Google verschärft Regel für Chrome-Erweiterungen nach Honey-Skandal
Google verschärft die Regeln für Chrome-Erweiterungen im Hinblick auf Affiliate-Links. Diese Änderung folgt der Kontroverse um die beliebte Rabatt-App Honey und könnte nun weitreichende Folgen haben.
Im Wesentlichen handelt es sich beim Affiliate-Marketing um ein Geschäftsmodell, bei dem Partner (Affiliates) Provisionen für die Vermittlung von Besuchern, Anmeldungen oder Verkäufen erhalten. Besonders im E-Commerce wird dieses leistungsbasierte Marketing häufig genutzt, wobei Erweiterungen wie Honey automatisiert Affiliate-Links einfügen, um an jedem Kauf zu verdienen.
Die Entscheidung ist ins Rollen gekommen, nachdem die beliebte Rabatt-App Honey in die Kritik geraten war. Ihr wurde vorgeworfen, Affiliate-Links von Influencern durch eigene zu ersetzen und dadurch Provisionen zu generieren, während sie zudem nicht immer die besten verfügbaren Rabatte präsentierte. Mit den überarbeiteten Richtlinien möchte Google mehr Transparenz und Kontrolle für die Nutzer schaffen.
Erweiterungen müssen jetzt offenlegen, wie sie mit Affiliate-Programmen umgehen. Diese Informationen müssen sowohl im Chrome Web Store als auch in der Benutzeroberfläche der Erweiterung klar erkennbar sein. Infografik Umfrage: Die beliebtesten Onlineshops der Deutschen
Zusätzlich wird das Einfügen von Affiliate-Links untersagt, wenn kein Rabatt, Cashback oder eine Möglichkeit zur Spende damit verbunden ist. Auch die inaktive Platzierung solcher Links im Hintergrund ohne die Interaktion des Nutzers wird künftig nicht mehr akzeptiert.
Für Verbraucher bedeutet dies einerseits mehr Schutz vor intransparenten Praktiken. Andererseits besteht die Möglichkeit, dass nützliche Tools aus dem Angebot verschwinden. Experten empfehlen daher, sich mit alternativen Methoden zum Preisvergleich vertraut zu machen. Die Reaktionen auf Googles Initiative sind daher gemischt.
Was denkt ihr über Googles neue Richtlinien? Glaubt ihr, dass das Online-Shopping dadurch sicherer wird? Oder seht ihr die Gefahr, dass hilfreiche Tools verschwinden könnten? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Neue Richtlinien für Chrome-Erweiterungen
Google zieht beim Thema Affiliate-Marketing die Zügel an: Der Tech-Riese hat neue Richtlinien für Chrome-Erweiterungen eingeführt, die das Einfügen von Affiliate-Links und -Codes erheblich einschränken. Wie The Verge berichtet, müssen solche Erweiterungen zukünftig einen "direkten und transparenten Nutzen" für die Anwender nachweisen, um genehmigt zu werden. Diese Änderungen könnten das Aus für zahlreiche beliebte Shopping-Tools bedeuten.Im Wesentlichen handelt es sich beim Affiliate-Marketing um ein Geschäftsmodell, bei dem Partner (Affiliates) Provisionen für die Vermittlung von Besuchern, Anmeldungen oder Verkäufen erhalten. Besonders im E-Commerce wird dieses leistungsbasierte Marketing häufig genutzt, wobei Erweiterungen wie Honey automatisiert Affiliate-Links einfügen, um an jedem Kauf zu verdienen.
Transparenz und Kontrolle für Nutzer
Laut Google treten die neuen Regeln ab dem 10. Juni 2025 in Kraft. Der Konzern betont, dass Erweiterungen nicht länger im Hintergrund Affiliate-Links platzieren dürfen.Die Entscheidung ist ins Rollen gekommen, nachdem die beliebte Rabatt-App Honey in die Kritik geraten war. Ihr wurde vorgeworfen, Affiliate-Links von Influencern durch eigene zu ersetzen und dadurch Provisionen zu generieren, während sie zudem nicht immer die besten verfügbaren Rabatte präsentierte. Mit den überarbeiteten Richtlinien möchte Google mehr Transparenz und Kontrolle für die Nutzer schaffen.
