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Rost, Schmutz, Schäden: US-Stealth-Zerstörer wird zum Internetspott
Ein 7,7 Milliarden Euro teurer Zerstörer der US-Navy sorgt für Spott in sozialen Netzwerken: Die USS Michael Monsoor zeigt nach einem Hafenbesuch in Japan deutliche Rostspuren und Verfärbungen und in sozialen Medien gibt es Spott. Doch die Navy sagt: Das ist normal.
Die Bilder lösten eine Welle von Diskussionen und sarkastischen Kommentaren aus, wobei einige Nutzer spöttisch anmerkten, das Schiff sehe eher wie ein alterndes Wrack aus und nicht wie ein hochmodernes Kriegsschiff. Japanische Social-Media-Nutzer kommentierten ironisch, man bräuchte "Mut, um mit diesem Schiff in die Schlacht zu ziehen".
Wie Defense Blog schreibt, seien die dunklen Flecken und Rostlinien allerdings auch auf die Verankerungsausrüstung zurückzuführen - Metallkabelsysteme zum Festmachen im Hafen. Es wurden allerdings auch Bedenken laut, ob diese sichtbaren Schäden die radarabweisende Stealth-Technologie des Zerstörers beeinträchtigen könnte.
Eine der größten Herausforderungen der Klasse war die Unfähigkeit, Munition für die hochmodernen 155-mm-Geschützsysteme zu beschaffen. Die ursprünglich geplanten Long Range Land-Attack Projectile (LRLAP) kosteten pro Schuss etwa 920.000 Euro - ein Preis, den selbst die Navy als untragbar ansah. Ursprünglich sollten die Schiffe Artillerieunterstützung für amphibische Operationen bieten, mussten aber auf diese Fähigkeit verzichten.
Was meint ihr zu diesem teuren Prestigeprojekt der US-Navy? Sind die Rostspuren wirklich nur kosmetisch oder zeigen sie tieferliegende Probleme auf? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren mit.
Siehe auch:
Milliardenteurer Zerstörer wird zum Internetspott
Die USS Michael Monsoor, einer der modernsten Zerstörer der US-Navy, sorgt derzeit für Aufsehen in den sozialen Medien - allerdings nicht im positiven Sinne. Fotos des Zumwalt-Klasse-Zerstörers aus dem japanischen Hafen Yokosuka zeigen deutliche Verfärbungen, Korrosionsspuren und sichtbare Oberflächenschäden am Komposit-Außenrumpf des Schiffs.Die Bilder lösten eine Welle von Diskussionen und sarkastischen Kommentaren aus, wobei einige Nutzer spöttisch anmerkten, das Schiff sehe eher wie ein alterndes Wrack aus und nicht wie ein hochmodernes Kriegsschiff. Japanische Social-Media-Nutzer kommentierten ironisch, man bräuchte "Mut, um mit diesem Schiff in die Schlacht zu ziehen".
Wie Defense Blog schreibt, seien die dunklen Flecken und Rostlinien allerdings auch auf die Verankerungsausrüstung zurückzuführen - Metallkabelsysteme zum Festmachen im Hafen. Es wurden allerdings auch Bedenken laut, ob diese sichtbaren Schäden die radarabweisende Stealth-Technologie des Zerstörers beeinträchtigen könnte.
Die Navy beschwichtigt
Die US-Navy reagierte auf die Kritik mit einer Stellungnahme, in der sie betonte, dass Verfärbungen und Fleckenbildung bei einem Schiff dieser Größe und Einsatzdauer auf See normal seien. Die Navy erklärte, dass der "kosmetische Verschleiß" durch Salzwasser, UV-Strahlung und maritime Verschmutzung nicht die Leistungsfähigkeit des Schiffs beeinträchtigt. Die US-Marine betonte ausdrücklich, dass weder die Kampfbereitschaft noch die Missionsfähigkeit des Schiffs in Mitleidenschaft gezogen seien.Problemgeschichte der Zumwalt-Klasse
Die USS Michael Monsoor ist der zweite von nur drei gebauten Zumwalt-Klasse-Zerstörern. Das Schiff wurde 2019 in Dienst gestellt und ist 183 Meter lang, bei einer Verdrängung von 15.995 Tonnen. Ursprünglich plante die Navy, 32 Zerstörer dieser Klasse zu beschaffen, doch aufgrund explodierender Kosten und technischer Herausforderungen wurde das Projekt auf gerade einmal drei Schiffe begrenzt. Während die geschätzten Kosten pro Schiff 1998 noch bei 1,1 Milliarden Euro lagen, stiegen sie inklusive Forschung und Entwicklung auf über 7,7 Milliarden Euro an.Eine der größten Herausforderungen der Klasse war die Unfähigkeit, Munition für die hochmodernen 155-mm-Geschützsysteme zu beschaffen. Die ursprünglich geplanten Long Range Land-Attack Projectile (LRLAP) kosteten pro Schuss etwa 920.000 Euro - ein Preis, den selbst die Navy als untragbar ansah. Ursprünglich sollten die Schiffe Artillerieunterstützung für amphibische Operationen bieten, mussten aber auf diese Fähigkeit verzichten.
Umrüstung für Hyperschallwaffen
Die Navy versucht nun, die Zumwalt-Klasse-Schiffe für Hyperschallwaffen unter ihrem Conventional Prompt Strike-Programm umzurüsten. Die beiden 155-mm-Geschütztürme sollen durch Vertical Launch System-Module ersetzt werden, die Hyperschallraketen aufnehmen können. All diese Probleme führten dazu, dass die Zumwalt-Klasse innerhalb der Navy als kostspieliges und isoliertes technologisches Experiment betrachtet wird.Was meint ihr zu diesem teuren Prestigeprojekt der US-Navy? Sind die Rostspuren wirklich nur kosmetisch oder zeigen sie tieferliegende Probleme auf? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren mit.
Zusammenfassung
- Hochmoderner US-Zerstörer zeigt unerwartete Rostspuren nach Hafenbesuch
- 7,7-Milliarden-Euro-Schiff der Zumwalt-Klasse sorgt für Spott in Medien
- US-Navy bezeichnet Verfärbungen durch Salzwasser als normalen Verschleiß
- Ursprünglich geplante 32 Stealth-Zerstörer auf nur drei Schiffe reduziert
- Munition für Hightech-Geschütze mit 920.000 Euro pro Schuss zu teuer
- Zumwalt-Klasse soll nun für Hyperschallwaffen umgerüstet werden
- Das Projekt gilt in Marinekreisen als isoliertes technologisches Experiment
Siehe auch:
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