X-Ausfall: Musk behauptet, Attacke kam aus der Ukraine (Update)
Dass X heute vermehrt Probleme hatte, den Betrieb aufrechtzuerhalten, dürfte kein Geheimnis sein. Die Gründe dafür liegen laut dem US-Milliardär Elon Musk, der den Dienst vor einigen Jahren kaufte, in einer gigantischen Cyber-Attacke, hinter der er ausländische Kräfte vermutet.
Mittlerweile ist X zumindest teilweise wieder verfügbar, weshalb Eigner Musk sich zum Thema "Downtime" geäußert hat. In einem Post erklärte er, dass es eine "großangelegte Cyber-Attacke gegen X" gegeben habe, die auch immer noch andauert. Man wird zwar täglich angegriffen, doch in diesem Fall war die Attacke wohl besonders heftig.
Weltweit werden immer wieder massive Online-Attacken gegen bestimmte Web-Dienste durchgeführt. Laut dem Monitoring-Dienst Netblocks kam es nicht durch regionale Sperrungen zu dem Ausfall. Stattdessen scheint eine Gruppe namens "Dark Storm Team" hinter dem Angriff zu stecken - oder behauptet dies zumindest, meldet Newsweek.
Unterdessen haben wohl auch einige andere Web-Dienste mit Ausfällen zu kämpfen. Die Plattform DownDetector verzeichnet derzeit einen starken Anstieg der Meldungen zu Ausfällen bei Services, die auf Microsofts Azure-Plattform laufen, darunter sowohl Microsoft Teams und Microsoft Outlook, als auch die KI-Dienste von OpenAI wie ChatGPT.
Siehe auch:
Update 23:00 Uhr: In einem Interview mit dem Business-Ableger des rechtsgerichteten US-TV-Netzwerks Fox erklärte Elon Musk inzwischen, dass die Attacke auf X/Twitter von einer Vielzahl von IP-Adressen aus der Ukraine ausgehen soll. Belege lieferte er dafür nicht. Dabei ist zu bedenken, dass es im August 2024 schon einmal eine großangelegte Attacke auf X/Twitter gab, während Musk ein Gespräch mit dem inzwischen erneut zum US-Präsidenten gewählten Donald Trump führte. Damals behauptete Musk, es gebe Hinweise, laut denen dieser Angriff von China ausging.
Musks Sprachrohr stotterte mächtig
Seit den Morgenstunden kämpft X mit weitreichenden Ausfällen, durch die die Micro-Blogging-Plattform zwischenzeitlich kaum erreichbar war. Nachdem zunächst sporadische Ausfälle zu verzeichnen waren, kam es später, abhängig vom Standort des jeweiligen Nutzers, zu einem vollständigen Ausfall.Mittlerweile ist X zumindest teilweise wieder verfügbar, weshalb Eigner Musk sich zum Thema "Downtime" geäußert hat. In einem Post erklärte er, dass es eine "großangelegte Cyber-Attacke gegen X" gegeben habe, die auch immer noch andauert. Man wird zwar täglich angegriffen, doch in diesem Fall war die Attacke wohl besonders heftig.
Musk wähnt Gruppe oder Land hinter der Attacke
Musk vermutet deshalb, dass hinter dem Angriff großer Aufwand und damit auch "viele Ressourcen" stecken. Er geht deshalb davon aus, dass eine "große koordinierte Gruppe und/oder ein Land" der Verursacher der noch andauernden aktuellen Attacke ist. Konkrete Belege für diese Behauptungen lieferte er allerdings nicht.Weltweit werden immer wieder massive Online-Attacken gegen bestimmte Web-Dienste durchgeführt. Laut dem Monitoring-Dienst Netblocks kam es nicht durch regionale Sperrungen zu dem Ausfall. Stattdessen scheint eine Gruppe namens "Dark Storm Team" hinter dem Angriff zu stecken - oder behauptet dies zumindest, meldet Newsweek.
Unterdessen haben wohl auch einige andere Web-Dienste mit Ausfällen zu kämpfen. Die Plattform DownDetector verzeichnet derzeit einen starken Anstieg der Meldungen zu Ausfällen bei Services, die auf Microsofts Azure-Plattform laufen, darunter sowohl Microsoft Teams und Microsoft Outlook, als auch die KI-Dienste von OpenAI wie ChatGPT.
Zusammenfassung
- X erlebte massive Ausfälle und Betriebsstörungen
- Elon Musk vermutet eine großangelegte Cyber-Attacke als Ursache
- Musk spekuliert über Beteiligung einer koordinierten Gruppe oder eines Landes
- Hacker-Gruppe 'Dark Storm Team' behauptet, für den Angriff verantwortlich zu sein
- Andere Web-Dienste, darunter Microsoft-Produkte, meldeten ebenfalls Ausfälle
- Monitoring-Dienst Netblocks schließt regionale Sperrungen als Grund aus
- X ist mittlerweile teilweise wieder verfügbar
Siehe auch:
- An, Aus, An, Aus ... Elon Musks Sprachrohr X/Twitter stottert mächtig
- EU zündet neue Stufe im Verfahren gegen die Plattform X
- Musk feiert 'Erfolg': Konzerne schalten wieder Werbung auf X
- X rollt seine umstrittene neue (Nicht-)Blockierfunktion aus
- X schafft die Block-Funktion in ihrer bisherigen Form ab
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