Erweiterungen müssen jetzt offenlegen, wie sie mit Affiliate-Programmen umgehen. Diese Informationen müssen sowohl im Chrome Web Store als auch in der Benutzeroberfläche der Erweiterung klar erkennbar sein. Infografik Umfrage: Die beliebtesten Onlineshops der Deutschen
Zusätzlich wird das Einfügen von Affiliate-Links untersagt, wenn kein Rabatt, Cashback oder eine Möglichkeit zur Spende damit verbunden ist. Auch die inaktive Platzierung solcher Links im Hintergrund ohne die Interaktion des Nutzers wird künftig nicht mehr akzeptiert.
Was für Auswirkungen sind zu erwarten?
Diese Änderungen könnten weitreichende Konsequenzen für die E-Commerce-Branche haben. Viele Shopping-Erweiterungen basieren auf dem Affiliate-Marketing als Geschäftsmodell und müssen nun ihre Strategien überdenken.Für Verbraucher bedeutet dies einerseits mehr Schutz vor intransparenten Praktiken. Andererseits besteht die Möglichkeit, dass nützliche Tools aus dem Angebot verschwinden. Experten empfehlen daher, sich mit alternativen Methoden zum Preisvergleich vertraut zu machen. Die Reaktionen auf Googles Initiative sind daher gemischt.
Was denkt ihr über Googles neue Richtlinien? Glaubt ihr, dass das Online-Shopping dadurch sicherer wird? Oder seht ihr die Gefahr, dass hilfreiche Tools verschwinden könnten? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Was ist der Honey-Skandal?
Die Browser-Erweiterung Honey von PayPal steht im Zentrum einer Kontroverse, nachdem YouTuber MegaLag in einem viralen Video (über 17 Millionen Aufrufe) schwerwiegende Vorwürfe erhoben hat. Laut den Untersuchungen setzt Honey heimlich Affiliate-Cookies und überschreibt bestehende Affiliate-Links anderer Creator.
Besonders problematisch: Honey bewirbt sich damit, "jeden funktionierenden Promo-Code im Internet zu finden", zeigt aber offenbar nicht immer die besten Angebote an. Stattdessen werden Codes von Partnerseiten priorisiert - selbst wenn anderswo höhere Rabatte verfügbar wären. Dies widerspricht den beworbenen Nutzerversprechen der App.
Besonders problematisch: Honey bewirbt sich damit, "jeden funktionierenden Promo-Code im Internet zu finden", zeigt aber offenbar nicht immer die besten Angebote an. Stattdessen werden Codes von Partnerseiten priorisiert - selbst wenn anderswo höhere Rabatte verfügbar wären. Dies widerspricht den beworbenen Nutzerversprechen der App.
Wie reagiert Google auf den Skandal?
Google hat als direkte Reaktion auf den Honey-Skandal seine Richtlinien für Chrome-Erweiterungen aktualisiert. Die neuen Regeln verbieten explizit das Einfügen von Affiliate-Links ohne damit verbundene Nutzeraktion und ohne einen konkreten Mehrwert für Nutzer wie Rabatte oder Cashback-Angebote.
Laut den neuen Richtlinien müssen Erweiterungen ihre Affiliate-Programme klar auf der Chrome-Web-Store-Seite, in der Benutzeroberfläche und vor der Installation offenlegen. Die Durchsetzung dieser Regeln beginnt am 10. Juni 2025 - Erweiterungen, die nicht konform sind, werden aus dem Chrome Web Store entfernt.
