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Tesla hat massives Moral-Problem

Tesla kämpft mit Mitarbeiterfluktuation und sinkender Moral. Eine geleakte Aufnahme eines Schulungsprogramms in der Gigafactory Texas zeigt, dass der Elektroautobauer aktiv versucht, die Unter­neh­menskultur zu verbessern, und die Trainer nichts beschönigen.
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Düsteres Bild der Stimmung bei Tesla

Bei Tesla scheint es hinter den Kulissen mächtig zu brodeln. Eine kürzlich bekannt gewordene Aufnahme eines internen Schulungsprogramms in der Gigafactory Texas offenbart, dass der Elektroautohersteller mit erheblichen Problemen bei der Mitarbeitermoral kämpft.

Während einer produktionsfreien Woche rund um den Memorial Day bot Tesla seinen Mitarbeitern verschiedene Trainingsmaßnahmen an, darunter auch ein Programm zur Unternehmenskultur, das normalerweise nur für Führungskräfte reserviert ist.

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Die Situation bei Tesla scheint so angespannt, dass Mitarbeiter die Lage schon vor einer Weile laut Bloomberg mit der dystopischen Netflix-Serie "Squid Game" und dem Film "Titanic" verglichen haben. Die Stimmung ist nach wie vor geprägt von hoher Angst und Schlaflosigkeit unter der Belegschaft.

Viele Menschen verlassen dieses Unternehmen und haben einen negativen Beigeschmack im Mund. Sie denken: 'Mann, es war schrecklich. Es war schlecht. Ich bin ausgebrannt. Ich habe das Gefühl, nichts erreicht zu haben, niemand hat mir zugehört.'
Tesla-Trainer in einem internen Schulungsprogramm
In der Audioaufnahme, die Business Insider vorliegt, fragt ein interner Trainer die teilnehmenden Mitarbeiter, ob sie jemals das Gefühl hatten: "Ich kann unter diesen Bedingungen nicht arbeiten", oder ob sie sich durch den ständigen Wandel im Unternehmen zurückgeworfen fühlten. Der Trainer gibt selbst zu: "Ich weiß, dass ich das hatte." Besonders bemerkenswert ist seine offene Ansprache zur Fluktuation.

Kampf um die Unternehmenskultur

Der Trainer betonte in seiner Ansprache die gemeinsame Verantwortung für die Unternehmenskultur: "Die Führungsebene hat eine andere Verantwortung, diese Kultur zu leiten und zu lenken. Aber letztendlich sind wir als Menschen vor Ort die Reflexion der Kultur." Er forderte die Teilnehmer auf, sich auf Teslas "höheren Zweck" zu konzentrieren und einen erneuerten Sinn für die Mission des Unternehmens zu entwickeln.


Mit über 20.000 Beschäftigten ist die Gigafactory Texas einer der größten Arbeitgeber in der Region. Tesla plant, die Belegschaft auf bis zu 60.000 Mitarbeiter auszubauen, wenn die Produktion weiter hochgefahren wird. Doch die aktuellen Probleme mit sinkenden Absatzzahlen und der schlechten Mitarbeitermoral könnten diese ambitionierten Pläne gefährden.

Was meint ihr zu Teslas Problemen mit der Mitarbeitermoral? Glaubt ihr, dass die Schulungsprogramme helfen können, oder braucht es tiefgreifendere Veränderungen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Tesla kämpft mit erheblichen Problemen bei der Mitarbeitermoral
  • Geleakte Aufnahmen eines internen Schulungsprogramms zeigen die Krise
  • Mitarbeiter verlassen das Unternehmen mit negativen Erfahrungen
  • Stimmung ist von Angst und Schlaflosigkeit unter der Belegschaft geprägt
  • Tesla-Trainer sprechen offen über die Probleme ohne Beschönigung
  • Führungsebene und Mitarbeiter tragen gemeinsam Verantwortung für Kultur
  • Gigafactory Texas soll trotz der Probleme von 20.000 auf 60.000 Mitarbeiter wachsen

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