Recht auf Reparatur: US-Militär will Waffen wieder selbst flicken dürfen
Die US-Armee setzt auf das "Recht auf Reparatur". Nachdem man in den letzten Jahrzehnten zunehmend mit hohen Kosten und schlechter Verfügbarkeit zu kämpfen hatte, will das US-Verteidigungsministerium sich jetzt aus den teuren Service-Verträgen mit seinen Waffenlieferanten lösen.
Der von US-Präsident Trump bestimmte Verteidigungsminister Pete Hegseth hat jetzt laut Reuters einen Plan gefasst, mit dem das US-Militär wieder das "Recht auf Reparatur" (Right to Repair) erhalten soll. Die Abhängigkeit von den Herstellern und ihren mit horrenden Kosten verbundenen Service-Verträgen kostet jährlich zig Milliarden Dollar.
Das Ziel sei es, die seit vielen Jahren gewachsenen Beschränkungen zu reduzieren, gleichzeitig aber das geistige Eigentum der US-Waffenindustrie zu wahren, so Hegseth. Letztlich sollen Reparaturen dadurch deutlich schneller durchgeführt werden können und die Kosten erheblich sinken.
Teilweise dauert es Monate oder Jahre, bis bestimmte Flugzeuge, Artilleriesysteme oder anderes Militär-Equipment repariert ist, weil die jeweiligen Hersteller sich damit viel Zeit lassen oder enorme Kosten veranschlagen. Die jeweiligen Waffenlieferanten profitieren dabei vor allem durch langjährige Verträge, in deren Rahmen sie jedes Jahr Milliarden erhalten. Inwiefern nun die Umsetzung der Pläne für das "Right To Repair" des US-Militärs auch tatsächlich umgesetzt werden, bleibt zunächst abzuwarten.
Siehe auch:
US-Militär darf Waffen oft nicht selbst reparieren
Was für Privatkunden lästig ist und weltweit zu einem Überfluss an Elektroschrott sorgt, macht auch beim US-Militär massive Probleme. Weil die Waffenhersteller auch die US-Regierung dazu zwingen, Service- und Exklusiv-Verträge rund um ihre Produkte abzuschließen, müssen US-Armee, -Luftwaffe und -Marine seit Langem extrem hohe Kosten in Kauf nehmen, weil sie Reparaturen und Ersatzteile nur von den Original-Herstellern beziehen dürfen.Der von US-Präsident Trump bestimmte Verteidigungsminister Pete Hegseth hat jetzt laut Reuters einen Plan gefasst, mit dem das US-Militär wieder das "Recht auf Reparatur" (Right to Repair) erhalten soll. Die Abhängigkeit von den Herstellern und ihren mit horrenden Kosten verbundenen Service-Verträgen kostet jährlich zig Milliarden Dollar.
Zugang zu Werkzeug, Technologie & mehr verlangt
Hegseths Plan sieht vor, dass die US-Armee wieder die Möglichkeit bekommt, Wartungs-Arbeiten selbst durchzuführen und dabei auf die nötigen Werkzeuge, Software und technischen Daten der jeweiligen Waffenhersteller nutzen kann, ohne dabei durch Einschränkungen in Form von geistigem Eigentum behindert zu werden.Das Ziel sei es, die seit vielen Jahren gewachsenen Beschränkungen zu reduzieren, gleichzeitig aber das geistige Eigentum der US-Waffenindustrie zu wahren, so Hegseth. Letztlich sollen Reparaturen dadurch deutlich schneller durchgeführt werden können und die Kosten erheblich sinken.
Teilweise dauert es Monate oder Jahre, bis bestimmte Flugzeuge, Artilleriesysteme oder anderes Militär-Equipment repariert ist, weil die jeweiligen Hersteller sich damit viel Zeit lassen oder enorme Kosten veranschlagen. Die jeweiligen Waffenlieferanten profitieren dabei vor allem durch langjährige Verträge, in deren Rahmen sie jedes Jahr Milliarden erhalten. Inwiefern nun die Umsetzung der Pläne für das "Right To Repair" des US-Militärs auch tatsächlich umgesetzt werden, bleibt zunächst abzuwarten.
Zusammenfassung
- US-Militär strebt 'Recht auf Reparatur' für Waffen und Ausrüstung an
- Hohe Kosten und schlechte Verfügbarkeit durch teure Service-Verträge
- Verteidigungsminister plant Lösung aus Abhängigkeit von Waffenherstellern
- Armee soll Zugang zu Werkzeugen, Software und technischen Daten erhalten
- Ziel: schnellere Reparaturen und erhebliche Kostensenkung
- Schutz des geistigen Eigentums der Waffenindustrie soll gewahrt bleiben
- Umsetzung des Plans bleibt abzuwarten
Siehe auch:
- US-Militär löscht Webseiten zu den Navajo Code Talkers wegen Trump
- AR-Brille fürs Militär: Oculus-Gründer übernimmt Projekt von Microsoft
- USA stufen Chinas Internet-Riesen Tencent als "Militärunternehmen" ein
- IVAS: US-Armee entwickelt Militär-HoloLens auch ohne Microsoft weiter
- Starlink-Satelliten hebeln Tarnkappen-Technologien des Militärs aus
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen