PC mit Hotpatching bekommen Warnhinweis für Windows 11 25H2
Microsoft hat mit der neuen Windows 11 Version 25H2 ein großes Funktionsupdate veröffentlicht - und zugleich eine Warnung für Unternehmen und Behördenrechner ausgesprochen. Das steckt dahinter.
Der Wechsel von Windows 11 Version 24H2 auf 25H2 erfolgt laut Microsoft über ein sogenanntes Enablement Package (eKB5054156). Ein Neustart genügt, um die neue Version einzuspielen. Das hält Ausfallzeiten so gering wie möglich.
Schon im Frühjahr führte Microsoft zudem das "Hotpatching" ein: Sicherheitsupdates werden im laufenden Betrieb installiert, ein Neustart ist dafür in den meisten Fällen nicht mehr nötig. Genau an diesem Punkt setzt nun die Warnung von Microsoft an.
Denn das Hotpatching folgt einem festen Rhythmus. Jedes Quartal erscheint ein sogenanntes Baseline-Update, das einen Neustart erfordert. In den beiden Monaten danach werden nur Hotpatches verteilt, die ohne Neustart auskommen. Wer jedoch in einem dieser Zwischenmonate - also nicht während einer Baseline-Phase - auf Windows 11 25H2 umsteigt, durchbricht diesen Zyklus.
Die Folge: Die betroffenen Geräte erhalten vorübergehend keine Hotpatches mehr. Stattdessen gibt es reguläre Sicherheitsupdates, die wieder einen Neustart erzwingen. Erst mit dem nächsten Baseline-Update, das turnusgemäß im Januar 2026 erscheint, greift das Hotpatching wieder wie gewohnt.
Zeitplan für das Windows 11 Hotpatching
Wer mehr über die Hintergründe erfahren möchte, findet die ausführliche Mitteilung auf dem Windows Health Dashboard auf der offiziellen Microsoft-Website.
Was haltet ihr von den ungewöhnlichen Einschränkungen? Teilt eure Gedanken dazu mit uns in den Kommentaren.
Download Windows 11 ISO - Dateien für die Installation
Siehe auch:
Ausfallzeiten sollen gering bleiben
Während das Update für Privatnutzer vergleichsweise unkompliziert zu installieren ist, müssen Administratoren in Unternehmen jetzt erst einmal genauer hinschauen.Der Wechsel von Windows 11 Version 24H2 auf 25H2 erfolgt laut Microsoft über ein sogenanntes Enablement Package (eKB5054156). Ein Neustart genügt, um die neue Version einzuspielen. Das hält Ausfallzeiten so gering wie möglich.
Schon im Frühjahr führte Microsoft zudem das "Hotpatching" ein: Sicherheitsupdates werden im laufenden Betrieb installiert, ein Neustart ist dafür in den meisten Fällen nicht mehr nötig. Genau an diesem Punkt setzt nun die Warnung von Microsoft an.
Denn das Hotpatching folgt einem festen Rhythmus. Jedes Quartal erscheint ein sogenanntes Baseline-Update, das einen Neustart erfordert. In den beiden Monaten danach werden nur Hotpatches verteilt, die ohne Neustart auskommen. Wer jedoch in einem dieser Zwischenmonate - also nicht während einer Baseline-Phase - auf Windows 11 25H2 umsteigt, durchbricht diesen Zyklus.
Die Folge: Die betroffenen Geräte erhalten vorübergehend keine Hotpatches mehr. Stattdessen gibt es reguläre Sicherheitsupdates, die wieder einen Neustart erzwingen. Erst mit dem nächsten Baseline-Update, das turnusgemäß im Januar 2026 erscheint, greift das Hotpatching wieder wie gewohnt.
Zeitplan für das Windows 11 Hotpatching
Geplante Termine
Zur Orientierung hat Microsoft den Zeitplan transparent gemacht. Baseline-Updates erscheinen im Januar, April, Juli und Oktober, dazwischen folgen Hotpatches. Der anstehende Patch-Day im Oktober 2025 bildet demnach den nächsten Stichtag für eine sichere Umstellung.Wer mehr über die Hintergründe erfahren möchte, findet die ausführliche Mitteilung auf dem Windows Health Dashboard auf der offiziellen Microsoft-Website.
Was haltet ihr von den ungewöhnlichen Einschränkungen? Teilt eure Gedanken dazu mit uns in den Kommentaren.
Download Windows 11 ISO - Dateien für die Installation
Was ist Windows Hotpatch?
