Wo bleibt CarPlay 2? Apples Next-Gen-Lösung zeigte sich 2024 nicht
Apple verpasst den selbstgesetzten Termin für nächste CarPlay-Generation. Trotz Ankündigung 2022 und 2024 als Ziel bleibt die Zukunft des Infotainment-Systems ungewiss. Möglicher Grund: Autoherstellern fehlt die Begeisterung für Apples Dashboard-Lösung.
Die ursprünglichen Pläne für CarPlay 2.0 klangen vielversprechend: Statt nur einen Teil des Infotainment-Bildschirms zu belegen, sollte die neue Version das gesamte Cockpit eines Fahrzeugs übernehmen. Geschwindigkeitsanzeige, Drehzahlmesser, Kraftstoffanzeige - alles sollte nahtlos in CarPlay integriert werden. Apple versprach eine maßgeschneiderte Lösung für jedes Fahrzeugmodell, unabhängig von der Form und Anordnung der jeweiligen Displays.
Wie 9to5Mac berichtet, nennt Apple auf seiner Website auch 2025 das Jahr 2024 als Starttermin für die ersten Fahrzeugmodelle mit dem neuen CarPlay ("Die ersten Modelle kommen 2024"). Dies steht im Gegensatz zur Realität, da bisher kein einziger Autohersteller ein konkretes Modell mit der nächsten CarPlay-Generation vorgestellt hat.
So soll(te) die 'nächste Generation von CarPlay' aussehen
Ein möglicher Grund für die Verzögerung könnte die technische Komplexität sein. Die nahtlose Integration von iPhones mit den Echtzeitsystemen moderner Fahrzeuge stellt eine enorme Herausforderung dar. Zudem könnten einige Hersteller zögern, die Kontrolle über ihre Cockpits vollständig an Apple abzugeben. Mercedes-Benz hat bereits öffentlich erklärt, dass man nicht plane, Apple die komplette Infotainment-Steuerung zu überlassen.
Die Zukunft von CarPlay 2.0 bleibt entsprechend ungewiss. Experten diskutieren derzeit, ob Apple das Projekt still und leise beenden oder den Starttermin auf 2025 verschieben wird. Möglich wäre allerdings auch eine abgespeckte Version, die eher einem Update auf CarPlay 1.2 gleichkäme.
Siehe auch:
Stille statt Fahrspaß
Die nächste Generation von Apples CarPlay lässt weiter auf sich warten. Obwohl der Tech-Gigant aus Cupertino die revolutionäre Neuauflage seines Infotainment-Systems bereits 2022 angekündigt hatte, blieb der für 2024 versprochene Start aus. Bis zum Jahresende gab es keinerlei Neuigkeiten von Apple oder den Automobilherstellern zur Einführung des Systems.Die ursprünglichen Pläne für CarPlay 2.0 klangen vielversprechend: Statt nur einen Teil des Infotainment-Bildschirms zu belegen, sollte die neue Version das gesamte Cockpit eines Fahrzeugs übernehmen. Geschwindigkeitsanzeige, Drehzahlmesser, Kraftstoffanzeige - alles sollte nahtlos in CarPlay integriert werden. Apple versprach eine maßgeschneiderte Lösung für jedes Fahrzeugmodell, unabhängig von der Form und Anordnung der jeweiligen Displays.
Wie 9to5Mac berichtet, nennt Apple auf seiner Website auch 2025 das Jahr 2024 als Starttermin für die ersten Fahrzeugmodelle mit dem neuen CarPlay ("Die ersten Modelle kommen 2024"). Dies steht im Gegensatz zur Realität, da bisher kein einziger Autohersteller ein konkretes Modell mit der nächsten CarPlay-Generation vorgestellt hat.
So soll(te) die 'nächste Generation von CarPlay' aussehen
Schwindende Begeisterung der Autohersteller
Die anfängliche Euphorie der Automobilhersteller scheint verflogen zu sein. Während Apple 2022 noch 14 Marken präsentierte, die angeblich von der neuen CarPlay-Vision überzeugt waren, herrscht nun Funkstille. Selbst Porsche und Aston Martin, die Ende 2023 Konzeptentwürfe zeigten, hüllen sich bezüglich konkreter Einführungstermine in Schweigen.Ein möglicher Grund für die Verzögerung könnte die technische Komplexität sein. Die nahtlose Integration von iPhones mit den Echtzeitsystemen moderner Fahrzeuge stellt eine enorme Herausforderung dar. Zudem könnten einige Hersteller zögern, die Kontrolle über ihre Cockpits vollständig an Apple abzugeben. Mercedes-Benz hat bereits öffentlich erklärt, dass man nicht plane, Apple die komplette Infotainment-Steuerung zu überlassen.
Die Zukunft von CarPlay 2.0 bleibt entsprechend ungewiss. Experten diskutieren derzeit, ob Apple das Projekt still und leise beenden oder den Starttermin auf 2025 verschieben wird. Möglich wäre allerdings auch eine abgespeckte Version, die eher einem Update auf CarPlay 1.2 gleichkäme.
Zusammenfassung
- Apple verfehlt selbstgesetztes Ziel für nächste CarPlay-Generation
- Ursprüngliche Pläne sahen komplette Übernahme des Fahrzeug-Cockpits vor
- Kein Autohersteller hat bisher ein konkretes Modell vorgestellt
- Anfängliche Begeisterung der Automobilhersteller scheint verflogen
- Technische Komplexität könnte Grund für die Verzögerung sein
- Hersteller zögern möglicherweise, Kontrolle an Apple abzugeben
- Zukunft von CarPlay 2.0 bleibt ungewiss, verschiedene Szenarien denkbar
Siehe auch:
- Auto-Riese GM kippt Apple CarPlay und Android Auto - "zu unsicher"
- Ford: Haben Kampf gegen CarPlay und Android Auto längst verloren
- BMW: Einige Modelle kommen ohne Android Auto und Apple CarPlay
- WhatsApp für Autos: Apple gibt erstem Messenger die CarPlay-Freigabe
- Gas geben: Apple CarPlay ist in mehr als 200 Automodellen an Bord
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