Laut den neuen Richtlinien müssen Erweiterungen ihre Affiliate-Programme klar auf der Chrome-Web-Store-Seite, in der Benutzeroberfläche und vor der Installation offenlegen. Die Durchsetzung dieser Regeln beginnt am 10. Juni 2025 - Erweiterungen, die nicht konform sind, werden aus dem Chrome Web Store entfernt.
Welche Praktiken sind jetzt verboten?
Google verbietet nun ausdrücklich das Einfügen von Affiliate-Links, wenn kein Rabatt, Cashback oder eine Spende angeboten wird. Auch das kontinuierliche Einfügen von Affiliate-Links im Hintergrund ohne entsprechende Nutzeraktion ist nicht mehr erlaubt.
Besonders relevant: Erweiterungen dürfen keine Shopping-bezogenen Cookies mehr setzen, während Nutzer browsen, ohne sie darüber zu informieren. Das Ersetzen von Affiliate-Codes oder Promo-Codes ohne Wissen des Nutzers - genau das, was Honey vorgeworfen wird - ist ebenfalls untersagt. Jede Affiliate-Verknüpfung muss mit einem direkten und transparenten Nutzen verbunden sein.
Besonders relevant: Erweiterungen dürfen keine Shopping-bezogenen Cookies mehr setzen, während Nutzer browsen, ohne sie darüber zu informieren. Das Ersetzen von Affiliate-Codes oder Promo-Codes ohne Wissen des Nutzers - genau das, was Honey vorgeworfen wird - ist ebenfalls untersagt. Jede Affiliate-Verknüpfung muss mit einem direkten und transparenten Nutzen verbunden sein.
Wann treten die neuen Regeln in Kraft?
Die neuen Richtlinien von Google für Chrome-Erweiterungen werden ab dem 10. Juni 2025 durchgesetzt. Ab diesem Datum werden Erweiterungen, die nicht den aktualisierten Affiliate-Richtlinien entsprechen, aus dem Chrome Web Store entfernt.
Google fordert Entwickler bereits jetzt auf, ihre Chrome-Erweiterungen zu überprüfen. Falls diese Affiliate-Links enthalten, müssen sie einen klaren Nutzen für Anwender bieten und transparent offengelegt werden. Entwickler haben somit noch einige Monate Zeit, ihre Erweiterungen anzupassen und konform zu gestalten.
Google fordert Entwickler bereits jetzt auf, ihre Chrome-Erweiterungen zu überprüfen. Falls diese Affiliate-Links enthalten, müssen sie einen klaren Nutzen für Anwender bieten und transparent offengelegt werden. Entwickler haben somit noch einige Monate Zeit, ihre Erweiterungen anzupassen und konform zu gestalten.
Was bedeutet das für Nutzer?
Für Nutzer von Shopping-Erweiterungen bedeutet die Änderung mehr Transparenz und Kontrolle. Ab Mitte 2025 müssen alle Chrome-Erweiterungen klar offenlegen, wie sie mit Affiliate-Links umgehen, und dürfen nur dann Provision verdienen, wenn sie einen echten Mehrwert bieten.
Bis dahin sollten Nutzer vorsichtig sein und eventuell auf alternative Preisvergleichstools zurückgreifen. Laut Lifehacker empfehlen Experten Dienste wie Slickdeals, deren aktive Community dabei hilft, echte Schnäppchen zu identifizieren. Auch die Nutzung von Preisvergleichsseiten wie unserem WinFuture-Preisvergleich statt Browser-Erweiterungen kann eine sicherere Alternative sein.
Bis dahin sollten Nutzer vorsichtig sein und eventuell auf alternative Preisvergleichstools zurückgreifen. Laut Lifehacker empfehlen Experten Dienste wie Slickdeals, deren aktive Community dabei hilft, echte Schnäppchen zu identifizieren. Auch die Nutzung von Preisvergleichsseiten wie unserem WinFuture-Preisvergleich statt Browser-Erweiterungen kann eine sicherere Alternative sein.
