Digitale Unabhängigkeit: BMW erteilt Apple CarPlay Ultra eine Absage
BMW verzichtet auf Apple CarPlay Ultra und entwickelt stattdessen das eigene iDrive X-System weiter. Der Münchener Autobauer reiht sich damit in eine wachsende Liste von Herstellern ein, die Apples umfassende Fahrzeugintegration ablehnen.
Apple hatte CarPlay Ultra erstmals auf der Worldwide Developers Conference 2022 vorgestellt, doch die tatsächliche Markteinführung verzögerte sich erheblich. Das System unterscheidet sich grundlegend vom herkömmlichen CarPlay, da es nicht nur den zentralen Bildschirm übernimmt, sondern sämtliche Displays im Fahrzeug kontrolliert. Dazu gehören das Kombiinstrument mit Tachometer und Drehzahlmesser, Head-up-Displays und sogar separate Bildschirme für Beifahrer.
Gut zu wissen: Das klassische CarPlay zur nahtlosen, oft kabellosen Spiegelung des iPhones bleibt bei nahezu allen Autobauern erhalten. Somit profitiert man auch von den Neuerungen, die Apple mit dem Update auf iOS 26 einführen wird. Lediglich die "Ultra"-Vollintegration wird abgelehnt. Google Android Auto ist bei vielen zudem als Alternative für Nicht-iPhone-Smartphones an Bord.
Die Zurückhaltung der Automobilindustrie hat nachvollziehbare Gründe. CarPlay Ultra würde Apple weitreichende Kontrolle über zentrale Fahrzeugfunktionen einräumen, einschließlich Klimasteuerung, Navigation und verschiedener Komfortfunktionen. Für Automobilhersteller, die erhebliche Summen in die Entwicklung eigener Betriebssysteme investiert haben, stellt das eine potenzielle Bedrohung ihrer technologischen Differenzierung dar.
Das System projiziert Informationen über die gesamte Breite der Windschutzscheibe und ermöglicht dadurch eine neue Dimension der Informationsdarstellung. Ergänzt wird es durch ein zentrales Display mit freiem Schnittdesign, das sich nahtlos in das Armaturenbrett integrieren soll.
Ein interessantes Zusatz-Feature stellt das optionale BMW-3D-Head-up-Display dar. Das System projiziert Navigation und Fahrassistenz-Informationen direkt in das Sichtfeld des Fahrers und bietet dabei einen deutlich erweiterten Darstellungsbereich im Vergleich zu herkömmlichen Head-up-Displays.
Auch Honda, Nissan und Ford haben angekündigt, CarPlay Ultra in ihre Fahrzeuge zu integrieren. Die Hersteller sehen offenbar Vorteile in der tieferen Apple-Integration und sind bereit, einen Teil der Systemkontrolle dem Technologiekonzern abzugeben.
Wie seht ihr BMWs Entscheidung gegen CarPlay Ultra? Bevorzugt ihr herstellereigene Systeme oder die Apple-Integration? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren mit uns!
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Siehe auch:
Münchener Konzern lehnt Apple-Integration ab
Der bayerische Automobilhersteller BMW hat eine klare Entscheidung getroffen: Das Unternehmen wird Apple CarPlay Ultra nicht in seine Fahrzeuge integrieren. Die Ankündigung unterstreicht die bis dato bewährte Strategie, auf hauseigene Technologielösungen zu setzen. Die Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Automobilindustrie zunehmend gegen Apples erweiterte Infotainment-Plattform positioniert.Apple hatte CarPlay Ultra erstmals auf der Worldwide Developers Conference 2022 vorgestellt, doch die tatsächliche Markteinführung verzögerte sich erheblich. Das System unterscheidet sich grundlegend vom herkömmlichen CarPlay, da es nicht nur den zentralen Bildschirm übernimmt, sondern sämtliche Displays im Fahrzeug kontrolliert. Dazu gehören das Kombiinstrument mit Tachometer und Drehzahlmesser, Head-up-Displays und sogar separate Bildschirme für Beifahrer.
Aston Martin x Apple CarPlay Ultra
Gut zu wissen: Das klassische CarPlay zur nahtlosen, oft kabellosen Spiegelung des iPhones bleibt bei nahezu allen Autobauern erhalten. Somit profitiert man auch von den Neuerungen, die Apple mit dem Update auf iOS 26 einführen wird. Lediglich die "Ultra"-Vollintegration wird abgelehnt. Google Android Auto ist bei vielen zudem als Alternative für Nicht-iPhone-Smartphones an Bord.
