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Nach Embargo-Tricksereien:
Taiwan stellt Huawei und SMIC kalt
Für chinesische Unternehmen wird es jetzt noch schwieriger, Chips aus Taiwan zu beziehen. Dies ist eine unmittelbare Folge von Betrügereien, mit denen versucht wurde, die Sanktionen gegen das Pekinger Regime zu unterlaufen.
Die Maßnahme wurde vom taiwanischen Wirtschaftsministerium verkündet und folgt einer Reihe internationaler Sanktionen, insbesondere durch die USA. Bereits seit Längerem stehen Huawei und SMIC im Fokus westlicher Exportkontrollen, da befürchtet wird, dass hoch entwickelte Technologie, die an diese Unternehmen verkauft wird, auch militärisch genutzt werden könnte. Der neue Schritt Taiwans reiht sich in diese Bestrebungen ein, kritische Lieferketten besser abzusichern.
Künftig benötigen Huawei und SMIC spezielle Exportlizenzen, um Produkte von taiwanischen Herstellern zu beziehen. Neben dem weltweit führenden Chiphersteller TSMC betrifft dies auch andere Branchengrößen wie UMC, ASE, SPIL und Nanya. Damit könnten zentrale Lieferströme für Chinas Halbleiterindustrie empfindlich gestört werden.
Die Aufnahme in Taiwans schwarze Liste rückt Huawei und SMIC symbolisch in die Nähe extremistischer Gruppen wie den Taliban oder Al-Qaida. Reaktionen aus China blieben zunächst aus, auch das taiwanische Wirtschaftsministerium äußerte sich bislang nicht näher zu den Hintergründen.
Siehe auch:
Schärfere Exportkontrollen
Taiwan hat mit Huawei und SMIC zwei der führenden chinesischen Technologiekonzerne auf seine Liste strategischer Hochtechnologie-Unternehmen gesetzt, zu denen Exporte künftig genehmigungspflichtig sind. Diese Entscheidung stellt einen weiteren Rückschlag für Chinas Bemühungen dar, technologische Eigenständigkeit zu erreichen, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg.Die Maßnahme wurde vom taiwanischen Wirtschaftsministerium verkündet und folgt einer Reihe internationaler Sanktionen, insbesondere durch die USA. Bereits seit Längerem stehen Huawei und SMIC im Fokus westlicher Exportkontrollen, da befürchtet wird, dass hoch entwickelte Technologie, die an diese Unternehmen verkauft wird, auch militärisch genutzt werden könnte. Der neue Schritt Taiwans reiht sich in diese Bestrebungen ein, kritische Lieferketten besser abzusichern.
Künftig benötigen Huawei und SMIC spezielle Exportlizenzen, um Produkte von taiwanischen Herstellern zu beziehen. Neben dem weltweit führenden Chiphersteller TSMC betrifft dies auch andere Branchengrößen wie UMC, ASE, SPIL und Nanya. Damit könnten zentrale Lieferströme für Chinas Halbleiterindustrie empfindlich gestört werden.
Schwarze Liste
Auslöser der aktuellen Verschärfung war ein Skandal um die illegale Belieferung von Huawei durch TSMC. Berichten zufolge hatte Huawei über Strohfirma versucht, rund zwei Millionen fortschrittliche Chip-Komponenten für seine Ascend-910-Prozessoren zu beziehen - trotz bestehender US-Sanktionen. Dieser Vorfall hatte internationale Aufmerksamkeit erregt und die Debatte um schärfere Kontrollen weiter angeheizt.Die Aufnahme in Taiwans schwarze Liste rückt Huawei und SMIC symbolisch in die Nähe extremistischer Gruppen wie den Taliban oder Al-Qaida. Reaktionen aus China blieben zunächst aus, auch das taiwanische Wirtschaftsministerium äußerte sich bislang nicht näher zu den Hintergründen.
Zusammenfassung
- Taiwan macht Chipexporte an Huawei und SMIC genehmigungspflichtig
- Maßnahme folgt auf Betrugsversuche zur Umgehung bestehender Sanktionen
- Huaweis illegale Beschaffung von Komponenten über Strohfirmen aufgedeckt
- Taiwans Chiphersteller wie TSMC dürfen nur mit Sondergenehmigung liefern
- Verschärfung stellt weiteren Rückschlag für Chinas Technologieautonomie dar
- Exportkontrollen sollen die militärische Nutzung der Hochtechnologie verhindern
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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