Russland testet neuen Roboterpanzer mit kurzer Kanone für Stadtkampf
Verkürzte Kanone, Räumschild, Fernsteuerung: Russlands neuer Shturm-Roboterpanzer ist speziell für urbane Kriegsführung entwickelt. Das modulare System kann verschiedene Waffenkonfigurationen tragen und ganze Panzerverbände koordinieren.
Entwickelt wurde das System vom Rüstungsunternehmen Uralwagonsawod im Auftrag des russischen Verteidigungsministeriums für Angriffsoperationen in risikoreichen Umgebungen, insbesondere in städtischem Gelände. Das Auftauchen des Systems in vollständiger Form deutet darauf hin, dass das Projekt nach Jahren begrenzter Enthüllungen in eine neue Testphase eingetreten ist.
Laut dem Telegram-Nutzer Andrei_bt, der das Videomaterial veröffentlichte, behält das Kampffahrzeug optional eine bemannte Steuerung bei, ist aber für Fernbedienung konzipiert. Das System zeigt eine für urbane Operationen angepasste verkürzte Hauptkanone sowie ein Räumschild und umfassende Schutzsysteme.
Zusätzlich verfügt das Fahrzeug über ein Räumschild zum Beseitigen von Hindernissen und ein umfassendes Schutzsystem gegen Panzerabwehrwaffen mit Hohlladungen. Diese Ausstattung macht den Shturm besonders für den Einsatz in dicht bebauten Gebieten geeignet, wo herkömmliche Panzer aufgrund ihrer Größe und Reichweite Nachteile haben.
Der Shturm-Komplex umfasst mehrere Kampfkonfigurationen: Neben der Hauptkanonen-Variante trägt Kampffahrzeug Nr. 2 ein Startsystem für thermobarische RPO-2-Shmel-M-Raketenwerfer. Kampffahrzeug Nr. 3 ist mit zwei 30-mm-2A42-Automatikkanonen ausgestattet, während Kampffahrzeug Nr. 4 über 16 ungelenkte 220-mm-thermobarische Raketen verfügt.
Die Grundidee für ferngesteuerte Kampffahrzeuge stammt bereits aus den 1980er Jahren. Damals erlaubten die technischen Möglichkeiten jedoch keine praktische Umsetzung, insbesondere bei der Datenübertragung und Steuerungstechnik.
Die Integration eines hochmobilen Kontrollfahrzeugs in das System zeigt, dass russische Entwickler daran arbeiten, frühere Mängel in der Reichweite und Koordination zu beheben. Diese Probleme plagten frühere Systeme wie den Uran-9, der aufgrund seiner begrenzten Kommunikationsreichweite und Steuerungsprobleme nur eingeschränkt einsatzfähig war.
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Siehe auch:
Neuer Roboterpanzer verlässt Testgelände
Russlands neuer Shturm-Roboterpanzer-Komplex wurde erstmals in seiner vollständigen Konfiguration gesichtet. Das System besteht aus einem ferngesteuerten Angriffsfahrzeug und einem Kommando- und Kontrollfahrzeug auf modifiziertem T-72-Chassis. Das Fahrzeug wurde nach einer Testrunde beim Verlassen des Uralwagonsawod-Werks gefilmt, wobei sich zu diesem Zeitpunkt noch eine Besatzung im Panzer befand.Entwickelt wurde das System vom Rüstungsunternehmen Uralwagonsawod im Auftrag des russischen Verteidigungsministeriums für Angriffsoperationen in risikoreichen Umgebungen, insbesondere in städtischem Gelände. Das Auftauchen des Systems in vollständiger Form deutet darauf hin, dass das Projekt nach Jahren begrenzter Enthüllungen in eine neue Testphase eingetreten ist.
Laut dem Telegram-Nutzer Andrei_bt, der das Videomaterial veröffentlichte, behält das Kampffahrzeug optional eine bemannte Steuerung bei, ist aber für Fernbedienung konzipiert. Das System zeigt eine für urbane Operationen angepasste verkürzte Hauptkanone sowie ein Räumschild und umfassende Schutzsysteme.