Branchenweite Skepsis gegenüber Apple
BMW steht mit seiner ablehnenden Haltung nicht allein da. Mittlerweile haben sich etwa 20 Automobilmarken gegen CarPlay Ultra entschieden oder zumindest keine Unterstützung zugesagt. Zu den prominenten Verweigerern zählen Mercedes-Benz, Volkswagen, Audi, Fiat, Jeep und der Elektrofahrzeug-Hersteller Rivian. Die Entwicklung zeigt, dass viele Hersteller ihre digitale Autonomie bewahren möchten.Die Zurückhaltung der Automobilindustrie hat nachvollziehbare Gründe. CarPlay Ultra würde Apple weitreichende Kontrolle über zentrale Fahrzeugfunktionen einräumen, einschließlich Klimasteuerung, Navigation und verschiedener Komfortfunktionen. Für Automobilhersteller, die erhebliche Summen in die Entwicklung eigener Betriebssysteme investiert haben, stellt das eine potenzielle Bedrohung ihrer technologischen Differenzierung dar.
iDrive X als BMW-Alternative
Statt auf Apple zu setzen, verfolgt BMW konsequent die Weiterentwicklung seines eigenen Systems. Das neue BMW Panoramic iDrive soll ab Ende 2025 in sämtlichen Neufahrzeugen des Herstellers zum Einsatz kommen, unabhängig von der Antriebsart. Das System basiert vollständig auf dem BMW Operating System X, einer intern entwickelten Plattform.Das System projiziert Informationen über die gesamte Breite der Windschutzscheibe und ermöglicht dadurch eine neue Dimension der Informationsdarstellung. Ergänzt wird es durch ein zentrales Display mit freiem Schnittdesign, das sich nahtlos in das Armaturenbrett integrieren soll.
Ein interessantes Zusatz-Feature stellt das optionale BMW-3D-Head-up-Display dar. Das System projiziert Navigation und Fahrassistenz-Informationen direkt in das Sichtfeld des Fahrers und bietet dabei einen deutlich erweiterten Darstellungsbereich im Vergleich zu herkömmlichen Head-up-Displays.
Verbleibende Apple-Partner
Trotz der wachsenden Ablehnungsfront gibt es weiterhin Automobilhersteller, die CarPlay Ultra unterstützen. Aston Martin war der erste Hersteller, der das System tatsächlich implementierte. Die Hyundai-Gruppe zeigt sich besonders aufgeschlossen und plant die Integration in alle Marken des Konzerns, einschließlich Hyundai, Kia und Genesis.Auch Honda, Nissan und Ford haben angekündigt, CarPlay Ultra in ihre Fahrzeuge zu integrieren. Die Hersteller sehen offenbar Vorteile in der tieferen Apple-Integration und sind bereit, einen Teil der Systemkontrolle dem Technologiekonzern abzugeben.
Wie seht ihr BMWs Entscheidung gegen CarPlay Ultra? Bevorzugt ihr herstellereigene Systeme oder die Apple-Integration? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren mit uns!
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Zusammenfassung
- BMW lehnt Apple CarPlay Ultra ab und setzt auf eigene Technologien
- Etwa 20 Automarken verweigern die Unterstützung von CarPlay Ultra
- Apple CarPlay Ultra würde Kontrolle über alle Fahrzeugdisplays erlangen
- BMW entwickelt stattdessen eigenes Panoramic iDrive für Ende 2025
- Optionales 3D-Head-up-Display bietet erweiterten Darstellungsbereich
- Hersteller wie Aston Martin und Hyundai unterstützen hingegen CarPlay Ultra
- Ford, Honda und Nissan planen ebenfalls die Integration des Apple-Systems
Siehe auch:
- Apple macht mit iOS 26 Kehrtwende: CarPlay bekommt Videowiedergabe
- Apple CarPlay bekommt dank iOS 26 Widgets und smarte Nachrichten
- Ford: Haben den Kampf gegen CarPlay und Android Auto längst verloren
- Picasou 2 Pro im Test: Update für CarPlay-Box nur mit Hindernissen
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