Gibt es rechtliche Konsequenzen?
Der Honey-Skandal hat bereits zu rechtlichen Schritten geführt. Laut den Quellen hat der YouTuber Legal Eagle im Januar 2025 PayPal wegen der mutmaßlichen Affiliate-Praktiken von Honey verklagt. Die genauen Details dieser Klage sind bisher nicht vollständig bekannt.
Experten weisen zudem darauf hin, dass das heimliche Setzen von Cookies ohne explizite Zustimmung gegen Datenschutzgesetze wie die DSGVO verstoßen könnte. Dies könnte potenziell zu weiteren rechtlichen Untersuchungen durch Datenschutzbehörden führen. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen zur Transparenz im Affiliate-Marketing auf.
Experten weisen zudem darauf hin, dass das heimliche Setzen von Cookies ohne explizite Zustimmung gegen Datenschutzgesetze wie die DSGVO verstoßen könnte. Dies könnte potenziell zu weiteren rechtlichen Untersuchungen durch Datenschutzbehörden führen. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen zur Transparenz im Affiliate-Marketing auf.
Zusammenfassung
- Google verschärft Regeln für Chrome-Erweiterungen mit Affiliate-Links
- Neuerungen erfordern direkten Nutzen und Transparenz für Anwender
- Änderungen treten am 10. Juni 2025 in Kraft und betreffen viele Apps
- Hintergrund ist Kontroverse um Rabatt-App Honey und deren Praktiken
- Einfügen von Affiliate-Links ohne Nutzeraktion wird nicht mehr erlaubt
- Viele Shopping-Erweiterungen müssen ihr Geschäftsmodell überdenken
- Experten raten Nutzern zu alternativen Preisvergleichs-Methoden
Siehe auch:
- Warnung: So tricksen Betrüger PayPal-Nutzer aus
- Mit PayPal alle Pakete verfolgen: Neue Funktion startet in Deutschland
- Trade Republic Visa: Kein Cashback mehr bei PayPal-Zahlungen
- PayPal wertet Zahlungen der Nutzer nun für eigenes Werbenetzwerk aus
- PayPal hat ein neues Logo und es könnte unaufregender nicht sein
Thema:
Aktuelle Chrome-Downloads
Videos über den Chrome-Browser
- Chrome: Das sind die neun Feineinstellungen für das Werbetracking
- Chrome und Edge 100: So macht man den Browser bei Problemen fit
- Screenshots kompletter Webseiten im Chrome: So klappt es einfach
- Chrome: So holt ihr "https" und "www" zurück in die Adressleiste
- Chrome 70 bringt Progressive Web Apps für Windows 10-Desktops
Beiträge aus dem Forum
-
Erweiterung Post-it für Firefox oder Chrome
System -
Wie kann ich mir in Google Chrome Cookies anzeigen lassen?
DON666 -
PDF Icon / Logo / Symbol ändern von Chrome als PDF Viewer, nur das Ico
Liftboy -
Sollte ich von Chrome auf Firefox wechseln? Bitte um Hilfe
joe13 -
WIn11 aktiviert aber Updates gehen nicht und Chrome auch nicht
MSFreak
Interessante Links
Neue Nachrichten
- August-Deals: 11 Angebote bei Media Markt & Saturn, die sich lohnen
- Linux bei 10% Desktop-Marktanteil? StatCounter wieder Bot-verseucht
- Disney+: Das sind die neuen Filme und Serien im August 2026
- God of War: Amazon-TV-Serie besetzt nach Kratos 2 weitere Rollen neu
- Bis zu 60% Rabatt: Stark reduzierte Smart-Home-Deals jetzt bei NBB
- Galaxy S26 FE: Samsungs neue Fan Edition vorab in Case-Leak gesichtet
- Und täglich streamt das Murmeltier: Forscher retten sich per OnlyFans
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!