Fliegende Lieferung gescheitert:
Amazon-Drohnen in Arizona abgestürzt
Einige Amazon-Kunden aus dem US-Bundesstaat Arizona erhielten gestern offenbar ihre Lieferungen nicht wie geplant per Drohne. Zwei von dem weltweit größten Online-Händler betriebene Lieferdrohnen stießen nämlich mit einem Kran zusammen.
Nach Angaben örtlicher Medien stürzten die Drohnen nach dem Zusammenstoß mit dem Kran ab, woraufhin die Polizei gerufen wurde. Mittlerweile hat die Polizei die Ermittlungen in dem Fall aber an die US-Flugsaufsichtsbehörde (FAA) übergeben. Ein Amazon-Sprecher bestätigt, dass es in Tolleson zu einem Vorfall unter Beteiligung von zwei Prime Air Drohnen gekommen sei. Man arbeite nun mit den zuständigen Behörden zusammen an der Aufklärung des Falls.
Diese Sensoren sollen bei der Amazon MK30 Drohne Hindernisse erkennen
Laut einem Bericht des Portals AZ Family flogen die beiden Drohnen direkt hintereinander, als sie mit einem für Dacharbeiten auf einem Gewerbegebäude aufgestellten Kran kollidierten. Zwischenzeitlich soll Amazon alle Lieferungen mit seinen Prime Air Drohnen vorläufig eingestellt haben.
Die Amazon Drohnen lassen ihre Lieferungen aus 2 Metern Höhe fallen
Die Amazon MK30 Drohnen werden in Arizona mit einer Flughöhe von maximal 120 Metern eingesetzt. Sie sollen laut früheren Ankündigungen von Amazon bald auch in Europa eingesetzt werden. Die Steuerung erfolgt bisher weitestgehend vollautomatisch, wobei ein Mensch die Flüge mehrerer Drohnen gleichzeitig überwacht.
Die Amazon-Drohnen sind trotz der weitgehenden Automatisierung in den USA als kommerzielle Frachtflugzeuge registriert und werden theoretisch auch so von den Behörden behandelt, weshalb nun auch das National Transportation Safety Board (NTSB) in den aktuellen Fall involviert wurde.
Siehe auch:
Kran-Crash wird von Flugsicherheitsbehörde untersucht
Über dem Ort Tolleson im US-Bundesstaat Arizona ist es heute Morgen zu einem Unfall mit zwei Lieferdrohnen des Online-Händlers Amazon gekommen. Die Drohnen stießen offenbar mit einem Kran zusammen, der an einer Stelle gut drei Kilometer entfernt vom Fulfillment-Center des Konzerns aufgebaut wurde. Die Drohnen sollten von Amazon-Kunden bestellte Produkte ausliefern und waren Teil der sogenannten "Prime Air" des Unternehmens.Nach Angaben örtlicher Medien stürzten die Drohnen nach dem Zusammenstoß mit dem Kran ab, woraufhin die Polizei gerufen wurde. Mittlerweile hat die Polizei die Ermittlungen in dem Fall aber an die US-Flugsaufsichtsbehörde (FAA) übergeben. Ein Amazon-Sprecher bestätigt, dass es in Tolleson zu einem Vorfall unter Beteiligung von zwei Prime Air Drohnen gekommen sei. Man arbeite nun mit den zuständigen Behörden zusammen an der Aufklärung des Falls.
Diese Sensoren sollen bei der Amazon MK30 Drohne Hindernisse erkennen
Abflug nur am Tage und bei gutem Wetter
Amazon hatte bereits 2024 damit begonnen, die Auslieferung von bestimmten Produkten in der Region um die Metropole Phoenix optional auch per Drohne anzubieten. Die unbemannten Flugmaschinen werden bisher nur bei Helligkeit eingesetzt und auch nur dann, wenn die Wetterbedingungen für ihren Betrieb ausreichend gut sind. Im Mai 2025 hatte die FAA Amazon die Erlaubnis erteilt, eine Reihe weiterer Produkte mit seinen Drohnen auszuliefern.Laut einem Bericht des Portals AZ Family flogen die beiden Drohnen direkt hintereinander, als sie mit einem für Dacharbeiten auf einem Gewerbegebäude aufgestellten Kran kollidierten. Zwischenzeitlich soll Amazon alle Lieferungen mit seinen Prime Air Drohnen vorläufig eingestellt haben.
Die Amazon Drohnen lassen ihre Lieferungen aus 2 Metern Höhe fallen
Amazon MK30-Drohnen fliegen bis zu 120 Meter hoch
Bei den beiden abgestürzten Drohnen soll es sich um Modelle des Typs MK30 handeln, die bei einem Abfluggewicht von bis zu 36 Kilogramm Produkte mit einem Eigengewicht von bis zu 2,3 Kilogramm transportieren können. Die zu liefernden Produkte werden am Zielort nicht etwa vorsichtig abgesetzt, sondern aus einer Höhe von etwa zwei Metern abgeworfen. Die Kunden zahlen für die Drohnenlieferung einen Aufpreis von fünf Dollar.Die Amazon MK30 Drohnen werden in Arizona mit einer Flughöhe von maximal 120 Metern eingesetzt. Sie sollen laut früheren Ankündigungen von Amazon bald auch in Europa eingesetzt werden. Die Steuerung erfolgt bisher weitestgehend vollautomatisch, wobei ein Mensch die Flüge mehrerer Drohnen gleichzeitig überwacht.
Die Amazon-Drohnen sind trotz der weitgehenden Automatisierung in den USA als kommerzielle Frachtflugzeuge registriert und werden theoretisch auch so von den Behörden behandelt, weshalb nun auch das National Transportation Safety Board (NTSB) in den aktuellen Fall involviert wurde.
Zusammenfassung
- Zwei Amazon-Lieferdrohnen kollidieren mit Kran in Tolleson, Arizona
- Drohnen stürzten ab und waren Teil des Prime Air Lieferdienstes
- US-Flugsaufsichtsbehörde FAA hat die Ermittlungen übernommen
- Amazon hat vorerst alle Drohnenlieferungen in der Region eingestellt
- MK30-Drohnen können Produkte bis zu 2,3 Kilogramm transportieren
- Lieferung erfolgt durch Abwurf aus zwei Metern Höhe gegen Aufpreis
Siehe auch:
- Anwohner sind vom Lärm von Amazons Prime-Air-Drohnen genervt
- Problem für Amazon: Den Lieferdrohnen wird es im Sommer zu warm
- Schnellzustellung per Drohne: Amazon stellt erstes Prime Air-Gebiet ein
- Amazons Lieferdrohnen heben noch in diesem Jahr auch in Texas ab
- Amazons Lieferdrohnen heben bald ab - mit neunjähriger Verspätung
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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