrät, wie man einen Sixpack bekommt
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Super Bowl 2026: Base44 zeigt, wie KI jeden zum Programmierer macht
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Fenster bricht im Flug, saugt Mann teilweise aus einer Ryanair-Maschine
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Samsung setzt auf neue CPU & größere Akkus
- Suchtgefahr bei Facebook und Instagram: Die EU fordert neues Design
- Gigantische Explosion am Himmel: Schwarzes Loch zerreißt einen Stern
- Weekend-Deals: 13 Angebote bei Media Markt & Saturn, die sich lohnen
- Humanoide Roboter führen erstmals erfolgreich eine Operation durch
- PlayStation-Frust: Fast die Hälfte der Nutzer erwägt Wechsel zum PC
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen