Google macht gestohlene Android-Smartphones unbenutzbar
Smartphones sind weiterhin beliebte Ziele für Diebe. Google hat daher nun für Android-Geräte neue Diebstahlschutz-Features angekündigt, die dafür sorgen sollen, dass ein gestohlenes Gerät faktisch nicht mehr nutzbar ist.
Die FRP greift, wenn ein Gerät über das Wiederherstellungsmenü oder über Googles "Find My Device"-Dienst auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wird - also Methoden, die typischerweise bei gestohlenen Geräten verwendet werden. In solchen Fällen muss beim erneuten Einrichten das ursprüngliche Google-Konto oder die vorherige Bildschirmsperre (PIN, Passwort oder Muster) eingegeben werden. Ohne diese Authentifizierung bleibt das Gerät auch bei einem kompletten Reset gesperrt.
Obwohl die Funktion bereits seit Jahren Bestandteil von Android ist, fanden Kriminelle immer wieder Schlupflöcher, um die Einrichtung zu umgehen und Geräte dennoch nutzbar zu machen - etwa durch das Umgehen des Setup-Assistenten. Android 15 erhält nun entscheidende Verbesserungen: Selbst wenn es jemand schafft, den Setup-Assistenten zu überspringen, lassen sich keine neuen Google-Konten hinzufügen, keine neuen Apps installieren und auch keine neue Bildschirmsperre setzen. Zudem bleibt die FRP aktiv, selbst wenn die Entwicklereinstellung "OEM-Entsperrung" aktiviert wird - ein weiterer Weg, über den bisher oft ein Bypass versucht wurde.
Mit diesen Maßnahmen will Google Android-Geräte für Diebe endgültig unattraktiv machen. Denn es wird komplett unsinnig, Smartphones zu stehlen, um sie dann beispielsweise nach einem Reset weiterzuverkaufen.
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Besserer Diebstahlschutz
Um gestohlene Geräte unbrauchbar zu machen und sensible Daten zu schützen, setzt Google bei Android auf die sogenannte Factory Reset Protection (FRP). Dieses Sicherheitsfeature soll bald nochmals deutlich verbessert werden, wie das Unternehmen auf der "Android Show: I/O Edition" ankündigte.Die FRP greift, wenn ein Gerät über das Wiederherstellungsmenü oder über Googles "Find My Device"-Dienst auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wird - also Methoden, die typischerweise bei gestohlenen Geräten verwendet werden. In solchen Fällen muss beim erneuten Einrichten das ursprüngliche Google-Konto oder die vorherige Bildschirmsperre (PIN, Passwort oder Muster) eingegeben werden. Ohne diese Authentifizierung bleibt das Gerät auch bei einem kompletten Reset gesperrt.
Obwohl die Funktion bereits seit Jahren Bestandteil von Android ist, fanden Kriminelle immer wieder Schlupflöcher, um die Einrichtung zu umgehen und Geräte dennoch nutzbar zu machen - etwa durch das Umgehen des Setup-Assistenten. Android 15 erhält nun entscheidende Verbesserungen: Selbst wenn es jemand schafft, den Setup-Assistenten zu überspringen, lassen sich keine neuen Google-Konten hinzufügen, keine neuen Apps installieren und auch keine neue Bildschirmsperre setzen. Zudem bleibt die FRP aktiv, selbst wenn die Entwicklereinstellung "OEM-Entsperrung" aktiviert wird - ein weiterer Weg, über den bisher oft ein Bypass versucht wurde.
Noch einen Schritt weiter
Für spätere Versionen - vermutlich eines der vierteljährlichen Updates von Android 16 - plant Google noch strengere Maßnahmen. Hier soll der Nutzer erneut zum Zurücksetzen aufgefordert werden, wenn das Gerät bereits durch das Umgehen des Setup-Prozesses geöffnet wurde. Ohne die Authentifizierung mit den ursprünglichen Login-Daten ist dann keine Nutzung möglich - nicht einmal grundlegende Funktionen wie Telefonate sollen freigeschaltet sein.Mit diesen Maßnahmen will Google Android-Geräte für Diebe endgültig unattraktiv machen. Denn es wird komplett unsinnig, Smartphones zu stehlen, um sie dann beispielsweise nach einem Reset weiterzuverkaufen.
Zusammenfassung
- Google kündigt neue Diebstahlschutz-Features für Android-Geräte an
- Factory Reset Protection (FRP) wird deutlich verbessert
- Gestohlene Geräte werden nach Reset ohne Authentifizierung unbrauchbar
- Android 15 schließt bekannte Schlupflöcher zur Umgehung der FRP
- Spätere Versionen sollen noch strengere Sicherheitsmaßnahmen einführen
- Ziel ist es, Android-Geräte für Diebe völlig unattraktiv zu machen
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Christian Kahle
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