USX-1 Defiant: US-Marine startet Kriegsschiff, das keine Besatzung hat
Die US-Marine hat mit der USX-1 Defiant das erste vollständig unbemannte Kriegsschiff zu Wasser gelassen. Das 55 Meter lange Schiff kann monatelang selbstständig operieren, navigieren und sogar autonom auftanken - ganz ohne Menschen an Bord.
Die Defiant ist Teil des NOMARS-Programms (No Manning Required Ship) der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA). Ziel davon ist es, die Grenzen der autonomen Schifffahrt auszuloten und die Vorteile unbemannter Systeme voll auszuschöpfen. Das Schiff soll in der Lage sein, monatelang selbstständig auf See zu operieren, zu navigieren, Kollisionen und schlechtem Wetter auszuweichen sowie sogar autonom aufzutanken.
Es ist natürlich kein Zufall, ...
Wie Darpa bekannt gab, wurde die Defiant im Februar 2025 fertiggestellt. Der Verzicht auf jegliche Einrichtungen für eine Besatzung ermöglicht laut der Militär-Forschungsbehörde erhebliche Vorteile in Bezug auf Größe, Kosten und Zuverlässigkeit. Zudem verspricht man sich eine verbesserte hydrodynamische Effizienz und eine höhere Überlebensfähigkeit sowohl bei schwerer See als auch bei feindlichen Aktionen.
... dass die offiziellen Bilder eher unscharf sind und keine Details zeigen
Das NOMARS-Konzept ermöglicht durch den Verzicht auf Besatzungsunterkünfte eine optimierte Rumpfgestaltung ohne Rücksicht auf Besatzungskomfort, was zu verbesserter Stealth-Fähigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Manipulationsversuche führt, so die Entwickler. Auch die Kosten spielen eine Rolle, wie Ryan Maatta vom beteiligten Unternehmen Serco gegenüber Naval News erläutert: "Eines der historischen Probleme unbemannter Systeme ist, dass sie zwar die Sicherheit von Seeleuten oder Piloten versprechen, aber in der Regel nicht weniger kosten als ihre bemannten Pendants."
Die Defiant soll aber wohlgemerkt nicht autonom Kampfentscheidungen treffen, sondern vielmehr bemannte Schiffe von Routineaufgaben entlasten. In den kommenden Monaten wird die Defiant umfangreiche Tests sowohl im Hafen als auch auf offener See durchlaufen. Eine mehrmonatige Demonstration auf See ist in den kommenden Wochen und Monaten geplant.
Siehe auch:
Revolutionärer Meilenstein der Seefahrt
Die US-Marine hat mit der USX-1 Defiant ein Kriegsschiff zu Wasser gelassen, das die Kriegsführung auf dem Wasser grundlegend verändern könnte. Das 55 Meter lange und 240 Tonnen schwere Schiff ist das erste seiner Art, das von Grund auf für einen komplett unbemannten Betrieb konzipiert wurde. Es verfügt weder über Unterkünfte noch über sonstige Einrichtungen für eine menschliche Besatzung.Die Defiant ist Teil des NOMARS-Programms (No Manning Required Ship) der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA). Ziel davon ist es, die Grenzen der autonomen Schifffahrt auszuloten und die Vorteile unbemannter Systeme voll auszuschöpfen. Das Schiff soll in der Lage sein, monatelang selbstständig auf See zu operieren, zu navigieren, Kollisionen und schlechtem Wetter auszuweichen sowie sogar autonom aufzutanken.
Es ist natürlich kein Zufall, ...
Wie Darpa bekannt gab, wurde die Defiant im Februar 2025 fertiggestellt. Der Verzicht auf jegliche Einrichtungen für eine Besatzung ermöglicht laut der Militär-Forschungsbehörde erhebliche Vorteile in Bezug auf Größe, Kosten und Zuverlässigkeit. Zudem verspricht man sich eine verbesserte hydrodynamische Effizienz und eine höhere Überlebensfähigkeit sowohl bei schwerer See als auch bei feindlichen Aktionen.
... dass die offiziellen Bilder eher unscharf sind und keine Details zeigen
Das NOMARS-Konzept ermöglicht durch den Verzicht auf Besatzungsunterkünfte eine optimierte Rumpfgestaltung ohne Rücksicht auf Besatzungskomfort, was zu verbesserter Stealth-Fähigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Manipulationsversuche führt, so die Entwickler. Auch die Kosten spielen eine Rolle, wie Ryan Maatta vom beteiligten Unternehmen Serco gegenüber Naval News erläutert: "Eines der historischen Probleme unbemannter Systeme ist, dass sie zwar die Sicherheit von Seeleuten oder Piloten versprechen, aber in der Regel nicht weniger kosten als ihre bemannten Pendants."
Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Obwohl die genauen Missionen und die Bewaffnung der Defiant nicht bekannt gegeben wurden, lassen sich einige wahrscheinliche Einsatzszenarien ableiten. Dazu gehören:- Maritime Patrouillen
- Wachschiff- und Aufklärungsaufgaben
- U-Boot-Jagd
- Einsatz als Waffenarsenal
- Begleitung von Flugzeugträgergruppen
Die Defiant soll aber wohlgemerkt nicht autonom Kampfentscheidungen treffen, sondern vielmehr bemannte Schiffe von Routineaufgaben entlasten. In den kommenden Monaten wird die Defiant umfangreiche Tests sowohl im Hafen als auch auf offener See durchlaufen. Eine mehrmonatige Demonstration auf See ist in den kommenden Wochen und Monaten geplant.
Zusammenfassung
- US-Marine stellt erstes vollständig unbemanntes Kriegsschiff vor
- USX-1 Defiant ist 55 Meter lang und kann monatelang autonom operieren
- Schiff verfügt über keine Einrichtungen für eine menschliche Besatzung
- Teil des NOMARS-Programms zur Erforschung autonomer Schifffahrt
- Verzicht auf Besatzung ermöglicht Vorteile bei Größe und Effizienz
- Genaue Missionen und Bewaffnung sind nicht bekannt gegeben worden
- Defiant soll bemannte Schiffe von Routineaufgaben entlasten
Siehe auch:
- WLAN auf hoher See: Illegales Starlink auf US-Kriegsschiff entdeckt
- Video zeigt Kamikaze-Drohnenboot, das russisches Kriegsschiff angreift
- DARPA: Forscher sollen optische Atomuhren zum Mitnehmen entwickeln
- Chip-Entwicklung soll einfach wie Programmieren werden: DARPA zahlt
- DARPA: Komplett neuer Prozessor soll Neumann-Design überwinden
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