Windows 11 24H2: Das Patch-Day-Update für April sorgt für BSODs

Das jüngste Windows-Update sorgt erneut für Probleme. So kommt es nach der Installation des April-Updates für Windows 11 24H2 zu Bluescreens. Microsoft hat das Problem jetzt offiziell bestätigt und arbeitet bereits an einer Lösung.
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Bugs im Patch-Day-Update für April

Das neueste Patch-Day-Update KB5055523 für Windows 11 24H2 aus dem April sorgt wieder einmal für Schlagzeilen. Allerdings ist das erneut nicht wegen der neuen Funktionen der Fall, die den Nutzern nach der Aktualisierung zur Verfügung stehen, sondern aufgrund von Problemen, die nach der Installation auftreten. Denn wie schon bei vergangenen Updates läuft auch dieses Mal nicht alles rund.

Neben einem mysteriösen Ordner, der nach dem Update plötzlich auf den Geräten der Anwender auftauchte und den Nutzer laut Microsoft auf keinen Fall löschen sollten, gibt es auch Probleme mit Windows Hello. Denn unter bestimmten Umständen funktioniert auf einigen Geräten weder der Login mittels PIN noch Gesichtserkennung. Jetzt kommt aus Redmond zudem die Bestätigung eines weiteren Problems.


Update Bluescreen-Abstürze

Wie es jetzt in einem entsprechenden Eintrag auf der Support-Webseite von Microsoft heißt, kann nach der Installation und dem anschließenden Neustart des Computers ein Bluescreen of Death (BSOD) auftreten. Der Fehlercode 0x18B weist dabei auf einen sogenannten SECURE_KERNEL_ERROR hin. Unter welchen Umständen der BSOD genau auftritt, verrät man nicht.

Wie es heißt, arbeitet man aber bereits an einer Lösung. Bis es so weit ist, bringt Microsoft einen sogenannten Known Issue Rollback (KIR) zum Einsatz. Dabei werden die problematischen Codeabschnitte entfernt, die das Problem verursachen. So werden die Schäden an betroffenen Systemen rückgängig gemacht.

Was betroffene Nutzer jetzt tun müssen

Für Privatanwender und nicht von Dritten verwaltete Geräte wird die Lösung automatisch angewendet. Es kann jedoch bis zu 24 Stunden dauern, bis die Korrektur bei allen betroffenen Geräten ankommt. Ein Neustart des Computers kann diesen Prozess beschleunigen.

Für Unternehmensgeräte, die von IT-Abteilungen betreut werden, stellt Microsoft spezielle Gruppenrichtlinien zur Verfügung, die manuell installiert werden müssen. Sie stehen im Support-Artikel als Download zur Verfügung. Wie die Verwendung von Gruppenrichtlinien zur Bereitstellung eines Rollbacks für bekannte Probleme funktioniert, erläutert Microsoft in einem gesonderten Beitrag auf seiner Learn-Webseite.

Habt ihr Probleme mit dem neuesten Windows-Update? Sind bei euch Bluescreen-Abstürze oder Schwierigkeiten mit Windows Hello aufgetreten? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren mit und lasst uns wissen, ob der KIR bei euch funktioniert hat.

Zusammenfassung
  • Windows 11 24H2 Update KB5055523 verursacht erneut Probleme
  • Mysteriöser Ordner erscheint, der nicht gelöscht werden sollte
  • Windows Hello funktioniert auf einigen Geräten nicht mehr
  • Bluescreen of Death (BSOD) mit Fehlercode 0x18B tritt auf
  • Microsoft arbeitet an Lösung und setzt Known Issue Rollback ein
  • Automatische Korrektur für Privatanwender, manuelle für Unternehmen
  • Neustart kann Prozess der Problemlösung beschleunigen

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