Hotpatch ist eine neue Technologie für Windows 11, die Sicherheitsupdates ohne Neustart des Systems ermöglicht. Die Updates werden direkt in die laufenden Prozesse im Arbeitsspeicher eingespielt und sind sofort aktiv.
Durch dieses System müssen Geräte statt der üblichen 12 nur noch 4 Neustarts pro Jahr für Windows-Updates durchführen. In jedem Quartal gibt es einen Basis-Update-Monat mit Neustart, gefolgt von zwei Monaten mit Hotpatch-Updates ohne Neustart.
Durch dieses System müssen Geräte statt der üblichen 12 nur noch 4 Neustarts pro Jahr für Windows-Updates durchführen. In jedem Quartal gibt es einen Basis-Update-Monat mit Neustart, gefolgt von zwei Monaten mit Hotpatch-Updates ohne Neustart.
Wer kann Hotpatch nutzen?
Hotpatch steht bisher ausschließlich für Windows 11 Enterprise Version 24H2 zur Verfügung. Voraussetzungen sind ein entsprechendes Lizenzmodell (E3, E5, F3 oder Education A3/A5), ein x64-Prozessor von AMD oder Intel sowie Microsoft Intune zur Verwaltung.
Windows 11 Home- und Pro-Nutzer haben derzeit keinen Zugang zu dieser Funktion. Für ARM-Prozessoren befindet sich Hotpatch noch in der öffentlichen Vorschau.
Windows 11 Home- und Pro-Nutzer haben derzeit keinen Zugang zu dieser Funktion. Für ARM-Prozessoren befindet sich Hotpatch noch in der öffentlichen Vorschau.
Wie funktioniert der Update-Zyklus?
Der Hotpatch-Zyklus läuft quartalsweise: Im ersten Monat (Januar, April, Juli, Oktober) erfolgt ein Basisupdate mit erforderlichem Neustart. Dieses enthält alle Sicherheitsupdates und neue Funktionen.
In den beiden Folgemonaten werden Hotpatch-Updates ohne Neustart installiert, die ausschließlich Sicherheitsaktualisierungen enthalten. Diese werden sofort aktiv und bieten unmittelbaren Schutz vor Sicherheitslücken.
In den beiden Folgemonaten werden Hotpatch-Updates ohne Neustart installiert, die ausschließlich Sicherheitsaktualisierungen enthalten. Diese werden sofort aktiv und bieten unmittelbaren Schutz vor Sicherheitslücken.
Welche Vorteile bieten Hotpatches?
Der Hauptvorteil ist die deutlich reduzierte Anzahl erforderlicher Neustarts von zwölf auf nur vier pro Jahr. Sicherheitsupdates werden sofort wirksam, ohne die Arbeit zu unterbrechen.
Unternehmen profitieren von konsistenter Sicherheit, da Updates unmittelbar greifen - unabhängig davon, wann Mitarbeiter ihre Rechner neu starten. Das Sicherheitsniveau entspricht dabei den monatlichen Standard-Updates.
Unternehmen profitieren von konsistenter Sicherheit, da Updates unmittelbar greifen - unabhängig davon, wann Mitarbeiter ihre Rechner neu starten. Das Sicherheitsniveau entspricht dabei den monatlichen Standard-Updates.
Wie aktiviere ich Hotpatching?
Die Aktivierung erfolgt über das Microsoft Intune Admin Center unter Devices > Windows updates > Create Windows quality update policy. Dort muss die Option auf "Allow" gesetzt werden.
Das System erkennt automatisch, welche Geräte für Hotpatch geeignet sind. Nicht qualifizierte Geräte erhalten weiterhin die Standard-Sicherheitsupdates.
Das System erkennt automatisch, welche Geräte für Hotpatch geeignet sind. Nicht qualifizierte Geräte erhalten weiterhin die Standard-Sicherheitsupdates.
Zusammenfassung
- Windows 11 Version 25H2 bringt großes Funktionsupdate mit Warnung
- Update für Privatnutzer einfach, Administratoren müssen genau hinschauen
- Wechsel auf Version 25H2 erfolgt durch Enablement-Paket mit Neustart
- Hotpatching folgt einem Quartalszyklus mit Baseline-Updates und Hotpatches
- Umstieg außerhalb der Baseline-Phase unterbricht den Hotpatching-Zyklus
- Betroffene Geräte erhalten bis Januar 2026 nur reguläre Updates mit Neustart
- Baseline-Updates erscheinen im Januar, April, Juli und Oktober
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