Russlands neuer Roboterpanzer wurde von Andrei_bt gefilmt
Technische Besonderheiten
Das Kampffahrzeug ist mit einer verkürzten 125-mm-D-414-Hauptkanone mit einer Rohrlänge von 4000 mm ausgestattet. Zusätzlich verfügt es über einen Automatiklader für 22 Schuss und ein koaxiales 7,62-mm-PKTM-Maschinengewehr. Die verkürzte Kanone war eine der Hauptbedingungen des Verteidigungsministeriums, da der Panzer in städtischen Gebieten den Turm kreisförmig drehen können muss, ohne an Gebäuden oder anderen Hindernissen anzustoßen.Zusätzlich verfügt das Fahrzeug über ein Räumschild zum Beseitigen von Hindernissen und ein umfassendes Schutzsystem gegen Panzerabwehrwaffen mit Hohlladungen. Diese Ausstattung macht den Shturm besonders für den Einsatz in dicht bebauten Gebieten geeignet, wo herkömmliche Panzer aufgrund ihrer Größe und Reichweite Nachteile haben.
Modulares System
Das Kommandofahrzeug, das auf einem Panzerchassis montiert ist, dient als mobile Fernsteuerungsstation und soll einen Zug von Roboterpanzern in einem Radius von bis zu drei Kilometern verwalten. Diese Reichweite stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren russischen unbemannten Systemen dar.Der Shturm-Komplex umfasst mehrere Kampfkonfigurationen: Neben der Hauptkanonen-Variante trägt Kampffahrzeug Nr. 2 ein Startsystem für thermobarische RPO-2-Shmel-M-Raketenwerfer. Kampffahrzeug Nr. 3 ist mit zwei 30-mm-2A42-Automatikkanonen ausgestattet, während Kampffahrzeug Nr. 4 über 16 ungelenkte 220-mm-thermobarische Raketen verfügt.
Die Grundidee für ferngesteuerte Kampffahrzeuge stammt bereits aus den 1980er Jahren. Damals erlaubten die technischen Möglichkeiten jedoch keine praktische Umsetzung, insbesondere bei der Datenübertragung und Steuerungstechnik.
Die Integration eines hochmobilen Kontrollfahrzeugs in das System zeigt, dass russische Entwickler daran arbeiten, frühere Mängel in der Reichweite und Koordination zu beheben. Diese Probleme plagten frühere Systeme wie den Uran-9, der aufgrund seiner begrenzten Kommunikationsreichweite und Steuerungsprobleme nur eingeschränkt einsatzfähig war.
Unterschiede zu früheren Systemen
Im Gegensatz zu früheren russischen unbemannten Systemen priorisiert der Shturm-Komplex die ferngesteuerte Kontrolle mit menschlicher Beteiligung anstelle vollständiger Autonomie. Dies soll die Zuverlässigkeit und Präzision bei komplexen Einsätzen erhöhen.Was haltet ihr von Russlands neuem Roboterpanzer-Konzept? Teilt eure Einschätzung zu den technischen Möglichkeiten und dem strategischen Nutzen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Shturm-Roboterpanzer für urbane Kriegsführung mit verkürzter Kanone
- Ferngesteuertes Angriffsfahrzeug mit Kommando- und Kontrollfahrzeug
- Entwickelt für risikoreiche Einsätze in städtischem Gelände
- Verkürzte 125-mm-Hauptkanone ermöglicht Beweglichkeit zwischen Gebäuden
- Räumschild und umfassende Schutzsysteme gegen Panzerabwehrwaffen
- Kommandofahrzeug steuert mehrere Roboterpanzer in bis zu drei Kilometern
- Modulares System mit verschiedenen Waffenkonfigurationen verfügbar
Siehe auch:
- 'Unerwünschte Software': Russland strebt Verbot von WhatsApp an
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