Girocard auf Rekordkurs: Immer mehr Kleinbeträge per Karte bezahlt
Die Verbraucher in Deutschland nutzen bei Einkäufen nicht nur generell immer häufiger die Girocard, sondern setzen diese auch immer stärker ein, um kleine Beträge auszugleichen. Das führt zu einer sehr dynamischen Entwicklung.
Damit einhergehend stieg auch der Kartenumsatz im selben Zeitraum auf 150,7 Milliarden Euro leicht an - ein Zuwachs von knapp 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert (150,1 Milliarden Euro). Das teilte die Firma Euro Kartensysteme mit, die als Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Finanzwirtschaft den Einsatz der Karten abwickelt.
Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurde demnach an rund 1,3 Millionen aktiven Terminals mit der Girocard bezahlt - ein Anstieg von gut sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Dabei ist das einfache Auflegen der Karte, des Smartphones oder der Smartwatch längst fester Bestandteil des Alltags. So wurden in der ersten Jahreshälfte mehr als 87 Prozent aller Girocard-Transaktionen kontaktlos getätigt. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Vergleichszeitraum 2024 (85 Prozent).
Mit der Marke Girocard bündelt die Deutsche Kreditwirtschaft ihr eigenständiges, unabhängiges Debitkarten-Bezahlsystem und das Deutsche Geldautomaten-System. Mit rund 100 Millionen Karten ist sie das meistgenutzte Zahlungssystem in Deutschland, obwohl auch die Kreditkarte zunehmend Boden gutmachen kann.
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4-Milliarden-Marke geknackt
"Mit Karte, bitte" ist an den deutschen Ladenkassen immer beliebter: Im ersten Halbjahr 2025 haben Verbraucher die Debitkarte der deutschen Banken und Sparkassen, gemeinhin als EC-Karte bezeichnet - noch häufiger gezückt als bisher. Mit rund 4,04 Milliarden Bezahlvorgängen erreicht die Anzahl der Transaktionen einen neuen Höchststand (1. Halbjahr 2024: 3,84 Milliarden) und verzeichnet damit ein Plus von 5,3 Prozent.Damit einhergehend stieg auch der Kartenumsatz im selben Zeitraum auf 150,7 Milliarden Euro leicht an - ein Zuwachs von knapp 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert (150,1 Milliarden Euro). Das teilte die Firma Euro Kartensysteme mit, die als Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Finanzwirtschaft den Einsatz der Karten abwickelt.
Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurde demnach an rund 1,3 Millionen aktiven Terminals mit der Girocard bezahlt - ein Anstieg von gut sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Dabei ist das einfache Auflegen der Karte, des Smartphones oder der Smartwatch längst fester Bestandteil des Alltags. So wurden in der ersten Jahreshälfte mehr als 87 Prozent aller Girocard-Transaktionen kontaktlos getätigt. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Vergleichszeitraum 2024 (85 Prozent).
Bargeld-Nutzung sinkt
Die Girocard setzt sich dabei zunehmend auch in einem Bereich durch, der bisher klar vom Bargeld dominiert war: Bei der Bezahlung von kleinen Beträgen. Dies zeigt der stetig sinkende Durchschnittsbon: Der Mittelwert der mit der Girocard getätigten Transaktionen sank nun auf 37,28 Euro in diesem Halbjahr, im Vergleichszeitraum waren es noch 39,04 Euro.Mit der Marke Girocard bündelt die Deutsche Kreditwirtschaft ihr eigenständiges, unabhängiges Debitkarten-Bezahlsystem und das Deutsche Geldautomaten-System. Mit rund 100 Millionen Karten ist sie das meistgenutzte Zahlungssystem in Deutschland, obwohl auch die Kreditkarte zunehmend Boden gutmachen kann.
Zusammenfassung
- Die Nutzung der Girocard steigt auf Rekordhoch von 4,04 Milliarden Zahlungen
- Kartennutzung wächst um 5,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2024
- Kartenumsatz erhöht sich leicht auf 150,7 Milliarden Euro im Halbjahr
- Kontaktloses Bezahlen macht bereits 87 Prozent aller Transaktionen aus
- Durchschnittlicher Zahlungsbetrag sinkt auf 37,28 Euro pro Transaktion
- Girocard erobert zunehmend den Bereich der kleinen Zahlungsbeträge
- Mit rund 100 Millionen Karten ist sie das meistgenutzte Zahlungssystem
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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