UAV-Allianz: Deutsche Firmen entwickeln fortschrittliche Drohnen
Die deutschen Rüstungsfirmen Hensoldt und Avilus schmieden eine strategische Allianz für hochmoderne Drohnensysteme. Die Kooperation soll Deutschlands technologische Souveränität stärken und Maßstäbe bei unbemannten Aufklärungssystemen setzen.
Im Zentrum der Kooperation steht die Integration von Hensoldts Hochleistungssensoren - einschließlich des AMPS-M-Selbstschutzsystems, des PrecISR-Radars und einer Multi-Sensor-Elektrooptik-Suite - mit dem "MissMarvin" Missionsbetriebssystem von Avilus. Hensoldt, mit Hauptsitz in Taufkirchen bei München, gilt als einer der führenden europäischen Anbieter von Verteidigungs- und Sicherheitselektronik. Avilus hingegen hat sich als spezialisierter Entwickler unbemannter Luftfahrtsysteme einen Namen gemacht und fokussiert sich auf schnelle Markteinführung und operative Flexibilität.
Avilus-CEO Ernst Rittinghaus erklärte, dass das Unternehmen spezifische Fähigkeitslücken bei Verwundetentransport, Logistik und Aufklärung mit robusten, unbemannten Luftfahrtsystemen schließe. Der Fokus liege auf operativer Nähe, Zuverlässigkeit und schneller Verfügbarkeit - Eigenschaften, die besonders in kritischen Einsatzszenarien von entscheidender Bedeutung sind.
Das PrecISR-Radar, ein softwaredefiniertes X-Band-System mit AESA-Technologie, ermöglicht die gleichzeitige Verfolgung von über tausend Zielen an Land, auf See und in der Luft bei allen Wetterbedingungen. Es ist skalierbar, einfach zu integrieren und unterliegt nicht den US-amerikanischen ITAR (International Traffic in Arms Regulations)-Bestimmungen, was es ideal für verschiedene UAV-Typen macht.
Die AMPS-M Schutz-Suite kombiniert bis zu 16 Täuschkörper-Werfer mit verschiedenen Raketen-, Laser- und Radar-Bedrohungswarnsensoren. Mit mehr als 700 weltweit eingesetzten Systemen und tausenden Flugstunden ist das System modular aufgebaut, wartungsarm und NATO-erprobt. Das Selbstschutzsystem kann verschiedene Arten von Bedrohungen erkennen und automatisch entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten, was die Überlebensfähigkeit der UAV-Plattformen erheblich steigert.
Was haltet ihr von dieser neuen deutsch-deutschen Drohnen-Allianz? Könnte das der Durchbruch für "Made in Germany" UAV-Systeme werden? Teilt eure Einschätzungen in den Kommentaren mit uns.
Siehe auch:
Deutsche Drohnen-Allianz nimmt Fahrt auf
Der deutsche Rüstungskonzern Hensoldt und der UAV-Spezialist Avilus (UAV steht für Unmanned Aerial Vehicle, also unbemanntes Luftfahrzeug) haben eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung und Vermarktung modernster Sensor- und ISR-Systeme für unbemannte Luftfahrzeuge angekündigt. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, skalierbare UAV-Lösungen "made in Germany" zu liefern, indem Hensoldts fortschrittliche Sensortechnologie mit den agilen Produktionskapazitäten von Avilus kombiniert wird.Im Zentrum der Kooperation steht die Integration von Hensoldts Hochleistungssensoren - einschließlich des AMPS-M-Selbstschutzsystems, des PrecISR-Radars und einer Multi-Sensor-Elektrooptik-Suite - mit dem "MissMarvin" Missionsbetriebssystem von Avilus. Hensoldt, mit Hauptsitz in Taufkirchen bei München, gilt als einer der führenden europäischen Anbieter von Verteidigungs- und Sicherheitselektronik. Avilus hingegen hat sich als spezialisierter Entwickler unbemannter Luftfahrtsysteme einen Namen gemacht und fokussiert sich auf schnelle Markteinführung und operative Flexibilität.
