Microsoft 365 ist besser als Office, daher wechseln - sagt Microsoft
Microsoft nutzt jede Gelegenheit, um Nutzer von seinen neuesten Produkten zu überzeugen. Das gilt nicht nur für das Betriebssystem Windows 11, sondern auch für das Abonnement-Modell Microsoft 365, das langfristig klassische Office-Versionen ersetzen soll.
Microsoft sieht darin eine klare Argumentationslinie: Wer weiterhin produktiv arbeiten will, sollte Microsoft 365 in Betracht ziehen. Zusätzlich verweist das Unternehmen darauf, dass der Support für Office 2016 und 2019 sowie für Windows 10 noch in diesem Jahr ausläuft.
Das wäre damit nun also der beste Zeitpunkt, gleich zu wechseln. Aber nicht nur Office soll in die Cloud wandern, auch das Betriebssystem Windows 11 wird von Microsoft als die bessere Wahl dargestellt. Dabei geht das Unternehmen mitunter unorthodoxe Wege. Doch nicht alle Nutzer sind von diesem Kurs überzeugt. Insbesondere IT-Administratoren und Unternehmen stehen der erzwungenen Cloud-Anbindung kritisch gegenüber.
Dennoch bleibt Microsoft bei seiner Strategie: Wer Microsoft 365 nutzen will, soll Windows 11 einsetzen. Und wer weiterhin mit klassischen Office-Versionen arbeitet, wird früher oder später zum Umstieg gedrängt.
Erst kürzlich wurde bekannt, dass Microsoft das beliebte BypassNRO-Skript blockiert hat, mit dem sich während der Windows 11-Installation die Internet- und MSA-Anforderungen umgehen ließen. Gleichzeitig gibt es einen offiziellen Weg, dies zu tun - ein Widerspruch, den Microsoft nicht weiter erklärt.
Was haltet ihr ganz allgemein von Microsofts oft nicht sehr transparente und wenig konsequente Marketingstrategie gegen eigene Produkte? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Microsoft 365 gehört die Zukunft
Jüngstes Beispiel: Microsoft verweist in einem aktuellen Blogbeitrag in der Techcommunity darauf, warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt sei, um von einer klassischen Office-Version auf Microsoft 365 umzusteigen. Als Beleg präsentiert das Unternehmen eine von Forrester Consulting durchgeführte Studie, die eine Kapitalrendite (ROI) von 223 Prozent innerhalb von drei Jahren verspricht. Die Amortisationszeit: weniger als sechs Monate.Offline-Office: Ein Auslaufmodell?
Laut Microsoft haben viele Unternehmen vor Jahren in klassische Office-Versionen investiert. Diese seien jedoch zunehmend unpraktisch, weil sie nicht für eine flexible, mobile Arbeitsweise optimiert sind. Wer auf Office 2016 oder 2019 setzt, könnte in Zukunft häufiger auf Probleme stoßen:- Die Anwendungen sind an den Desktop gebunden, was mobiles Arbeiten erschwert.
- Zusammenarbeit wird durch mangelnde Cloud-Anbindung umständlicher.
- IT-Kosten steigen, weil zusätzliche Lösungen für E-Mail, Speicher und Meetings benötigt werden.
Microsoft sieht darin eine klare Argumentationslinie: Wer weiterhin produktiv arbeiten will, sollte Microsoft 365 in Betracht ziehen. Zusätzlich verweist das Unternehmen darauf, dass der Support für Office 2016 und 2019 sowie für Windows 10 noch in diesem Jahr ausläuft.
Das wäre damit nun also der beste Zeitpunkt, gleich zu wechseln. Aber nicht nur Office soll in die Cloud wandern, auch das Betriebssystem Windows 11 wird von Microsoft als die bessere Wahl dargestellt. Dabei geht das Unternehmen mitunter unorthodoxe Wege. Doch nicht alle Nutzer sind von diesem Kurs überzeugt. Insbesondere IT-Administratoren und Unternehmen stehen der erzwungenen Cloud-Anbindung kritisch gegenüber.
Dennoch bleibt Microsoft bei seiner Strategie: Wer Microsoft 365 nutzen will, soll Windows 11 einsetzen. Und wer weiterhin mit klassischen Office-Versionen arbeitet, wird früher oder später zum Umstieg gedrängt.
Erst kürzlich wurde bekannt, dass Microsoft das beliebte BypassNRO-Skript blockiert hat, mit dem sich während der Windows 11-Installation die Internet- und MSA-Anforderungen umgehen ließen. Gleichzeitig gibt es einen offiziellen Weg, dies zu tun - ein Widerspruch, den Microsoft nicht weiter erklärt.
Was haltet ihr ganz allgemein von Microsofts oft nicht sehr transparente und wenig konsequente Marketingstrategie gegen eigene Produkte? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Microsoft bewirbt Microsoft 365 als bessere Alternative zu Office
- Die Studie verspricht 223 Prozent Kapitalrendite innerhalb von drei Jahren
- Klassische Office-Versionen gelten als unpraktisch für flexible Arbeit
- Support für Office 2016 und 2019 sowie Windows 10 läuft bald aus
- Microsoft drängt Nutzer zum Umstieg auf cloudbasierte Lösungen
- Kritik an Microsofts Strategie von IT-Administratoren und Unternehmen
- Diskussion über Microsofts intransparente Marketingstrategie erwünscht
Siehe auch:
- MAS: Aktivierungs-Hack für Windows und Office wird noch besser
- Microsoft wird Office-Paket mit Teams spürbar teurer machen
- Im Homeoffice wird länger gearbeitet, auch wegen Technik-Problemen
- Office-Apps: Support endet im Oktober für alle mit Windows 10
- Microsoft 365: Störung verhinderte Zugang zu den Office-Anwendungen
Thema:
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