E-Auto-Reichweite im Winter:
Polestar im Test vor Tesla, Kia & Co.
Der Polestar 3 setzt sich im angeblich "härtesten Wintertest" für Elektroautos gegen 23 Konkurrenten durch. Der SUV des schwedischen Herstellers beweist sich unter extremen Bedingungen in Norwegen. Auch andere Modelle von Tesla & Co. überraschen - positiv wie negativ.
Der schwedische Elektro-SUV legte eine Strecke von 531 Kilometern zurück, bevor der Akku leer war. Damit wich er nur um fünf Prozent von seiner offiziellen WLTP-Reichweite ab - das zweitbeste, jemals in diesem Test erzielte Ergebnis. Interessant ist, dass hier nicht die reichweitenstärkste Version des Polestar 3 getestet wurde, sondern die Allrad-Variante mit großer Batterie.
Auf den ersten Blick scheint auch Tesla mit dem Model 3 zu den Gewinnern zu gehören. Das Fahrzeug erreichte ebenfalls eine Distanz von 531 Kilometern. Allerdings fiel die Abweichung zur WLTP-Angabe mit 24 Prozent deutlich höher aus. Die norwegischen Tester bewerteten das Ergebnis daher kritisch.
Neben den beiden Spitzenreitern konnten auch andere Modelle überzeugen. Der Porsche Taycan und der Kia EV3 erreichten jeweils eine Reichweite von 499 Kilometern. Der BYD Tang schaffte 482 Kilometer bei einer Abweichung von nur neun Prozent zum WLTP-Wert.
Am unteren Ende des Feldes fanden sich der Smart #3 mit 346 Kilometern und der Voyah Dream mit 344 Kilometern wieder. Letzterer wies mit 29 Prozent zudem auch die größte Abweichung vom Normwert auf.
Der schwedische Hersteller Polestar nahm den Testsieg zum Anlass, um auf die Entwicklung seiner Fahrzeuge jenseits des Polarkreises in Schweden hinzuweisen. CEO Michael Lohscheller betonte in einer Pressemitteilung die Bedeutung der Reichweite für Kunden. Zudem kündigte Polestar eine neue Variante des Polestar 3 an: Ein Long Range Single Motor Modell mit einer WLTP-Reichweite von 706 Kilometern, das ab sofort bestellbar sei.
Ein interessanter Aspekt ist die Tatsache, dass nur vier der 24 getesteten Fahrzeuge die 300-Meilen-Marke (etwa 483 Kilometer) überschritten haben. Dies verdeutlicht die Herausforderungen, denen Elektroautos im Winterbetrieb gegenüberstehen.
Was denkt ihr über die Testergebnisse? Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Elektroautos im Winter gemacht? Teilt eure Meinungen und Erlebnisse in den Kommentaren.
Siehe auch:
Überraschender Sieger im Reichweitentest
Der norwegische Automobilklub NAF und die Zeitschrift Motor haben ihren jährlichen Winterreichweitentest "El Prix" für Elektroautos durchgeführt. Unter vergleichsweise herausfordernden Bedingungen mussten sich 24 Modelle verschiedener Hersteller beweisen. Das Ergebnis überrascht: Der Polestar 3 setzte sich an die Spitze des Feldes.Der schwedische Elektro-SUV legte eine Strecke von 531 Kilometern zurück, bevor der Akku leer war. Damit wich er nur um fünf Prozent von seiner offiziellen WLTP-Reichweite ab - das zweitbeste, jemals in diesem Test erzielte Ergebnis. Interessant ist, dass hier nicht die reichweitenstärkste Version des Polestar 3 getestet wurde, sondern die Allrad-Variante mit großer Batterie.
Auf den ersten Blick scheint auch Tesla mit dem Model 3 zu den Gewinnern zu gehören. Das Fahrzeug erreichte ebenfalls eine Distanz von 531 Kilometern. Allerdings fiel die Abweichung zur WLTP-Angabe mit 24 Prozent deutlich höher aus. Die norwegischen Tester bewerteten das Ergebnis daher kritisch.