Technologische Souveränität als Ziel
Christina Canitz, Leiterin der Division Optronik bei Hensoldt, betonte laut Defense Industry Europe die strategische Bedeutung der Partnerschaft: "Gemeinsam setzen wir auf technologische Souveränität und kurze Wege von der Entwicklung bis zur Einsatzreife - für eine starke und widerstandsfähige UAV-Expertise in Deutschland." Das Konzept der technologischen Souveränität gewinnt in Europa zunehmend an Bedeutung, insbesondere vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und der Abhängigkeit von ausländischen Technologieanbietern.Avilus-CEO Ernst Rittinghaus erklärte, dass das Unternehmen spezifische Fähigkeitslücken bei Verwundetentransport, Logistik und Aufklärung mit robusten, unbemannten Luftfahrtsystemen schließe. Der Fokus liege auf operativer Nähe, Zuverlässigkeit und schneller Verfügbarkeit - Eigenschaften, die besonders in kritischen Einsatzszenarien von entscheidender Bedeutung sind.
Hoch entwickelte Sensortechnologie
Das elektrooptische System der Partnerschaft unterstützt Erkennung, Klassifizierung und Objektverfolgung mittels multispektraler Sensoren und KI-gestützter Echtzeitverarbeitung. Es kombiniert HD-Wärmebildkameras, Farb-/Schwachlicht-, SWIR- und Weitwinkelkameras, die alle gleichzeitig verfügbar sind und über ein hochpräzises 4-Achsen-Gimbal gesteuert werden können. Das System ermöglicht es Operateuren, verschiedene Spektralbereiche gleichzeitig zu nutzen und dadurch auch bei schwierigen Sichtverhältnissen präzise Aufklärung zu betreiben.Das PrecISR-Radar, ein softwaredefiniertes X-Band-System mit AESA-Technologie, ermöglicht die gleichzeitige Verfolgung von über tausend Zielen an Land, auf See und in der Luft bei allen Wetterbedingungen. Es ist skalierbar, einfach zu integrieren und unterliegt nicht den US-amerikanischen ITAR (International Traffic in Arms Regulations)-Bestimmungen, was es ideal für verschiedene UAV-Typen macht.
Die AMPS-M Schutz-Suite kombiniert bis zu 16 Täuschkörper-Werfer mit verschiedenen Raketen-, Laser- und Radar-Bedrohungswarnsensoren. Mit mehr als 700 weltweit eingesetzten Systemen und tausenden Flugstunden ist das System modular aufgebaut, wartungsarm und NATO-erprobt. Das Selbstschutzsystem kann verschiedene Arten von Bedrohungen erkennen und automatisch entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten, was die Überlebensfähigkeit der UAV-Plattformen erheblich steigert.
Was haltet ihr von dieser neuen deutsch-deutschen Drohnen-Allianz? Könnte das der Durchbruch für "Made in Germany" UAV-Systeme werden? Teilt eure Einschätzungen in den Kommentaren mit uns.
Zusammenfassung
- Hensoldt und Avilus schmieden strategische Allianz für Drohnensysteme
- Integration von Hensoldts Sensortechnologie mit Avilus' Missionssystem
- Ziel ist technologische Souveränität mit UAV-Lösungen 'Made in Germany'
- Elektrooptisches System ermöglicht Erkennung durch multispektrale Sensoren
- PrecISR-Radar verfolgt über tausend Ziele bei allen Wetterbedingungen
- AMPS-M Schutzsystem mit bis zu 16 Täuschkörper-Werfern steigert Sicherheit
- Partnerschaft schließt Fähigkeitslücken bei Verwundetentransport und Aufklärung
Siehe auch:
- Deutschland: Polizei soll der Abschuss von Drohnen erlaubt werden
- Skalierbar und vielseitig: Sikorsky stellt innovative Nomad-Drohnen vor
- Vogelgrippe: Japanische Laserdrohnen sollen Geflügelfarmen schützen
- Drohnen-Desaster: Feuerregen geht auf Zuschauer bei Pyro-Show nieder
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