B-21 Raider: Zweiter Stealth-Superbomber absolviert seinen Erstflug
Die US Air Force hat ihren zweiten Stealth-Bomber B-21 Raider zur Edwards Air Force Base geflogen und erweitert damit die Testkapazitäten für den Superbomber der sechsten Generation. Mit zwei Maschinen können nun kritische Waffensysteme erprobt werden.
Die Präsenz mehrerer Testflugzeuge ermöglicht es den Wartungstechnikern zudem, wertvolle praktische Erfahrungen im gleichzeitigen Betrieb mehrerer Maschinen zu sammeln, schreibt der Hersteller Northrop Grumman in einer Mitteilung.
Der Stealth-Bomber soll die alternden B-1B Lancer und B-2 Spirit ersetzen und möglicherweise auch die B-52 Stratofortress ablösen. Die B-2 Spirit, die in den 1990er Jahren eingeführt wurde, kostete inflationsbereinigt etwa 2,2 Milliarden Dollar pro Flugzeug - ein Kostenfiasko, das das Pentagon bei der B-21 vermeiden möchte. Die Air Force plant die Beschaffung von mindestens 100 B-21 Raider, wobei die durchschnittlichen Beschaffungskosten bei 550 Millionen Dollar (etwa 470 Millionen Euro) pro Flugzeug liegen sollen.
Besonders bemerkenswert ist die modulare Bauweise der B-21, die eine kostengünstigere Wartung und Modernisierung ermöglichen soll. Im Gegensatz zur B-2, deren komplexe Stealth-Beschichtung aufwendige Wartung in speziellen Hangars erforderte, wurde die B-21 für einfachere Instandhaltung konzipiert.
Die geschätzten Gesamtkosten für die Entwicklung, Beschaffung und den Betrieb einer Flotte von mindestens 100 B-21 Raider belaufen sich auf etwa 203 Milliarden Dollar (etwa 174 Milliarden Euro), und zwar über einen Zeitraum von 30 Jahren. Trotz der hohen Kosten zeigt sich das Programm bisher stabil - die B-21 Raider liegt zeitlich im Plan und liegt sogar zwei Milliarden Dollar unter dem Budget.
Was meint ihr zur B-21 Raider? Wird der Superbomber die Erwartungen erfüllen oder droht ein Kostenfiasko wie bei der B-2? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Zweiter Testbomber erreicht Edwards
Der zweite B-21 Raider der US Air Force hat am 11. September seinen Jungfernflug von der Produktionsstätte in Palmdale, Kalifornien, zur Edwards Air Force Base absolviert. Mit der Ankunft des zweiten Testflugzeugs kann die Luftwaffe nun ihre "Testkampagne" erheblich ausweiten und in kritische Phasen der Waffenintegration und Missionssystemtests eintreten.Die Präsenz mehrerer Testflugzeuge ermöglicht es den Wartungstechnikern zudem, wertvolle praktische Erfahrungen im gleichzeitigen Betrieb mehrerer Maschinen zu sammeln, schreibt der Hersteller Northrop Grumman in einer Mitteilung.
Erweiterte Testmöglichkeiten für Superbomber
Während sich die bisherigen Tests hauptsächlich auf die grundlegende Flugleistung konzentrierten, können nun die fortschrittlichen Fähigkeiten des als "weltweit erstes Flugzeug der sechsten Generation" beworbenen Bombers umfassend erprobt werden. Laut Northrop Grumman wird man auch ein verbessertes Softwarepaket demonstrieren, wie nahtlose Upgrades für die gesamte B-21-Flotte bereitgestellt werden können.Der Stealth-Bomber soll die alternden B-1B Lancer und B-2 Spirit ersetzen und möglicherweise auch die B-52 Stratofortress ablösen. Die B-2 Spirit, die in den 1990er Jahren eingeführt wurde, kostete inflationsbereinigt etwa 2,2 Milliarden Dollar pro Flugzeug - ein Kostenfiasko, das das Pentagon bei der B-21 vermeiden möchte. Die Air Force plant die Beschaffung von mindestens 100 B-21 Raider, wobei die durchschnittlichen Beschaffungskosten bei 550 Millionen Dollar (etwa 470 Millionen Euro) pro Flugzeug liegen sollen.
Technische Innovationen im Detail
Die B-21 Raider basiert auf einer Flügel-Konfiguration ähnlich der B-2, nutzt jedoch modernste Materialien und Fertigungstechniken. Das Flugzeug verfügt über eine offene Systemarchitektur, die regelmäßige Software-Updates ermöglicht - ein entscheidender Vorteil gegenüber älteren Bombern. Die Stealth-Technologie der sechsten Generation soll das Flugzeug praktisch unsichtbar für feindliche Radarsysteme machen.Besonders bemerkenswert ist die modulare Bauweise der B-21, die eine kostengünstigere Wartung und Modernisierung ermöglichen soll. Im Gegensatz zur B-2, deren komplexe Stealth-Beschichtung aufwendige Wartung in speziellen Hangars erforderte, wurde die B-21 für einfachere Instandhaltung konzipiert.
Die geschätzten Gesamtkosten für die Entwicklung, Beschaffung und den Betrieb einer Flotte von mindestens 100 B-21 Raider belaufen sich auf etwa 203 Milliarden Dollar (etwa 174 Milliarden Euro), und zwar über einen Zeitraum von 30 Jahren. Trotz der hohen Kosten zeigt sich das Programm bisher stabil - die B-21 Raider liegt zeitlich im Plan und liegt sogar zwei Milliarden Dollar unter dem Budget.
Was meint ihr zur B-21 Raider? Wird der Superbomber die Erwartungen erfüllen oder droht ein Kostenfiasko wie bei der B-2? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Zweiter B-21 Raider absolvierte am 11. September seinen Jungfernflug
- Mit zwei Testflugzeugen können nun kritische Waffensysteme erprobt werden
- B-21 gilt als weltweit erstes Flugzeug der sechsten Generation
- Bomber soll B-1B Lancer, B-2 Spirit und möglicherweise B-52 ersetzen
- Kosten pro Flugzeug bei 550 Millionen Dollar statt 2,2 Milliarden wie B-2
- Modulare Bauweise ermöglicht kostengünstigere Wartung und Modernisierung
- Gesamtkosten für 100 Flugzeuge über 30 Jahre: 203 Milliarden Dollar
Siehe auch:
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- China pfeift auf Geheimhaltung, Stealth-Jet J-20 vor der Inbetriebnahme
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