Überraschungen und harte Bedingungen für E-Autos
Die Testbedingungen waren anspruchsvoll für Elektrofahrzeuge. Die Strecke führte von Oslo nach Norden, wobei ein Höhenunterschied von rund 900 Metern zu bewältigen war. Die Temperaturen bewegten sich zwischen -2 und +5 Grad Celsius. Zusätzlich erschwerten teilweise extrem rutschige oder nasse Straßen die Fahrt.Neben den beiden Spitzenreitern konnten auch andere Modelle überzeugen. Der Porsche Taycan und der Kia EV3 erreichten jeweils eine Reichweite von 499 Kilometern. Der BYD Tang schaffte 482 Kilometer bei einer Abweichung von nur neun Prozent zum WLTP-Wert.
Am unteren Ende des Feldes fanden sich der Smart #3 mit 346 Kilometern und der Voyah Dream mit 344 Kilometern wieder. Letzterer wies mit 29 Prozent zudem auch die größte Abweichung vom Normwert auf.
Polestar-Prototyp lädt den Akku in Rekordgeschwindigkeit
Relevanz für deutsche Autofahrer
Obwohl der Test in Norwegen stattfand, sind die Ergebnisse auch für deutsche Autofahrer von Interesse. Sie geben Aufschluss darüber, wie sich verschiedene Elektromodelle unter winterlichen Bedingungen verhalten. Dies ist besonders relevant, da die Reichweite bei niedrigen Temperaturen oft diskutiert wird.Der schwedische Hersteller Polestar nahm den Testsieg zum Anlass, um auf die Entwicklung seiner Fahrzeuge jenseits des Polarkreises in Schweden hinzuweisen. CEO Michael Lohscheller betonte in einer Pressemitteilung die Bedeutung der Reichweite für Kunden. Zudem kündigte Polestar eine neue Variante des Polestar 3 an: Ein Long Range Single Motor Modell mit einer WLTP-Reichweite von 706 Kilometern, das ab sofort bestellbar sei.
Fazit und Ausblick
Der NAF-Wintertest zeigt, dass die Effizienz von Elektroautos unter realen Bedingungen stark variieren kann. Während einige Modelle die Werksangaben fast erreichen, bleiben andere deutlich dahinter zurück. Für Verbraucher unterstreicht dies die Wichtigkeit, neben offiziellen Reichweitenangaben auch Praxistests zu berücksichtigen.Ein interessanter Aspekt ist die Tatsache, dass nur vier der 24 getesteten Fahrzeuge die 300-Meilen-Marke (etwa 483 Kilometer) überschritten haben. Dies verdeutlicht die Herausforderungen, denen Elektroautos im Winterbetrieb gegenüberstehen.
Was denkt ihr über die Testergebnisse? Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Elektroautos im Winter gemacht? Teilt eure Meinungen und Erlebnisse in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Polestar 3 gewinnt Winterreichweitentest mit 531 km und 5% Abweichung
- 24 E-Auto-Modelle unter herausfordernden Bedingungen in Norwegen getestet
- Tesla Model 3 erreicht ebenfalls 531 km, aber mit 24% WLTP-Abweichung
- Porsche Taycan und Kia EV3 mit je 499 km auf den weiteren Plätzen
- Smart und Voyah Dream bilden mit weniger als 350 km das Schlusslicht
- Nur 4 von 24 Fahrzeugen überschreiten die 300-Meilen-Marke im Test
- Polestar kündigt neues Modell mit 706 km WLTP-Reichweite an
Siehe auch:
- Kompakt-SUV ab 2027: Tesla-Konkurrent Polestar will in Europa bauen
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- Polestar lädt straßenfähiges E-Auto in 10 Minuten von 10 auf 80 Prozent
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