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Microsoft wird Office-Paket mit Teams spürbar teurer machen
Microsofts Office-Pakete, in denen die Kommunikations-Software Teams enthalten ist, sollen zukünftig spürbar teurer angeboten werden als Bundles ohne das Tool. Damit will der Anbieter eine mögliche Kartellstrafe der Europäischen Union (EU) vermeiden.
Teams wurde 2017 kostenlos in Office 365 integriert und ersetzte später Skype for Business. Besonders während der Coronapandemie gewann die Plattform aufgrund ihrer Videokonferenzfunktionen stark an Bedeutung. Die Konkurrenten sehen in der faktisch kostenlosen Abgabe aber eine klare Marktverzerrung. Nach deren Ansicht nutzt Microsoft die Dominanz seines Office-Paketes aus, um im Bereich der Office-Kommunikation Wettbewerber aus dem Markt zu drängen.
Es gibt einige Anzeichen, dass die Wettbewerbshüter der EU sich dieser Ansicht anschließen. Die Folge wäre, dass Microsoft eine Strafe aufgebrummt bekommt und das Vertriebsmodell zwangsweise ändern muss, oder sich in einen jahrelangen, teuren Rechtsstreit begibt. Daher ist Redmond nun wohl bereit, einzulenken.
Die Europäische Kommission hat sich indessen an Unternehmen gewandt, um deren Rückmeldungen zu Microsofts Vorschlag einzuholen. Eine Frist für Antworten wurde auf diese Woche gesetzt, bevor über eine mögliche formale Marktprüfung entschieden wird. Zusätzlich soll Microsoft verbesserte Interoperabilitätsbedingungen vorgeschlagen haben, um den Wettbewerb weiter zu fördern.
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Druck aus der EU
Der US-Technologiekonzern reagiert damit auf eine Beschwerde, die der inzwischen zu Salesforce gehörende Slack-Anbieter bereits vor fünf Jahren bei der EU-Kommission eingereicht hatte. 2023 folgte eine ähnliche Klage des deutschen Unternehmens Alfaview, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen.Teams wurde 2017 kostenlos in Office 365 integriert und ersetzte später Skype for Business. Besonders während der Coronapandemie gewann die Plattform aufgrund ihrer Videokonferenzfunktionen stark an Bedeutung. Die Konkurrenten sehen in der faktisch kostenlosen Abgabe aber eine klare Marktverzerrung. Nach deren Ansicht nutzt Microsoft die Dominanz seines Office-Paketes aus, um im Bereich der Office-Kommunikation Wettbewerber aus dem Markt zu drängen.
Es gibt einige Anzeichen, dass die Wettbewerbshüter der EU sich dieser Ansicht anschließen. Die Folge wäre, dass Microsoft eine Strafe aufgebrummt bekommt und das Vertriebsmodell zwangsweise ändern muss, oder sich in einen jahrelangen, teuren Rechtsstreit begibt. Daher ist Redmond nun wohl bereit, einzulenken.
Verhandlungen laufen
Durch eine deutliche Preiserhöhung für das Office-Paket mit Teams könnte Microsoft Wettbewerbern ermöglichen, ihre Produkte attraktiver zu bepreisen und Nutzer zum Wechsel zu bewegen. Bereits 2023 hatte das Unternehmen Teams aus dem Office-Paket ausgegliedert und eine Version ohne Teams für zwei Euro weniger angeboten, was aber nicht als ausreichend erachtet wird.Die Europäische Kommission hat sich indessen an Unternehmen gewandt, um deren Rückmeldungen zu Microsofts Vorschlag einzuholen. Eine Frist für Antworten wurde auf diese Woche gesetzt, bevor über eine mögliche formale Marktprüfung entschieden wird. Zusätzlich soll Microsoft verbesserte Interoperabilitätsbedingungen vorgeschlagen haben, um den Wettbewerb weiter zu fördern.
Zusammenfassung
- Microsoft plant Preiserhöhung für Office-Pakete mit Teams
- Reaktion auf EU-Kartellbeschwerde von Slack und Alfaview
- Teams wurde 2017 kostenlos in Office 365 integriert
- Konkurrenten sehen kostenlose Abgabe als Marktverzerrung
- EU-Wettbewerbshüter könnten sich dieser Ansicht anschließen
- Preiserhöhung soll Wettbewerbern attraktivere Bepreisung ermöglichen
- Microsoft schlägt verbesserte Interoperabilitätsbedingungen vor
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