Slate: Trump lässt den Traum vom 20.000 Dollar Elektro-Truck platzen
Das US-Startup Slate Auto hatte große Pläne und will eigentlich einen in den USA gebauten "Truck" mit Elektroantrieb auf den Markt bringen, der zu Einstiegspreisen unter 20.000 Dollar eingeführt werden soll. Dank US-Präsident Trump wird daraus nichts.
Slate Auto wird unter anderem von Amazon-Gründer und Trump-Freund Jeff Bezos finanziert, doch auch dies ändert nichts daran, dass man sich mit der politischen Realität in den USA auseinandersetzen muss. Dazu gehört auch, dass Trump ausgerechnet heute, dem wichtigsten US-Feiertag am 4. Juli, seinen "One Big Beautiful Bill" unterzeichnen wird, mit dem man vor allem massive Steuererleichterungen für die oberen 20 Prozent der US-Bevölkerung umsetzt.
Laut TechCrunch hat Slate Auto sein Versprechen, den modular aufgebauten Slate Truck, welcher sich mit relativ wenig Aufwand unter Verwendung diverser optionaler Teile von einem Pickup zu einem SUV aufrüsten lässt, zu Startpreisen unter 20.000 Dollar anzubieten, kurzfristig von seiner Website getilgt.
Basisversion des Slate Truck
Slate Truck mit SUV-Umbau-Kit
Slate hatte bisher nie einen konkreten Einstiegspreis genannt, machte aber von vornherein klar, dass man den niedrigen Preis nur unter Berücksichtigung des Steuernachlasses ermöglichen könnte. Trotz aller Bemühungen muss man durch Trumps neues Mega-Gesetzespaket auf sein wichtigstes Werbeversprechen verzichten.
Natürlich erfüllt Trump mit seiner Entscheidung, den Steuernachlass abzuschaffen, eines seiner Wahlversprechen. In der Folge dürften Elektroautos in den USA deutlich weniger attraktiv sein, wovon vor allem die bei der E-Mobilität, abgesehen von Tesla, eher rückständigen US-Autohersteller profitieren.
Siehe auch:
- Slate Auto muss Preisversprechen für E-Truck unter 20.000 Dollar zurückziehen
- Streichung des Steuerbonus von 7500 Dollar durch die Trump-Regierung
- Neues Gesetzespaket "One Big Beautiful Bill" wird am 4. Juli 2025 unterzeichnet
- Modularer Elektro-Truck sollte vom Pickup zum SUV aufrüstbar sein
- Trotz Finanzierung durch Amazon-Gründer Jeff Bezos scheitert ein günstiges Angebot
- E-Mobilität in den USA wird durch Abschaffung der Steuervorteile weniger attraktiv
Slate Truck für unter 20.000 Dollar? Der Traum ist aus.
Der Slate Truck sollte für weniger als 20.000 Dollar in den US-Markt starten, doch weil die US-Regierung die Zuschüsse für den Kauf von Elektroautos im Zuge eines neuen Gesetzespakets streicht, kann man dieses Versprechen künftig nicht mehr halten. Wie viele andere Anbieter hatte auch Slate Auto darauf gesetzt, dass der Steuernachlass von 7500 Dollar den Preis unter die angestrebte Marke von 20.000 Dollar drücken würde.Slate Auto wird unter anderem von Amazon-Gründer und Trump-Freund Jeff Bezos finanziert, doch auch dies ändert nichts daran, dass man sich mit der politischen Realität in den USA auseinandersetzen muss. Dazu gehört auch, dass Trump ausgerechnet heute, dem wichtigsten US-Feiertag am 4. Juli, seinen "One Big Beautiful Bill" unterzeichnen wird, mit dem man vor allem massive Steuererleichterungen für die oberen 20 Prozent der US-Bevölkerung umsetzt.
Slate Auto löscht Preisversprechen von seiner Website
Das umfangreiche Gesetzespaket hat neben diversen anderen Einschnitten bei der Bereitstellung von staatlichen Mitteln auch die Abschaffung des Steuernachlasses von 7500 Dollar beim Kauf eines E-Autos zur Folge. Darunter leiden nicht nur Firmen wie Amazon-Partner Rivian und Elon Musks Tesla, sondern eben auch Slate Auto.Laut TechCrunch hat Slate Auto sein Versprechen, den modular aufgebauten Slate Truck, welcher sich mit relativ wenig Aufwand unter Verwendung diverser optionaler Teile von einem Pickup zu einem SUV aufrüsten lässt, zu Startpreisen unter 20.000 Dollar anzubieten, kurzfristig von seiner Website getilgt.
Basisversion des Slate Truck
Slate Truck mit SUV-Umbau-Kit
Slate hatte bisher nie einen konkreten Einstiegspreis genannt, machte aber von vornherein klar, dass man den niedrigen Preis nur unter Berücksichtigung des Steuernachlasses ermöglichen könnte. Trotz aller Bemühungen muss man durch Trumps neues Mega-Gesetzespaket auf sein wichtigstes Werbeversprechen verzichten.
Natürlich erfüllt Trump mit seiner Entscheidung, den Steuernachlass abzuschaffen, eines seiner Wahlversprechen. In der Folge dürften Elektroautos in den USA deutlich weniger attraktiv sein, wovon vor allem die bei der E-Mobilität, abgesehen von Tesla, eher rückständigen US-Autohersteller profitieren.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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